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  • Vom Traum zum Albtraum?

    Diskussion · 26 Beiträge · 17 Gefällt mir · 898 Aufrufe

    Viele kennen das:

    Man bekommt endlich den Job, von dem man lange geträumt hat. Besseres Gehalt, neue Chancen, ein Neuanfang. Oder man lernt einen Menschen kennen, bei dem man denkt: „Genau das habe ich mir immer gewünscht.“
     

    Am Anfang fühlt sich alles richtig an. Fast zu richtig.
     

    Und trotzdem gibt es manchmal diese kleinen Momente ganz am Anfang:

    ein komisches Bauchgefühl

    eine Bemerkung, die irritiert

    eine Situation, die nicht ganz passt

     

    Aber man sagt sich:

    Ach, das wird schon.

    Das legt sich bestimmt.

    Ich will mir das jetzt nicht kaputtdenken.

     

    Und dann – Wochen oder Monate später – merkt man:

    Genau dort hat es eigentlich angefangen.

     

    Warum übergehen wir solche Signale so oft?

    Warum halten wir an einem Traum fest, obwohl sich innerlich schon etwas meldet?

    Und kennt ihr das Gefühl, dass man manchmal schon früh spürt, dass etwas nicht stimmt – es aber trotzdem nicht sehen will?

     

    Mich würde interessieren:

    Habt ihr so etwas schon erlebt? 🤔


    Thomas Kissing 

     

    Ein Like oder Kommentar zeigt mir, ob euch solche Themen interessieren. Ich starte hier regelmäßig neue Diskussionen – wer mag, kann mir gern folgen.

    26.03.26, 11:08

Beiträge

  • Heute, 10:50

     

    Nic:

    Wir leben in einer Gesellschaft der Anpassung. Jegliche Intuition wird von Kindesbeinen an, aberzogen. Welches Kind kennt die Worte „was sollen, die anderen von dir denken?“, „die Leute gucken schon“, „so was macht man nicht“, „benimm dich mal“ usw nicht. Im Kindergarten, der Schule, egal wo man hinschau, die Phantasie und Kreativität der Kinder wird unterdrückt und in ein System gepresst.

    wie sollen dann erwachsene Menschen auf innere Signale hören? 
    Die wenige, die schon immer gegen den Strom geschwommen sin, haben oft zu kämpfe, sind vielleicht auch das „Schwarze Schafe„ der Familie, weil sie immer sagen, was sie denken und ihren Weg gehen, heimlich für ihren Mut bewundert werden.

    dieser Weg ist hart und unglaublich befreiend.

    Stimmt dieser Weg ist hart aber sehr befreiend .

     

    Und ein tolles Gefühls Ich selbst treu zu bleiben 

     

    Ich hatte schon immer eine sehr gute Intuition und ein gutes Körper Gefühl .

    Das stimmt zu 98% .....

    Mein Körper „weiss „ sehr schnell und zeigt das auch .

     

     

    Und ja, es wurde scheinbar nicht nur vielen ab trainiert .ich erlebe Menschen sind auch nicht mehr offen dafür .

    Ich habe immer wieder das Gefühl manche Menschen denken kein  Mitgefühl und keine  Empathie zu haben ist normal. und Empathie wird schnell als esoterisch abgestempelt weil Sie ES nicht spüren können .

    Finde ich aber nicht in Ordnung jemandem das abzusprechen und wenn man dann nicht mal offen dafür ist .......hm 🤔😄🤷.

     

    Ich fühle mich manchmal als wäre ich auf dem Mars gelandet🤔😆

     

    Siena 

     

  • Heute, 09:59

     

    Nic:

    Wir leben in einer Gesellschaft der Anpassung. Jegliche Intuition wird von Kindesbeinen an, aberzogen. Welches Kind kennt die Worte „was sollen, die anderen von dir denken?“, „die Leute gucken schon“, „so was macht man nicht“, „benimm dich mal“ usw nicht. 

