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  • 09.02.26, 07:26

     

    Ecki:

    Liebe Anita,

    danke für deine Worte, sie treffen genau das, was ich empfinde. Es Ist sicher nicht einfach zu gehen, aber ich schaffe das ohne Therapeuten. Was mich bisher daran gehindert hat die Beziehung aufzugeben ist, dass ich irgendwo weiss, dass sie mich braucht. Sie hat in ihren schwachen Phasen mehrmals mit Selbstmord gedroht. Das nützt nur alles nichts, wenn mein Leben dadurch so sehr leidet. 

    Liebe Grüsse, Ecki

    ps: habe nicht heruasgefunden, wie ich dir direkt zurückschreiben kann, deshalb so. 
     

    Lieber Ecki, ich verstehe dich sooo gut..zum Narzisten ist noch eine schwere Krankheit dazu gekommen bei ihm. Er wird nicht alleine Leben können. Umso schwerer ist das Weggehen. Schuldgefühle die mich plagen. Aber all diese Erniedrigungen, auch als wir noch nichts von der Krankheit wussten, erlauben mir zu Gehen. Dann habe ich finanzielle Unsicherheiten. Aber ich musste mich entscheiden, für meine Gesundheit etwas zu tun, oder für ihn da zu sein und mich und mein Leben aufgeben. Ich bin seit dem Mai letzen Jahres getrennt und ich fange an aufzublühen. Bin aber traumatisiert, was andere Menschen angeht. Zum Glück habe ich meinen Hund, er trägt und begleitet mich durch die schwere Zeit, mit all seiner reinen Liebe. 

    Jeder Mensch hat Eigenverantwortung und muss die Konsequenzen für sein Handeln selber tragen. Mit Selbstmord zu drohen ist ganz schlimm, aber versuche diesen Rucksack nucht zu tragen. Du bist nicht verantwortlich für ihr Leben. Es ist reine Machtausübung. Trag diese Verantwortung nicht, lass sie für sich entscheiden. Sie darf mit ihrem Leben umgehen wie sie will. Ich weiss, dass ist einfach gesagt, schwer umzusetzen. Du hast noch ein gutes Leben vor dir, aber es ist das letzte Drittel. Leb es Ecki!!! Ich bin schon 70 Jahre und habe Jahre vergeudet in der Hoffnung und geändert hat sich erst etwas, als ich ausgezogen bin. Ich bin noch auf dem Weg, mich ganz abzunabeln, habe es auch noch nicht ganz geschafft. So nehme ich noch seine Anrufe ab, obwohl ich es eigentlich gar nicht mehr will. Aber der innere Kritiker in mir ist manchmal einfach zu laut. 

    Einfach in meinen Gedanken an dich Anita

     

  • 09.02.26, 07:01

    Nachtrag: Habt keine Angst vor dem Alleinsein!! Es gibt zum Glück 'spontacts'. Ich habe mittlerweile sehr viele wertvolle Menschen auf dieser Platform kennen gelernt und konnte sogar neue Freundschaften aufbauen.  

  • 09.02.26, 06:52

    ●extrem aufmerksam
    ●charmant
    ●interessiert
    Sind wir das nicht alle am Anfang einer Beziehung, Frau und Mann? Wir zeigen doch alle nur unsere beste Seite am Anfang einer Beziehung und denken den 6er im Lotto gewonnen zu haben. Die rosarote Brille fällt erst nach Monaten.
    Gemäss meiner Erfahrung ist es so, dass Männer sehr schnell Begeisterung finden an einer Frau, während dieser Vorgang bei einer Frau langsamer vonstatten geht. Diese Begeisterung verlieren die Mannen aber auch wieder schneller wie die Frauen. Männer verharren dann aber öfters in einer 'unpassenden' Beziehung (Bequemlichkeit) während Frauen dann irgendwann ausbrechen. 
    Wichtig ist doch für beide Parteien, dass sie sich nicht nur auf den Partner konzentrieren, sondern verschiedene Standbeine behalten oder wieder aufbauen. Nicht isolieren lassen!! So fällt es dann später auch einfacher wieder 'tschüüs' zu sagen. Sehr wichtig empfinde ich auch, dass man keine finanzielle Abhängigkeit zulässt. Also Mädels und Jungs mit dem Aussehen (u.a. aufgepimptem Körper) ist es nicht gemacht. Finanzielle Eigenständigkeit und ein gutes soziales Umfeld dann fällt die Abgrenzung und ggf. ein Loslassen einfacher.  

