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  • Nahtoderfahrungen, sind diese real oder nur ein Konstrukt unserer Selbst

    Diskussion · 57 Beiträge · 1 Gefällt mir · 720 Aufrufe

    Da es so viele verschiedene Versionen von Nahtoderfahrungen gibt stellt sich mir die Frage, ob zwar alle für den Erfahrenen real sind, aber ebenfalls nur einem von uns und unseren Überzeugungen geschaffenes Konstrukt darstellen. Weshalb erleben manche ein Jenseits als Astralkörper und manche in physischen Körpern? Weshalb begegnen manche Jesus und Geistwesen in Astralkörpern und manche Jesus, Geistwesen oder Verwandte in physischen Körpern? Weshalb erleben manche den Himmel und manche die Hölle? Da wir als Seele alles erschaffen können, wäre es doch auch möglich, dass wir uns beim Übergang ins Jenseits wieder eine eigene, jenseitige Welt erschaffen!? Wenn ich also ein christlicher Mensch bin und an die Sünde und die Hölle glaube und das Urteil Gottes fürchte, dann könnte es doch sein, wenn ich der Überzeugung bin meine Sünden könnten so schwerwiegend sein, dass sie nicht vergeben werden können, dann erlebe ich die Hölle, weil ich sie durch meine Überzeugung geschaffen habe.  

    05.02.26, 13:29

Beiträge

  • 05.02.26, 15:56

     

    Toni:

    Wenn jemand reanimiert wurde, war er doch biologisch gesehen nicht tot? 
    Anders ausgedrückt: Ist jemand biologisch tot, kann er doch nicht mehr reanimiert werden?

    Ja.

    Biologisch tot - der "Motor" springt nicht mehr an, der körperliche Verfall setzt ein.

    Klinisch tot - keine Herz- und Atemfunktion. Aber der "Motor" (inkl. mehr oder weniger unbeschadetem Gehirn) kann wieder anspringen. Spontan oder mit Hilfe. 3 Minuten bis zu den ersten Gehirnschäden bei normaler Körpertemperatur.

    "Das Wunder von Kärnten" (Film!) - 30 Minuten klinisch tot im Eiswasser fast ohne Hirnschäden.

     

    Schamanen mögen die Todesstufen anders beurteilen als die medizinische Wissenschaft.

     

    Wenn du das selber nicht erleben möchtest, musst du eine entsprechende Verfügung machen. Das blöde ist nur, das Rettungspersonal muss davon wissen, was sehr schwierig ist. Versucht wird es also auf alle Fälle, und manchmal springt er "Motor" wieder an. Oft aber auch nicht.

     

  • 05.02.26, 15:49 - Zuletzt bearbeitet 05.02.26, 15:59.

     

    Maresa:

    @Mandi

    Eine mir sehr nah stehende Person war infaust an Krebs erkrankt und lag im Sterben.

    Plötzlich richtete er sich aus eigener Kraft komplett auf, riss die Augen mir einem strahlenden Lächeln auf und sagte: "Wenn ich DAS früher gewusst hätte!" Er sackte wieder in die Kissen und war "hinübergegangen"!

    Vielleicht ist der Tod genau so individuell wie unsere Geburt, an die wir uns ja selbst nicht erinnern können.

    Vielleicht kann obiger Tatsachenbericht dem ein oder anderen die Angst vor dem Tod nehmen.

    Ich habe keine Angst vor dem Tod, wohl aber vor langem Sichtum und einem langen Sterbeprozess, der bei sehr hochaltrigen  "Gesunden" Tage dauern kann, obwohl ich darauf vertraue, dass der zitierte  biochemische Schutzmechanismus des Hirns "greift"!

    Maresa

    Ja, das Sterben und der Tod sind höchst individuell. Man darf gar nicht an Folter-, Kriegs-, Mord- und Unfallopfer denken.

    Ich habe auch keine Angst vor dem Tod, und ich glaube daran, dass nachher nichts mehr ist. Ob ich Nahtoderfahrungen haben werde, kann ich natürlich nicht sagen. Aber wenn ich durchs Licht gehen sollte, ist anschließend Ende, glaube ich.

    Das Sterben, der Sterbeprozess wiederum ist eine ganz andere Geschichte, genau so, wie du schreibst.

  • 05.02.26, 15:06

    Wenn jemand reanimiert wurde, war er doch biologisch gesehen nicht tot? 
    Anders ausgedrückt: Ist jemand biologisch tot, kann er doch nicht mehr reanimiert werden?🤔
    So sehe ich das – bin allerdings weder Arzt, Totengräber noch Schamane🪶
    Was ich jedoch sicher weiss, dass ich diese Erfahrung nie machen möchte.