    Geht noch besser: "Ich muss mich für dich schämen!"

  • Heute, 09:45

    Thomas Kissling:

    Warum übergehen wir solche Signale so oft?

    Warum halten wir an einem Traum fest, obwohl sich innerlich schon etwas meldet?

    Und kennt ihr das Gefühl, dass man manchmal schon früh spürt, dass etwas nicht stimmt – es aber trotzdem nicht sehen will?

     

    Mich würde interessieren:

    Habt ihr so etwas schon erlebt? 🤔
     

    Ja, und mein Körper hat sich immer so extrem gegen falsche Entscheidungen gewehrt, dass ich diese Signale nie übergehen konnte. 😪

    Später konnte ich auch nachvollziehen, warum dieser Weg nichts für mich war und meinem Körper danken 😅

  • Heute, 09:41

    Na Thomas, wie immer ein sehr spannendes Thema von Dir. Habe nichts anderes erwartet. Zu dieser Diskussion muss ich mich kurz fassen ansonsten schreibe ich einen Roman, den keiner lesen will.

    Bei mir war es immer so, dass ich ein sehr schlimmes Erlebnis in der Kindheit hatte von dem niemand wusste, nur der Täter und ich. Ich wurde von Haus aus schon so erzogen immer für sein Recht zu kämpfen und seine freie Meinung zu äussern, auch wenn es dadurch Stress gab. Oft war meine Klappe schneller als meine Gedanken und dadurch bin ich sehr oft angeeckt. Ob da der Chef vor mir stand oder eine Kollegin das war mir in dem Moment egal. Natürlich habe ich mich auch sehr oft entschuldigen müssen, aber das macht ja nichts. Ich habe für mich festgestellt, dass ich so immer weiter kam als wenn ich den Mund gehalten hätte.

     

    Ich will sagen, dass mein ganzes Leben bis jetzt ein Kampf war, aber ich habe ihn angenommen und bin heute im Alter zufrieden und glücklich, dass ich immer meine Meinung vertreten habe. Manchmal musste ich sie revidieren, aber man lernt ja draus.

     

    Mit Dir Thomas würde ich gerne mal eine Diskussion führen, weil Du immer sehr spannende Themen hast. Ein Austausch mit Dir wäre bestimmt spannend, lustig, interessant etc. Nun ist es doch ein Roman geworden. Sorry

     

  • Heute, 07:08

    Wir leben in einer Gesellschaft der Anpassung. Jegliche Intuition wird von Kindesbeinen an, aberzogen. Welches Kind kennt die Worte „was sollen, die anderen von dir denken?“, „die Leute gucken schon“, „so was macht man nicht“, „benimm dich mal“ usw nicht. Im Kindergarten, der Schule, egal wo man hinschau, die Phantasie und Kreativität der Kinder wird unterdrückt und in ein System gepresst.

    wie sollen dann erwachsene Menschen auf innere Signale hören? 
    Die wenige, die schon immer gegen den Strom geschwommen sin, haben oft zu kämpfe, sind vielleicht auch das „Schwarze Schafe„ der Familie, weil sie immer sagen, was sie denken und ihren Weg gehen, heimlich für ihren Mut bewundert werden.

    dieser Weg ist hart und unglaublich befreiend.

  • Gestern, 09:35

    Immer wenn man denkt "Ah, ich geb dir doch mal ne Chance", ist es eine Ego-Geschichte, weil ja generös.
     

    Ich muss nicht mehr begründen, warum ich aus einem Kontakt gehe, etwas abbreche oder sogar jemanden blockiere und das dürfen andere umgedreht auch mit mir tun. Ich bin da nicht beleidigt. Im Gegenteil, ich freue mich über jeden Menschen, der seine Bedürfnisse wahrnimmt und entsprechend handelt. Man muss so etwas nicht immer gleich persönlich nehmen, das Leben eines jeden Menschen ist schließlich komplex.

