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  • Was ist Spiritualität?

    Diskussion · 11 Beiträge · 188 Aufrufe

    Bedeutet Spiritualität ein Medium zu sein, das mit Verstorbenen oder geistigen Wesen kommuniziert, täglich zu meditieren um irgendwann in einen Zustand der geistigen Anbindung zu kommen? Bin ich nicht spirituell genug, wenn ich das nicht kann? Muss ich einen Kurs belegen um all das zu lernen? Ist nicht das Streben nach mehr Fähigkeiten, mehr sein zu wollen als man ist genauso eine Form von Mangeldenken? Oder bedeutet Spiritualität zu sein, was immer man ist und das zu lieben. Sich selbst und dem Moment in Liebe zu begegnen. Wenn ich mich selbst erkenne, bei mir selbst bin, mich selbst akzeptiere und liebe, kommt dann alles was kommen will von ganz alleine?

    09.02.26, 13:47

Beiträge

  • Gestern, 15:11

    Guten Tag Maria, 

    das Wort Spiritualität ist in meinem Verständnis überholt von Achtsam und Bewußt ( sich ) sein. Ich benutze es kaum noch. Und ich sehe es auch so wie du - zu sein wer man ist und damit glücklich sein. Man ist bei sich angekommen. Wenn wir die wirklich ursprüngliche Liebe in uns haben, sie leben und Freude daraus entsteht, dann kommt alles so zusammen wie es für uns stimmig ist. Danke für die sehr tiefgründige Fragestellung.

    LG Katrin

  • Gestern, 13:21

     

    Fritz:

    Ja das stimmt alles! Du bist auf dem richtigen wege! Lass dich nicht beirren von den falschen, den Verführern, den bösen, den Täuschern. Nur die Liebe wird dich führen.

    Ich sage nicht, dass diejenigen, die Kurse anbieten, um zu lernen mit Verstorbenen zu kommunizieren oder hellsichtig zu werden, Verführer, Täuscher sind. Ich frage, ob man selbst solche Dinge anstreben sollte.

  • Gestern, 13:18 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 13:23.

    Spiritualität bedeutet für mich im Einklang mit dem Göttlichen und sich selbst zu leben. Die Frage war eher, ob es nötig ist nach aussergewöhnlichen Fähigkeiten zu streben und Kurse zu besuchen, um sich diese Fähigkeiten anzueignen, um spirituell zu sein. Oder ob dieses Streben eher aus einem Mangeldenken entsteht, wie: „Die kann mit Verstorbenen sprechen und ich nicht, also muss ich einen Kurs machen, um das auch zu können!“ oder ähnliches. Ist dieses „etwas tun zu müssen, um etwas zu sein“ der spirituelle Weg oder ist es eher sich selbst zu erkennen, in sich selbst zu ruhen, dem Göttlichen vertrauen und abzuwarten ob sich daraus irgendwelche Fähigkeiten entwickeln oder nicht. Die göttliche Führung wird schon wissen, wann und ob es Zeit ist mir bestimmte Fähigkeiten freizuschalten oder nicht. Vielleicht ist nicht jeder berufen, solche Fähigkeiten zu erlangen und es geht einfach nur darum das Göttliche zu leben, reinen Herzens zu sein und das positive Feld zu nähren. Es geht im ganzen Leben immer nur darum etwas tun zu müssen, um etwas zu werden. Aber vielleicht geht es nicht darum etwas zu werden, sondern einfach zu sein.

  • Gestern, 13:12

     

    Tony:

    Begriffshygiene ist eine wichtige Sache. Ich würde mal damit anfangen, dass man Spiritualität von Spiritismus unterscheidet. Ersteres ist für mich eine Eigenschaft, die die ganze Schöpfung durchdringt. Letzteres ist eine Handlung mit der ich mir erhoffe mit einem mächtigeren Wesen als ich in Kontakt zu treten, um dann mit dessen Kräften meine Kunststücke wie Totenbeschwörung, Tischrücken, Kaffeesatzlesen, etc. zu vollbringen. Das ist für medial veranlagte Menschen schnell mal möglich, allerdings muss man bedenken, dass es auch bei diesen Mächten nichts umsonst gibt, was zu erheblichen Belastungen führen kann.

     

    Spiritualität bedeutet nicht gerade Totenbeschwörung, Tischrücken oder Kaffeesatzlesen. Das ist eher Okkultismus. Spiritualität bedeutet für mich im Einklang mit dem Göttlichen und sich selbst zu leben. Die Frage war eher, ob es nötig ist nach aussergewöhnlichen Fähigkeiten zu streben und Kurse zu machen, um sich diese Fähigkeiten anzueignen, um spirituell zu sein. Oder ob dieses Streben eher aus einem Mangeldenken entsteht, wie: „Die kann mit Verstorbenen sprechen und ich nicht, also muss ich einen Kurs machen, um das auch zu können!“ oder ähnliches. 

