Stell dir vor, zwei Menschen sitzen sich beim ersten Date gegenüber.
Für die eine Person ist es selbstverständlich, dass man sich am nächsten Tag meldet. Für die andere bedeutet ein schönes Treffen einfach nur: War nett — wir sehen uns, wenn es sich ergibt.
Oder ein anderes Bild:
Zwei Menschen stehen nebeneinander an einer Tür. Für den einen ist es selbstverständlich, sie aufzuhalten. Für den anderen selbstverständlich, dass jeder selbst durchgeht. Keiner meint es böse — und doch entsteht ein irritierender Moment.
Gerade beim Dating und in Beziehungen prallen solche unausgesprochenen Erwartungen besonders häufig aufeinander. Was für den einen Ausdruck von Interesse, Respekt oder Nähe ist, wirkt für den anderen vielleicht übergriffig, unnötig oder sogar distanziert.
👉 Muss man „Selbstverständlichkeiten“ aussprechen?
👉 Woher kommen unsere Erwartungen — Erziehung, Erfahrungen, frühere Beziehungen?
👉 Wann führen unterschiedliche Vorstellungen zu Enttäuschung oder Konflikten?
👉 Gibt es Dinge, die wirklich selbstverständlich sein sollten?
Mich interessiert eure Sicht — gern mit Beispielen aus eigener Erfahrung (ohne private Details preiszugeben).
Bitte respektvoll bleiben: Unterschiedliche Perspektiven sind ausdrücklich erwünscht.
Thomas Kissing
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