  • 27.03.26, 18:45

    Das klingt nach einer sehr klaren und reflektierten Haltung – das gefällt mir. 👍


    Ich finde dieses Zusammenspiel aus Intuition und Lebenserfahrung unglaublich spannend. Auch wenn man im Moment der Entscheidung nicht immer weiss, ob es „richtig“ war – es fühlt sich ja trotzdem stimmig an.


    Dein Gedanke mit dem möglichen Fremdeinfluss hat mich besonders angesprochen. Dieses kurze Innehalten und Prüfen wirkt auf mich sehr bewusst und ruhig.


    Und dieses „abhaken und nach vorn schauen“ finde ich stark.


    Ich merke bei mir selbst, dass ich meiner inneren Stimme vertraue. Sie ist manchmal leise, aber erstaunlich klar, wenn man ihr Raum gibt.

  • 27.03.26, 18:33

    Ich habe das mehrfach erlebt. In verschiedenen Bereichen. Und auch schon spontan darauf gehört und dementsprechend Konsequenz gezogen. Zum Beispiel den Job dann doch nicht angenommen. Ohne es rational begründen zu können. Oder ein Dating abgesagt. Nur weiss man in diesem Fall nicht, ob es auch richtig war... ?!?

     

    Heute weiss ich, dass es auch sogenannten "Fremdeinfluss gibt."

    Darum stelle ich mir kurz die Frage, ob so was dahinter steckt. Wenn nicht, warte ich erst mal kurz ab und gucke, wie es weiter geht. Meine Lebenserfahrung ist heute mein Massstab. Ich kann es recht gut einschätzen, und ich vertraue auf meine eigene Einschätzung. Die ist gepaart mit Intuition.

     

    Wenn entschieden, ist es abgehakt. Ich verschwende keine Energie mehr in "hätte ich doch...". Ich gucke nach vorn.

     

     

  • 27.03.26, 18:07 - Zuletzt bearbeitet 27.03.26, 18:09.

    Ja, auch ich gehöre zu den Menschen, der dies mehrmals in beiden Bereichen passiert ist.

     

    Bei Jobs kann am Anfang alles top sein und dann wechseln Vorgaben, Kollegen, Vorgesetzte, Aufgabengebiete. Klar, man kann sich nicht davor schützen oder erahnen, aber neues Willkommen heissen, aufkommende Probleme als Herausforderung nehmen und versuchen zu meistern. Aber wenn ich merkte, es geht über meine Belastungsgrenze, es lässt sich nicht ändern ist es doch auch Zeit, mit den Gesprächen auf zu hören und zu gehen. Kein Job ist es wert, krank zu werden. Sinnvoll ist es ein Job zu suchen eh man geht solange es noch tragbar bleibt.

     

    Bei Beziehungen ist am Anfang ein Bemühen um den Andern und Schokoladeseite zeigen von beiden Seiten, bis die Sicherheit und Vertrauen da ist. Dann beginnt sich der Mensch auch mal los zu lassen, weniger bemühen, auch mal die Schatten Seiten zu zeigen. Entweder kann man damit Leben und liebt den Menschen trotzden oder stellt die eigenen Grenzen zur Rede. Vielleicht findet man ein Weg zusammen mit allen Ecken und Kanten. Doch auch hier, wenn es zu sehr an der Substanz geht, man sich zu stark verbiegen muss und das Verhalten des Anderen nicht mehr annehmen kann, ist ebenfalls Zeit, wieder auf die eigene Füsse alleine weiter zu laufen ohne weitere Begleitung. Dann braucht es eine Pause für sich alleine um sich zu reflektieren und aufgestaute Wut\Entäuschung weg zu bringen. Erst eine neue Beziehung wenn die Altlasten versorgt sind.