  • 09.02.26, 06:39

    Liebe Anita,

    danke für deine Worte, sie treffen genau das, was ich empfinde. Es Ist sicher nicht einfach zu gehen, aber ich schaffe das ohne Therapeuten. Was mich bisher daran gehindert hat die Beziehung aufzugeben ist, dass ich irgendwo weiss, dass sie mich braucht. Sie hat in ihren schwachen Phasen mehrmals mit Selbstmord gedroht. Das nützt nur alles nichts, wenn mein Leben dadurch so sehr leidet. 

    Liebe Grüsse, Ecki

    ps: habe nicht heruasgefunden, wie ich dir direkt zurückschreiben kann, deshalb so. 
     

  • 09.02.26, 06:32

     

    Ecki:

    Hallo Petra, dein Post von 10:14 spricht mir aus der Seele. 
    Es ist all das, was ich die letzten Jahre immer stärker erlebe. 
    Bisher habe ich es nicht geschafft die Beziehung (es sind mittlerweile über 12 Jahre) zu beenden, da ich jedesmal die Hoffnung habe, dass es doch nicht sein kann und wieder anders wird. 
    Ich will hier nicht alles öffentlich niederschreiben, was ich erlebt habe. Aber wenn du dich persönlich austauschen möchtest, sehr gerne. 

    Lieber Ecki, die kurzen guten Momente, geben immer wieder Hoffnung, dass alles gut kommt, dass der Mensch auch die liebevolle Seite besitzt. Leider ist es aber meistens ein anderer Hintergrund, warum diese Menschen sich nett und ev sogar fürsorglich zeigen. Die Enttäuschung danach macht wieder traurig und lässt wieder auf harmonische Zeiten hoffen. Dieses Auf und Ab raubt Energie und man zieht sich vom sozialen Leben zurück. Es ist auch wie eine Sucht nach dem Frieden. Diese Menschen können sich aber nicht ändern. Verlier nicht noch mehr Zeit von deinem kostbaren Leben. Versuch in die Freiheit zu gehen, mit einem speziellen Therapeuten. Ich glaube allein schafft man es nicht. Viel Kraft und Mut liebe Grüsse Anita

  • 08.02.26, 13:05

     

    Anita:

    Am Anfang wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen, bis sie sicher sind, dass sie dich besitzen. Dann fängt das Fallenlassen an. Ich habe angefangen die Schuld bei mir zu suchen, weil ich es nicht glauben konnte, dass ein Mensch sich so verändern kann. Ich habe mich von Leuten und dem Leben zurück gezogen, weil mir plötzlich auch die Energie fehlte durch all die Malipultionen. Das Schlimmste ist das Loslassen, obwohl das niemand versteht, nicht mal ich, warum das so schwierig ist, nach all dem Erlebten.

    Ob ich je wieder so ein fröhlicher Mensch werde wie vorher? Ich weiss es nicht, aber ich bin an dem Trauma aufzulösen und hoffe es sehr.

    Ich bin sehr dankbar, habe ich die Trennung geschafft.

    Liebe Grüsse Anita

     

    Liebe Anita,
    deine Zeilen haben etwas sehr Ehrliches. Man spürt, wie tief das alles gegangen ist. Dieses Umsorgt-werden am Anfang, das langsame Kippen, das eigene Zweifeln – das bringt einen völlig aus dem Gleichgewicht. Dass du die Schuld bei dir gesucht hast, ist so verständlich. Wenn ein Mensch sich so verändert, sucht man automatisch nach einer Erklärung in sich selbst.
    Dass dir irgendwann die Energie gefehlt hat, dass du dich zurückgezogen hast, ist keine Schwäche. Das war Selbstschutz, auch wenn es sich damals nicht so angefühlt hat. Dauernde Manipulation macht müde, leer und still.
    Und das Loslassen … das ist oft schlimmer als das Bleiben. Nicht, weil man das Erlebte schönredet, sondern weil man sich von einer Hoffnung verabschieden muss. Von dem, was man geglaubt hat, was möglich gewesen wäre. Dass das kaum jemand versteht, ist traurig – aber leider sehr typisch.
    Dass du die Trennung geschafft hast, ist ein großer Schritt. Wirklich. Viele kommen nie an diesen Punkt. Du hast dich selbst ernst genommen, auch wenn es wehgetan hat.
    Ob du wieder so fröhlich wirst wie früher? Vielleicht nicht auf dieselbe Art. Aber oft kommt etwas anderes zurück: mehr Klarheit, mehr Tiefe, mehr bei sich sein. Du bist dabei, etwas Schweres zu lösen – und das braucht Zeit.
    Danke, dass du das geteilt hast.
    Liebe Grüße

