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  • Vom Traum zum Albtraum?

    Diskussion · 26 Beiträge · 17 Gefällt mir · 910 Aufrufe

    Viele kennen das:

    Man bekommt endlich den Job, von dem man lange geträumt hat. Besseres Gehalt, neue Chancen, ein Neuanfang. Oder man lernt einen Menschen kennen, bei dem man denkt: „Genau das habe ich mir immer gewünscht.“
     

    Am Anfang fühlt sich alles richtig an. Fast zu richtig.
     

    Und trotzdem gibt es manchmal diese kleinen Momente ganz am Anfang:

    ein komisches Bauchgefühl

    eine Bemerkung, die irritiert

    eine Situation, die nicht ganz passt

     

    Aber man sagt sich:

    Ach, das wird schon.

    Das legt sich bestimmt.

    Ich will mir das jetzt nicht kaputtdenken.

     

    Und dann – Wochen oder Monate später – merkt man:

    Genau dort hat es eigentlich angefangen.

     

    Warum übergehen wir solche Signale so oft?

    Warum halten wir an einem Traum fest, obwohl sich innerlich schon etwas meldet?

    Und kennt ihr das Gefühl, dass man manchmal schon früh spürt, dass etwas nicht stimmt – es aber trotzdem nicht sehen will?

     

    Mich würde interessieren:

    Habt ihr so etwas schon erlebt? 🤔


    Thomas Kissing 

     

    Ein Like oder Kommentar zeigt mir, ob euch solche Themen interessieren. Ich starte hier regelmäßig neue Diskussionen – wer mag, kann mir gern folgen.

    26.03.26, 11:08

Beiträge

  • 26.03.26, 15:33

    "Je länger du im falschen Zug sitzt, umso mehr kostet es dich wieder nach Hause zu kommen." 

    Screenshot_20260306_182734_YouTube.jpg
  • 26.03.26, 14:46

    Ich kenne das sehr gut. Und rückblickend war genau dieses Gefühl immer richtig.

    Deshalb hat es für mich heute oberste Priorität, solche Anzeichen nicht zu übergehen.

    Es sind letztlich keine kleinen Zeichen. Man will nicht hinschauen, weil man es nicht wahrhaben möchte und man hält sich eher am Potenzial fest als an dem, was wirklich da ist. Deshalb, Augen auf!


     

  • 26.03.26, 14:18

    Ja, kenne ich.

     

    Ist mir nicht oft passiert, aber doch.

     

    Es kann nur aus einem Menschen rauskommen, was auch drinnen steckt. Ein "Das ist mir so rausgerutscht" gibt es nicht.

     

    Warum nicht gleich beim ersten Mal beenden? "Die Hoffnung lebt am längsten."

     

    Aber beim zweiten Rausrutscher - beendet!

  • 26.03.26, 12:54

    Hey Thomas, 

     

    Was mir dazu einfällt......

    Ich erlebe es oft das Menschen Probleme mit Gefühlen haben,weil Sie mit Gefühlen nicht umgehen können und oder Sie nicht spüren wollen. 

     

    Und Gefühle und  Intuition wird mit Emotionen  verwechselt. 

     

    Viele Gefühle und Zustände sind überhaupt nicht "bei- gebracht " und definiert. 

    Dinge wie Intuition, Instinkt ,Emotion,Selbst Fürsorge, Achtsamkeit, Lichtvoll,Herzensmensch ....

    Dankbarkeit .....

    Das ist schnell und leicht gesagt......

    Aber gefühlt?

    Innerlich wirklich stimmig?

    Für mich sehr oft nicht. 

    Ich nutze es wirklich nur wenn es sich so anfühlt. 

    Viele Worte davon fühle ich einfach nicht und das ist total ok.

     

     

    Außerdem wird oft überhaupt nicht gesagt ,vor allem auch nicht von Psychologen und Beratern etc ,das diese Gefühle und innere Bewustseinsprozesse ,das ist harte Arbeit und braucht Willen das innerlich zu erleben ,sich zu spüre , das macht nicht einfach klick oder ist einfach da.

     

    Das " fällt nicht vom Himmel ".😊

     

    Zudem ganz wichti es brauch  Beratende Begleitung.Von Beratern  und Psychologen die das wirklich können. 

    Die Intuition und Empathie und Gespür haben und Wissen .

     

    Das kann  nicht jeder !

     

    Das ist wie mit gutem Ärzten .

     

    Es ist wie Muskeltraining,diese Dinge . Auserdem sind das Prozesse ,die brauchen Zeit und innere Arbeit. 

    Und man darf dabei lernen sich innerlich nicht unter Druck zu setzen.

    Und selbst das braucht Zeit ,es zu lernen . ( Selbst Gefühl und Fürsorge )

    Das wird oft auch nicht gesagt .

    Ich finde es aber sehr wichtig!

     

    Meine persönliche Erfahrung ist auch, auf die innere Stimme zu hören klappt manchmal einfach nicht weil der Schmerz der inneren Wahrheit zu groß wäre. 

    Das ist wahrscheinlich auch ein sehr guter Schutz .

     

    Erst wenn man innerlich bereit ist funktiniert es.

    Und ich würde innere Stimme von Intuition und Bauchgefühl trennen. 

     

    Der Körper ,das Bauchgefühl reagiert oft als erstes auf Menschen, Situationen und Arbeitsplätze ,in Sekunden oft .......

     

     

    Ich finde auch  die Rolle der Empathie wird sehr unterschätzt !