  • 27.03.26, 17:32

     

    Ute:

    Bei all dem darf man nicht vergessen, dass der Mensch lieber das bekannte Übel als das unbekannte Glück wählt, weil unser Nervensystem dafür vom Gehirn weniger Energie anfordern muss und das Gehirn ist auf Energiesparen evolutionär ausgelegt. Das bekannte (Übel) ist unsere Konditionierung. Früher war es nunmal üblich, dass eine Frau ohne Partner nur die Hälfte wert war und bei einer Trennung kaum Rückhalt im Angebot war. Obendrein wurden Beschwerden als "Drama" abgetan, aber jetzt kommt ja vieles ans Licht und so zeigt sich, dass die Frauen keineswegs "zickig oder hysterisch" waren/sind. Das alles wird große Kreise ziehen.

    Ja, es kommt zum Glück vieles ans Licht und stellt sich "richtig "......

     

    Ich bin so aufgewachsen das ich mich nicht als rein evolutionäres Wesen und Mensch sehe und wahrnehme. 

     

    Ich find wir sind weit meh, viel mehr.

    Für mich ist da jedenfalls so.

     

    Ich finde man ist das was man sich innerlich selbst zugesteht oder über was man sich definiert. 

     

    Ich mag zum Beispiel keine Gewohnheit ,garnicht. 

    Und ich bin auch nicht bequem. 

     

    Ich ändere auch als Beispiel lieber Dinge bevor es mir mit einer Situation schlecht geht und mir jemand nicht gut tut ,auch wenn das erst mal unangenehm ist. 

    Ich habe gelernt damit umzugehen .

    Ich nehme das in Kauf .

    Weil ich weiß das es danach viel besser werden kann. 

    Und Dinge sich ändern auch möglicherweise Dinge "kommen " die man gar nicht erwartet .

     

    Denn , wenn man nichts ändert ändert sich nichts.........

     

    Und ja ....es ist höchste Zeit das Dinge ans Licht kommen. 

     

    Ich schätze,  das was so die letzten  Jahre / Jahrhunderte  ca .   60 % von dem was  beigebracht wurde und was wir glaubten  stimmt nicht und ist verdreht, manipuliert oder totes Wissen ......

  • 27.03.26, 13:31

    Bei all dem darf man nicht vergessen, dass der Mensch lieber das bekannte Übel als das unbekannte Glück wählt, weil unser Nervensystem dafür vom Gehirn weniger Energie anfordern muss und das Gehirn ist auf Energiesparen evolutionär ausgelegt. Das bekannte (Übel) ist unsere Konditionierung. Früher war es nunmal üblich, dass eine Frau ohne Partner nur die Hälfte wert war und bei einer Trennung kaum Rückhalt im Angebot war. Obendrein wurden Beschwerden als "Drama" abgetan, aber jetzt kommt ja vieles ans Licht und so zeigt sich, dass die Frauen keineswegs "zickig oder hysterisch" waren/sind. Das alles wird große Kreise ziehen.

  • 27.03.26, 13:20

    Ich glaube, man will seine Wunschvorstellung nicht aufgeben und hofft immer noch, dass sich alles doch wieder in diese Richtung entwickelt. Zudem, je länger man in einer Situation ist, umso verblasster wirkt die Erinnerung an die Zeiten davor. Man kann nicht mehr genau sagen, ob es vorher besser oder schlechter war. Und man bleibt, wenn die Alternativen nicht besser scheinen. Erst wenn sich neue Möglichkeiten ergeben, kommt man in Bewegung und trifft leichter eine Entscheidung. 

     

    Jeder Traum, der erfüllt wird, hat ein Ablaufdatum. Es kommt der Moment, in dem dieser einem keine Erfüllung mehr gibt. Das ist unabängig davon, ob der Traum verwirklicht worden ist oder nicht. Und es fällt natürlich schwer dieses Kapitel zu schließen. Nach meiner Erfahrung führt dann eine Neuausrichtung im Leben erstmal eine Zeit lang zur Verschlechterung der Lebensqualität. Darum möchte man ungern das Alte aufgeben. Aber nachdem man mit dem neuen Inhalt im Leben verwachsen ist und alle Bereiche darauf abgestimmt hat, fühlt sich alles wieder stimmig an und man möchte das frühere nicht mehr zurück haben. 