    Petra 

  • 08.02.26, 12:59

    Alle Typen teilen denselben Kern: ein instabiles Selbstwertgefühl, das durch Bewunderung, Kontrolle oder Überlegenheit stabilisiert werden soll.
    Unterschiede zeigen sich darin, wie diese Bestätigung gesucht wird.

    1000065586.png
  • 08.02.26, 12:59

     

    Anita:

    Am Anfang wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen, bis sie sicher sind, dass sie dich besitzen. Dann fängt das Fallenlassen an. Ich habe angefangen die Schuld bei mir zu suchen, weil ich es nicht glauben konnte, dass ein Mensch sich so verändern kann. Ich habe mich von Leuten und dem Leben zurück gezogen, weil mir plötzlich auch die Energie fehlte durch all die Malipultionen. Das Schlimmste ist das Loslassen, obwohl das niemand versteht, nicht mal ich, warum das so schwierig ist, nach all dem Erlebten.

    Ob ich je wieder so ein fröhlicher Mensch werde wie vorher? Ich weiss es nicht, aber ich bin an dem Trauma aufzulösen und hoffe es sehr.

    Ich bin sehr dankbar, habe ich die Trennung geschafft.

    Liebe Grüsse Anita

     

    1000065586.png
  • 08.02.26, 11:05

    Ja, das passt.

    und Menschen die es erlebt haben um zu verstehen. 

  • 08.02.26, 11:05 - Zuletzt bearbeitet 08.02.26, 11:05.

    Am Anfang wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen, bis sie sicher sind, dass sie dich besitzen. Dann fängt das Fallenlassen an. Ich habe angefangen die Schuld bei mir zu suchen, weil ich es nicht glauben konnte, dass ein Mensch sich so verändern kann. Ich habe mich von Leuten und dem Leben zurück gezogen, weil mir plötzlich auch die Energie fehlte durch all die Malipultionen. Das Schlimmste ist das Loslassen, obwohl das niemand versteht, nicht mal ich, warum das so schwierig ist, nach all dem Erlebten.

    Ob ich je wieder so ein fröhlicher Mensch werde wie vorher? Ich weiss es nicht, aber ich bin an dem Trauma aufzulösen und hoffe es sehr.

    Ich bin sehr dankbar, habe ich die Trennung geschafft.

    Liebe Grüsse Anita

     

  • 08.02.26, 11:00

    Wenn du narzisstischen Missbrauch erlebt hast und deine Therapeutin oder dein Therapeut dir sagt, du müsstest einfach „besser kommunizieren“ oder „mehr Verantwortung übernehmen“ für das, was geschehen ist, dann ist das dein Zeichen, zu gehen — sofort.
    Solcher Rat zeigt einen gefährlichen Mangel an Verständnis für die Natur von psychischem Missbrauch.

     

    Narzisstischer Missbrauch ist kein Kommunikationsproblem. Er ist kein Missverständnis. Er ist nicht das Ergebnis davon, dass zwei Menschen es nicht schaffen, sich in der Mitte zu treffen. Er ist ein bewusstes Muster aus Manipulation, Gaslighting, Kontrolle, Schuldzuweisungen und emotionaler Zermürbung — geschaffen, um eine Person an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifeln zu lassen, während die andere ihre Macht aufrechterhält.

    Einer Überlebenden oder einem Überlebenden zu sagen, sie oder er solle „besser kommunizieren“, ignoriert die Tatsache, dass Narzissten Kommunikation als Waffe benutzen. Sie verdrehen Worte, verschieben ständig die Maßstäbe, leugnen Gesagtes und bestrafen Ehrlichkeit. Von einem Opfer zu verlangen, „Verantwortung zu übernehmen“, verlagert die Schuld auf die Person, die bereits zu viel gegeben, zu viel erklärt und sich selbst aufgegeben hat, nur um zu überleben.