    Und Enpathie, auch zu sich selbst hat viel mit Gefühlen, spüren und Bauchgefühl und innerer Stimme zu tun .

     

    Und ich bin HS Scanner Persönlichkeit und hoch empathisch. 

    Erstens mache ich die Erfahrung das viele Menschen gar nicht wissen was Empathisch heißt und ich habe auch hier schon öfter erlebt das,das  was ich durch mein Wesenart  erlebe oder spüre , nicht ernst genommen und scheinbar geglaubt wird. 

    Dann nehme ich eben Abstand. 

    Ich finde das aber sehr schade. 

     

    Dinge haben wohl ihre Zeit 😊🤷‍♀️

     

    Schöne Grüße 

    Siena 

     

  • 26.03.26, 12:07

     

    Thomas Kissing:

    Eigentlich wünschen wir uns alle etwas Ähnliches:

    einen Job, der nicht krank macht, sondern Sinn gibt.

    Eine Beziehung, die trägt und nicht belastet.

     

    Wenn die Realität anders aussieht, entsteht ein Wunsch:

    Es soll besser werden. Leichter werden. Passender werden.

     

    Und genau hier beginnt oft das eigentliche Problem.

     

    Erst einmal bleiben viele von uns in Situationen, die ihnen nicht guttun.

    Nicht weil sie es wollen – sondern weil sie keinen Ausweg sehen.

    Man entwickelt einen Tunnelblick.

     

    Statt mit dem Arbeitgeber über Veränderungen zu sprechen, sucht man heimlich nach einem neuen Job.

    Statt mit der Partnerin oder dem Partner offen zu reden, schaut man sich vielleicht schon nach jemand Neuem um.

     

    Das wirkt erstmal einfacher.

     

    Wir sind es heute gewohnt:

    Gefällt uns eine Internetseite nicht, klicken wir weiter.

    Gefällt uns ein Beitrag nicht, scrollen wir weiter.

    Gefällt uns eine Situation nicht, wechseln wir innerlich schon zur nächsten Möglichkeit.

     

    Aber genau hier entsteht eine wichtige Frage:

     

    Verlieren wir dadurch nicht auch die Chance, etwas wirklich zu verändern?

    Im Gespräch.

    Im Verständnis füreinander.

    Oder sogar in uns selbst?

     

    Meine Erfahrung – und die vieler Menschen, mit denen ich gesprochen habe – ist:

    Oft merken wir schon früh, dass etwas nicht stimmt.

    Und trotzdem handeln wir nicht.

     

    Warum ist Wechseln manchmal leichter als Klären?

    Und wann lohnt es sich zu bleiben – und wann ist Gehen der richtige Schritt?


    Thomas Kissing 

     

     

    Nein. Ich habe für Trennungen früher Jahre gebraucht. Immer wieder Gespräche geführt und ganz klar benannt, was für mich nicht geht. Hat sich etwas verändert? Nein.

     

    Man kann andere Menschen nicht ändern, sondern immer nur gut für sich selbst sorgen. Veränderung findet erst statt, wenn Leidensdruck entsteht. So lange jemand immer wieder einen bedürftigen Mitarbeiter oder Partner findet, so lange besteht kein Anlass, etwas zu hinterfragen. Im Gegenteil: Jammern über all die unfähigen Anderen schafft noch eine gemeinsame Opfer-Verbundenheit und man kann seinem Ego als Gutmensch auf die Schulter klopfen.

    Wer gut mit sich selbst klarkommt, mit den eigenen Bedürfnissen achtsam und wertschätzend umgeht und eigenverantwortlich das Leben wuppen kann, der tut sich nichts mehr an, sondern gestaltet das eigene Leben so, wie es für ihn passend ist.

  • Eigentlich wünschen wir uns alle etwas Ähnliches:

    einen Job, der nicht krank macht, sondern Sinn gibt.

    Eine Beziehung, die trägt und nicht belastet.

     

    Wenn die Realität anders aussieht, entsteht ein Wunsch:

    Es soll besser werden. Leichter werden. Passender werden.

     

    Und genau hier beginnt oft das eigentliche Problem.

     

    Erst einmal bleiben viele von uns in Situationen, die ihnen nicht guttun.

    Nicht weil sie es wollen – sondern weil sie keinen Ausweg sehen.

    Man entwickelt einen Tunnelblick.

     

    Statt mit dem Arbeitgeber über Veränderungen zu sprechen, sucht man heimlich nach einem neuen Job.

    Statt mit der Partnerin oder dem Partner offen zu reden, schaut man sich vielleicht schon nach jemand Neuem um.

     

    Das wirkt erstmal einfacher.

     

    Wir sind es heute gewohnt:

    Gefällt uns eine Internetseite nicht, klicken wir weiter.

    Gefällt uns ein Beitrag nicht, scrollen wir weiter.

    Gefällt uns eine Situation nicht, wechseln wir innerlich schon zur nächsten Möglichkeit.

     

    Aber genau hier entsteht eine wichtige Frage:

     

    Verlieren wir dadurch nicht auch die Chance, etwas wirklich zu verändern?

    Im Gespräch.

    Im Verständnis füreinander.

    Oder sogar in uns selbst?

     

    Meine Erfahrung – und die vieler Menschen, mit denen ich gesprochen habe – ist:

    Oft merken wir schon früh, dass etwas nicht stimmt.

    Und trotzdem handeln wir nicht.

     

    Warum ist Wechseln manchmal leichter als Klären?

    Und wann lohnt es sich zu bleiben – und wann ist Gehen der richtige Schritt?


    Thomas Kissing 

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