  • 27.03.26, 12:27

    Hallo Thomas,

    ja, das Gefühl kenne ich sehr gut. Und deine Diskussionsrunde kommt gerade richtig. 

     

    Ich glaube es liegt daran, dass wir unserem Bauchgefühl, unserer Intuition zu wenig Beachtung schenken. Statt dessen schaltet sich der Kopf ein und spielt das Ganze herunter. Hat man doch schon soviel Arbeit, Zeit und Kraft in etwas investiert. Das kann ja nicht umsonst gewesen sein. Der Kosten-Nutzen wird abgewogen. 

     

    Vielleicht ist es auch das "sich selbst in die Tasche lügen", weil etwas zu schön ist oder zu gut ist, um wahr zu sein. Weil wir glaubten, dass es genau das ist, was wir wollten und als wir es dann bekamen, spürten, dass es wohl doch nicht das Wahre ist. Oder die Vorstellung davon einfach eine Andere wahr. 

    Da entsteht dann innerlich ein Konflikt, eine Lücke, die wir dann nicht wissen, wie wir sie lösen bzw. neu füllen sollen. Sich neu orientieren müssen, fällt vielleicht auch nicht jedem leicht. Und so braucht es Tage, Wochen, Monate und vielleicht sogar Jahre, um neue unbekannte Wege einzuschlagen. Due durchaus beunruhigend sein können oder sogar Angst machen.  Meist erst, wenn der Leidensdruck so gross geworden ist, dass es anders gar nicht mehr geht, fällt die Entscheidung. Oder durch Schicksalschlag, durch Krankheit, Unfall what ever. 

     

    Ich denke, dass es an unseren Phantasien, unseren Vorstellungen,  unseren Wünschen von etwas liegt, die es uns manchmal schwer machen, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Weniger von all dem und glücklich kann sich nennen, der nichts davon kultiviert, befähigt schneller neue Wege einzuschlagen, weil man nicht so an Altem oder Aktuellem festhält. 

     

    Lieben Gruß,

     

    Evangelia 

     

  • 26.03.26, 23:43

    Ist das deine Sichtweise oder eine eigens gemachte Erfahrung?

    😊

    Christine:

     

    Siena:

     

    Na ja ,aber immer wieder kann man solche Zeichen nicht annehmen. 

    Jedes hat seine Zeit .

    Und sich unter Druck zu setzten bringt überhaupt nichts. 

    Es gibt Freunde und es gibt Trainer 😊🤷‍♀️

     

    Genauso ist es mit Situationen finde ich. 

     

    Und "Fehler " und Unzulänglichkeiten gehören dazu .

    Es gibt so einen Spruch, das Universum schickt dir so oft die gleiche Situation bis du Sie verstanden hast. 

    Und das würde ich als eine positive, liebevoll gemeinte Aussage verstehen.......(um zu sich selbst zu finden )

     

    Und es passieren vielleicht auch manchen Menschen heftige Dinge ,weil Sie so stark sind und es "Halten " können. 

    Und anderen Menschen auch ein Trainer sein können. 

    Nicht jeder Mensch verträgt jede Situation oder ist hier gewachsen, die heftig ist ......

    Meine Erfahrung.....😊

     

    Grüße Siena 

    Naja, ich habe  meine persönliche Sicht beschrieben.

    Dabei bleibe ich für mich – jeder darf das ja anders sehen. 


     

    Christine:

     

    Siena:

     

    Na ja ,aber immer wieder kann man solche Zeichen nicht annehmen. 

    Jedes hat seine Zeit .

    Und sich unter Druck zu setzten bringt überhaupt nichts. 

    Es gibt Freunde und es gibt Trainer 😊🤷‍♀️

     

    Genauso ist es mit Situationen finde ich. 

     

    Und "Fehler " und Unzulänglichkeiten gehören dazu .