  • Begriffshygiene ist eine wichtige Sache. Ich würde mal damit anfangen, dass man Spiritualität von Spiritismus unterscheidet. Ersteres ist für mich eine Eigenschaft, die die ganze Schöpfung durchdringt. Letzteres ist eine Handlung mit der ich mir erhoffe mit einem mächtigeren Wesen als ich in Kontakt zu treten, um dann mit dessen Kräften meine Kunststücke wie Totenbeschwörung, Tischrücken, Kaffeesatzlesen, etc. zu vollbringen. Das ist für medial veranlagte Menschen schnell mal möglich, allerdings muss man bedenken, dass es auch bei diesen Mächten nichts umsonst gibt, was zu erheblichen Belastungen führen kann.

     

  • Gestern, 08:55

    Spiritualität bezeichnet eine persönliche Lebenshaltung, die über das rationale Ich hinausgeht und auf eine transzendente Wirklichkeit, einen tieferen Sinn oder ein höheres Ganzes ausgerichtet ist. Sie ist oft unabhängig von festen Religionen, speist sich aus Erfahrungen von Verbundenheit und umfasst Werte wie Achtsamkeit, Sinnsuche sowie Selbstverwirklichung. 

  • Gestern, 07:36

     

    Fritz:

    Ja das stimmt alles! Du bist auf dem richtigen wege! Lass dich nicht beirren von den falschen, den Verführern, den bösen, den Täuschern. Nur die Liebe wird dich führen.

    Für mich ist genau das keine Spiritualität. Leute die Einem sagen, ob er/ die auf dem "richtigen" Weg ist.

    Für mich ist Spiritualität sein Leben im Einklang mit sich selbst zu leben. Einfach jeden Tag versuchen, ein guter Mensch zu sein.

     

  • Für mich bedeutet Spiritualität sich bewusst zu sein, dass man in etwas Grosses eingebettet ist. Und dem höheren Sinn zu vertrauen und an sich zu glauben und sich führen zu lassen im Vertrauen, dass es gut ist so wie es ist. 

  • 09.02.26, 16:51

     

    Maria:

    Bedeutet Spiritualität ein Medium zu sein, das mit Verstorbenen oder geistigen Wesen kommuniziert, täglich zu meditieren um irgendwann in einen Zustand der geistigen Anbindung zu kommen? Bin ich nicht spirituell genug, wenn ich das nicht kann? Muss ich einen Kurs belegen um all das zu lernen? Ist nicht das Streben nach mehr Fähigkeiten, mehr sein zu wollen als man ist genauso eine Form von Mangeldenken?

    Alles nein, bis auf die letzte Frage, die Ansichtsache ist. Ein lernender (spiritueller) Mensch geht einen bereichernden Weg der Entwicklung. Könnte durchaus auch mit als Mangeldenken interpretiert werden. 

     

    Als Vergleich: ein Kind beim Lernen, dass den Fokus auf das was es sich aneignet legt, weniger auf das was fehlt.

     

    Oder bedeutet Spiritualität zu sein, was immer man ist und das zu lieben. Sich selbst und dem Moment in Liebe zu begegnen.

     Ja, auch. 

     

    Wenn ich mich selbst erkenne, bei mir selbst bin, mich selbst akzeptiere und liebe, kommt dann alles was kommen will von ganz alleine?

    ‍🤷🏻‍♂️ Die Frage verstehe ich nicht. 

     

    Sagen kann ich, dass die Selbsterkenntnis bei der Spiritualität ein wichtiger Bestandteil ist. 

  • 09.02.26, 16:40

    Ich glaube das Spiritualität ein sehr breiter Begriff ist, jeder soll seine Spiritualität so leben wie es für ihn richtig erscheint. 

    Mir gefällt der letzte Teil deines Artikels sehr gut. Ich finde auch das Loslassen ein ganz wichtiger Teil ist, aber auch das finde ich ist nicht leicht zu leben u. bedarf Übung und vor allem Aufmerksamkeit. Falls das jemand sehr gut kann würde ich sagen dann hat er es geschafft richtig frei zu sein. 

  • Ja das stimmt alles! Du bist auf dem richtigen wege! Lass dich nicht beirren von den falschen, den Verführern, den bösen, den Täuschern. Nur die Liebe wird dich führen.

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