    Eine Therapeutin oder ein Therapeut, der diese Dynamik nicht erkennt, kann dich ungewollt erneut traumatisieren. Sie oder er kann genau die Narrative verstärken, die dein Täter benutzt hat, um dich gefangen zu halten: Du bist zu sensibel, du bist das Problem, du hast dich nicht genug bemüht.

    Heilung von narzisstischem Missbrauch erfordert Bestätigung, Aufklärung, Sicherheit und den Wiederaufbau des Vertrauens in die eigene Wahrnehmung — nicht noch mehr Selbstvorwürfe. Du verdienst eine Therapeutin oder einen Therapeuten, der Missbrauchsdynamiken, Machtungleichgewichte und Traumareaktionen versteht. Alles darunterliegende ist nicht nur wenig hilfreich — es ist schädlich.

     

    JESSICA HOCKS

    (FACEBOOK)

  • 08.02.26, 10:56

    Narzissten wechseln ständig zwischen Grausamkeit und Freundlichkeit.


    Sie bewegen sich mühelos zwischen Extremen hin und her, und dieses permanente Schwanken erzeugt ein Wirbelchaos aus Verwirrung für alle in ihrer Nähe. Ihre Opfer erleben kognitive Dissonanz: In einem Moment sind Narzissten charmant, liebevoll oder scheinbar fürsorglich – und im nächsten kalt, manipulativ oder offen grausam. Zwei völlig gegensätzliche Eigenschaften in ein und derselben Person zu erleben, ist zutiefst desorientierend. Menschen beginnen, an sich selbst zu zweifeln: Sind sie wirklich gut – oder wirklich schlecht?

     

    Viele Betroffene entscheiden sich unbewusst dafür, an das Gute zu glauben. Das Gehirn hat Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass jemand, der liebevoll wirkt, gleichzeitig zu tiefer Grausamkeit fähig sein kann. Das schlechte Verhalten lässt sich leichter verdrängen, weil es zu schmerzhaft, überwältigend und erschütternd für das eigene Vertrauen in andere wäre, es vollständig anzuerkennen. Mit der Zeit eskaliert das destruktive Verhalten, und das Gleichgewicht kippt – man erkennt immer mehr negative Muster als positive. Was man einst für „gut“ hielt, entpuppt sich oft nur als eine ruhigere Version ihres üblichen Verhaltens: eine kurze Atempause statt echter Freundlichkeit.

    Nach und nach gewöhnen sich die Opfer an diese flüchtigen Momente der Erleichterung und klammern sich an den vorübergehenden Trost, den sie spüren, wenn Narzissten sie gerade nicht schlecht behandeln oder verletzend sprechen. Dieser Kreislauf aus Grausamkeit und gelegentlicher Freundlichkeit formt langsam eine traumatische Bindung. Man wird nicht süchtig nach Liebe oder Zuneigung, sondern nach der Erleichterung und der Pause vom Schmerz – man jagt diesem kurzen Gefühl von Sicherheit und Ruhe hinterher, das einen an jemanden bindet, der im Kern schädlich ist. Es ist zugleich verwirrend, erschöpfend und emotional fesselnd.

     

    JESSICA HOCKS

    (Facebook)

  • 08.02.26, 10:47

     

    Ecki:

    Hallo Petra, dein Post von 10:14 spricht mir aus der Seele. 
    Es ist all das, was ich die letzten Jahre immer stärker erlebe. 
    Bisher habe ich es nicht geschafft die Beziehung (es sind mittlerweile über 12 Jahre) zu beenden, da ich jedesmal die Hoffnung habe, dass es doch nicht sein kann und wieder anders wird. 
    Ich will hier nicht alles öffentlich niederschreiben, was ich erlebt habe. Aber wenn du dich persönlich austauschen möchtest, sehr gerne. 

    Lieber Ecki
    ich habe dir ein Video zum Thema maligne Narzisstin geschickt. Inzwischen habe ich verschiedene Formen von Narzissmus erlebt – Erfahrungen, die tiefe Spuren hinterlassen haben.
    Am schmerzhaftesten ist für mich jedoch die Beziehung zu meiner Schwester. Sie tritt als spirituelle, „erleuchtete“ Empathin und Heilerin auf. Diese künstlich erschaffene Fassade wirkt überzeugend – man möchte ihr glauben, weil man an das Gute glaubt.
    Man hofft, dass Liebe heilen kann. Man erinnert sich an die schönen Momente und denkt, sie seien echt gewesen.
    Doch genau darin liegt die Falle: Man vergisst, dass man für sie nicht als Mensch gesehen wird, sondern als Mittel zum Zweck. Geliebt wird nicht, wer man ist – sondern was man gibt, was man leistet, was man ermöglicht.
    Diese Erkenntnis ist schmerzhaft, aber notwendig.