    Es gibt so einen Spruch, das Universum schickt dir so oft die gleiche Situation bis du Sie verstanden hast. 

    Und das würde ich als eine positive, liebevoll gemeinte Aussage verstehen.......(um zu sich selbst zu finden )

     

    Und es passieren vielleicht auch manchen Menschen heftige Dinge ,weil Sie so stark sind und es "Halten " können. 

    Und anderen Menschen auch ein Trainer sein können. 

    Nicht jeder Mensch verträgt jede Situation oder ist hier gewachsen, die heftig ist ......

    Meine Erfahrung.....😊

     

    Grüße Siena 

    Naja, ich habe  meine persönliche Sicht beschrieben.

    Dabei bleibe ich für mich – jeder darf das ja anders 

  • 26.03.26, 23:35

     

    Siena:

     

    Christine:

    Ich kenne das sehr gut. Und rückblickend war genau dieses Gefühl immer richtig.

    Deshalb hat es für mich heute oberste Priorität, solche Anzeichen nicht zu übergehen.

    Es sind letztlich keine kleinen Zeichen. Man will nicht hinschauen, weil man es nicht wahrhaben möchte und man hält sich eher am Potenzial fest als an dem, was wirklich da ist. Deshalb, Augen auf!


     

    Na ja ,aber immer wieder kann man solche Zeichen nicht annehmen. 

    Jedes hat seine Zeit .

    Und sich unter Druck zu setzten bringt überhaupt nichts. 

    Es gibt Freunde und es gibt Trainer 😊🤷‍♀️

     

    Genauso ist es mit Situationen finde ich. 

     

    Und "Fehler " und Unzulänglichkeiten gehören dazu .

    Es gibt so einen Spruch, das Universum schickt dir so oft die gleiche Situation bis du Sie verstanden hast. 

    Und das würde ich als eine positive, liebevoll gemeinte Aussage verstehen.......(um zu sich selbst zu finden )

     

    Und es passieren vielleicht auch manchen Menschen heftige Dinge ,weil Sie so stark sind und es "Halten " können. 

    Und anderen Menschen auch ein Trainer sein können. 

    Nicht jeder Mensch verträgt jede Situation oder ist hier gewachsen, die heftig ist ......

    Meine Erfahrung.....😊

     

    Grüße Siena 

    Naja, ich habe  meine persönliche Sicht beschrieben.

    Dabei bleibe ich für mich – jeder darf das ja anders sehen. 


     

  • 26.03.26, 23:28

     

    Christine:

    Ich kenne das sehr gut. Und rückblickend war genau dieses Gefühl immer richtig.

    Deshalb hat es für mich heute oberste Priorität, solche Anzeichen nicht zu übergehen.

    Es sind letztlich keine kleinen Zeichen. Man will nicht hinschauen, weil man es nicht wahrhaben möchte und man hält sich eher am Potenzial fest als an dem, was wirklich da ist. Deshalb, Augen auf!


     

    Na ja ,aber immer wieder kann man solche Zeichen nicht annehmen. 

    Jedes hat seine Zeit .

    Und sich unter Druck zu setzten bringt überhaupt nichts. 

    Es gibt Freunde und es gibt Trainer 😊🤷‍♀️

     

    Genauso ist es mit Situationen finde ich. 

     

    Und "Fehler " und Unzulänglichkeiten gehören dazu .

    Es gibt so einen Spruch, das Universum schickt dir so oft die gleiche Situation bis du Sie verstanden hast. 

    Und das würde ich als eine positive, liebevoll gemeinte Aussage verstehen.......(um zu sich selbst zu finden )

     

    Und es passieren vielleicht auch manchen Menschen heftige Dinge ,weil Sie so stark sind und es "Halten " können. 

    Und anderen Menschen auch ein Trainer sein können. 

    Nicht jeder Mensch verträgt jede Situation oder ist hier gewachsen, die heftig ist ......

    Meine Erfahrung.....😊

     

    Grüße Siena 

  • 26.03.26, 21:41

    Wenn eine Beziehung scheitert, passiert das selten über Nacht.

     

    Viele glauben an den plötzlichen Knall – doch in Wahrheit entstehen Zweifel oft leise und über Monate hinweg im Kopf.

     

    Ich selbst habe nie die rosarote Brille getragen. Große Enttäuschungen gehören zwar zum Leben, doch sie sind oft vermeidbar, wenn man bewusst hinschaut, diese kleinen Signale ernst nimmt und aus Fehlern lernt.

    So reift man, wird klüger und vermeidet den großen Absturz.

     

    Denn am Ende zählt, dass man aus jedem Schritt, ob gut oder schmerzhaft, etwas für sich mitnimmt. 🙋🏻‍♀️

  • 26.03.26, 16:54

     

    Thomas Kissing:

    Mich würde interessieren: Was hat euch persönlich geholfen, in solchen Situationen wieder klarer zu sehen?

    Beim 2. "Aussetzer" habe ich den Kontakt beendet. Das war dann schon klar genug.

  • Danke euch allen für eure offenen und ehrlichen Gedanken hier. Man merkt sehr deutlich: Jeder hat im Laufe seines Lebens eigene Strategien entwickelt – oder entwickeln müssen – um mit schwierigen Situationen in Beziehungen umzugehen. Egal ob im Beruf oder in der Partnerschaft: Am Ende geht es immer um Beziehungen zwischen Menschen.

     

    Was mich an euren Beiträgen besonders bewegt, ist etwas Gemeinsames darin:

    Viele schreiben davon, wie wichtig es ist, Warnsignale wahrzunehmen, Grenzen zu setzen oder auf sich selbst zu achten. Gleichzeitig wurde auch deutlich, dass das nicht immer einfach ist.
     

    Leidensdruck muss man nämlich überhaupt erst einmal wahrnehmen können. Und dafür braucht es Zugang zu den eigenen Gefühlen. Viele Menschen betäuben oder übergehen diese Signale – manchmal aus Angst, manchmal aus Gewohnheit, manchmal auch, weil die Hoffnung stärker ist.

     

    Aus meiner eigenen Erfahrung – und aus Gesprächen mit vielen anderen – weiß ich, wie schnell man in solchen Situationen einen Tunnelblick entwickeln kann. Man funktioniert weiter, hält fest, hofft oder weicht aus. Und merkt oft erst später, wie viel Kraft das gekostet hat.

     

    Dabei ist die wichtigste Beziehung, die wir führen, immer die Beziehung zu uns selbst.

     

    Und trotzdem bleibt eine schwierige Frage:

    Was kann man Menschen sagen, die gerade mitten in einer Beziehung oder Arbeitssituation stecken, die sich schlecht anfühlt – vielleicht sogar zerstörerisch?

     

    Ich glaube, ein wichtiger Schritt kann sein, sich Unterstützung zu holen. Das kann professionelle Begleitung sein. Es kann aber auch einfach bedeuten, dass jemand da ist, zuhört und ernst nimmt – ohne sofort Lösungen vorzugeben.

     

    Denn am Ende kann niemand den Weg für einen anderen gehen.

    Die Entscheidung und die Veränderung müssen immer aus einem selbst heraus entstehen.

     

    Mich würde interessieren: Was hat euch persönlich geholfen, in solchen Situationen wieder klarer zu sehen?


    Thomas Kissing

  • 26.03.26, 15:43

    Meistens entscheiden wir am Anfang nicht nach den ersten Eindrücken und Fakten. Vielleicht braucht man mehr Informationen? Mehr Erfahrung? Muss den Job erst besser kennenlernen? Der Sache Zeit lassen?....

     

    Jeder kann sich irren, oder mal "auf's falsche Pferd setzen". Wenn das so ist: Es ist viel wichtiger, sich für den Schlußstrich zu entscheiden, anstatt weiterzumachen. Aber gerade das fällt schwer.

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