  • 08.02.26, 10:41 - Zuletzt bearbeitet 08.02.26, 10:43.

    Hallo Ecki,

    es tut mir leid:-( ich leide mit Dir.

    ich kann nur ermutigen, sich zu öffnen .

    ich habe ein Jahr gebraucht und hatte irgendwann niemanden mehr. Parallel haben sich seltsamerweise alle gemeinsamen Freunde abgewendet. Das war der Moment als sie schon andere Pläne hatte. 
    Ich danke einer Person aus unseren gemeinsamen Freundeskreis besonders, die all das nicht glauben wollte. 
    sie unterstützt mich bis heute. 

     

     

  • 08.02.26, 10:24

    Hallo Petra, dein Post von 10:14 spricht mir aus der Seele. 
    Es ist all das, was ich die letzten Jahre immer stärker erlebe. 
    Bisher habe ich es nicht geschafft die Beziehung (es sind mittlerweile über 12 Jahre) zu beenden, da ich jedesmal die Hoffnung habe, dass es doch nicht sein kann und wieder anders wird. 
    Ich will hier nicht alles öffentlich niederschreiben, was ich erlebt habe. Aber wenn du dich persönlich austauschen möchtest, sehr gerne. 

  • 08.02.26, 10:20

    Es ist zu Beginn einfach nur ein Jackpot. Ein 6 im Lotto. Du vergisst alles. Wie bei einer Droge. Du wirst abhängig. 

    Dieses unten beschrieben Verhalte erkennst du erst dann, wenn du es einmal durchlebt hast. 
    Sonst leider nicht 

  • 08.02.26, 10:14

     

    Albert:

    Alles was toxisch ist...renn so schnell du kannst davon weg...

    Warum man Narzissten oft nicht erkennt – und welche Masken sie tragen
    Narzissten kommen selten als Problem daher.
    Sie kommen als Lösung.
    Am Anfang sind sie:


    ●extrem aufmerksam
    ●charmant
    ●interessiert


    spiegeln genau das, was du dir wünschst
    Nicht aus Nähe – sondern aus Strategie.
    Ihre Masken:


    ●Der Retter: „Nur ich verstehe dich wirklich.“


    ●Der Verletzte: „Alle haben mich immer falsch behandelt.“


    ●Der Erfolgreiche: Status, Wirkung, Bewunderung.


    ●Der Spirituelle/Therapeutische: viel Einsicht, wenig Verantwortung.


    Warum man sie nicht sofort erkennt: Weil sie dort ansetzen, wo du offen, empathisch oder hoffnungsvoll bist.
    Sie geben dir am Anfang Aufwertung, später Verunsicherung.
    Der Kipppunkt kommt leise: Aus Nähe wird Kontrolle.
    Aus Aufmerksamkeit wird Anspruch.
    Aus Liebe wird Anpassung.
    Kurz gesagt:
    Narzissten tragen Masken, weil darunter kein stabiles Selbst ist.
    Und genau deshalb wirken sie am Anfang so überzeugend.

  • 08.02.26, 00:11

    Narzisstische Dynamiken sind oft nicht
    laut oder offensichtlich. Sondern leise.
    Du fühlst dich einfach ständig falsch. Zu
    sensibel. Zu kompliziert. Verantwortlich
    für die Stimmung des anderen. Und
    genau das ist die Wirkung. Du zweifelst
    an dir, während die Dynamik unsichtbar
    bleibt. Ein wichtiger Indikator ist dein
    Körper. Wenn du in einer Beziehung
    permanent angespannt bist, taktierst
    aufpasst - dann ist das keine
    Überempfindlichkeit. Sondern ein Signal.
    Gesunde Beziehungen fühlen sich nicht
    wie ein Minenfeld an.

  • 07.02.26, 20:10

    Und Petra, Danke für das gute aber sehr schwierige Thema. 

  • 07.02.26, 20:05

    Hallo Katja, 

    grundsätzlich kannst du in bester Mitte sein. Weiblichen Narzissmus merkst leider wenn du am Boden liegst. 
    Dann ist gut wenn du wieder die Mitte findest.

    lg 

    m

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