  • 05.02.26, 14:56 - Zuletzt bearbeitet 05.02.26, 15:11.

    @Mandi

    Eine mir sehr nah stehende Person war infaust an Krebs erkrankt und lag im Sterben.

    Plötzlich richtete er sich aus eigener Kraft komplett auf, riss die Augen mir einem strahlenden Lächeln auf und sagte: "Wenn ich DAS früher gewusst hätte!" Er sackte wieder in die Kissen und war "hinübergegangen"!

     

    Vielleicht ist der Tod genau so individuell wie unsere Geburt, an die wir uns ja selbst nicht erinnern können.

    Vielleicht kann obiger Tatsachenbericht dem ein oder anderen die Angst vor dem Tod nehmen.

    Ich habe keine Angst vor dem Tod, wohl aber vor langem Sichtum und einem langen Sterbeprozess, der bei sehr hochaltrigen  "Gesunden" Tage dauern kann, obwohl ich darauf vertraue, dass der zitierte  biochemische Schutzmechanismus des Hirns "greift"!

     

    Maresa

     

  • 05.02.26, 14:38

     

    Mandi:

     

    Maresa:

    Unser Hirn funktioniert biochemisch und hat die Fähigkeit zu "projezieren", als Schutzmaßnahmen! So weit ich informiert bin, ist auch das gesichert . 

    Danke! Diese Deutung halte ich auch für sehr wahrscheinlich.

     

    Also: Nahtoderfahrungen sind subjektiv real, sie entstehen in uns selbst. Meine Meinung.

     

    (Himmel, meine Finger schreiben immer Nachttoderfahrungen...)

    Alles gut 🤗❗️.                                          

  • 05.02.26, 14:32 - Zuletzt bearbeitet 05.02.26, 14:36.

     

    Maresa:

    Unser Hirn funktioniert biochemisch und hat die Fähigkeit zu "projezieren", als Schutzmaßnahmen! So weit ich informiert bin, ist auch das gesichert . 

    Danke! Diese Deutung halte ich auch für sehr wahrscheinlich.

     

    Also: Nahtoderfahrungen sind subjektiv real, sie entstehen in uns selbst. Meine Meinung.

     

    (Himmel, meine Finger schreiben immer Nachttoderfahrungen...)

  • 05.02.26, 14:30 - Zuletzt bearbeitet 05.02.26, 14:38.

     

    Mandi:

    Über Nahtoderfahrungen liefert mir der Computer nichts Neues, man kann alles so oder so interpretieren. Worauf möchtest du hinaus? Was ist deine Meinung?

    Unser Hirn funktioniert biochemisch und hat die Fähigkeit zu "projezieren", als Schutzmaßnahme! So weit ich informiert bin, ist auch das gesichert . ... müßte mich dazu aber ausführlicher belesen, um meine *Meinung zu untermauern bzw zu fundieren! ... *die es aber nicht wert ist!

     

    Maresa 

     

     

  • 05.02.26, 14:26

     

    Alberto:

    - Und wenn sie reanimiert wurden? 

     

    - Dazu müsstest du jede Person, jedes Geschöpf befragt haben. Hast du das? 😉

     

    - Eine Erfahrung eines Menschen als Glaube zu bezeichnen halte ich unangemessen. 

    - Klinsch tot (reanimationsfähig) ungleich biologisch tot (nicht reanimationsfähig).

    - Nein, natürlich nicht. "Weiß" tatsächlich jemand? Weißt du es? Ich nicht, ich glaube.

    - Von welcher Art von Erfahrung sprichst du? Der Mensch ist in der Lage grundsätzlich alles zu glauben und es auch als Erfahrung zu verbuchen. Und von psychischen Krankheiten rede ich hier gar nicht mal.

     

  • 05.02.26, 14:21 - Zuletzt bearbeitet 05.02.26, 14:23.

    Über Nahtoderfahrungen liefert mir der Computer nichts Neues, man kann alles so oder so interpretieren. Worauf möchtest du hinaus? Was ist deine Meinung, Maresa?

  • 05.02.26, 14:17

     

    Mandi:

    Zwei Aspekte:
    - Menschen mit Nahtoderfahrungen sind nicht tot gewesen, denn sonst wären sie nicht wieder hier.

    Und wenn sie reanimiert wurden? 

    Zum letzten Teil: Welcher Mensch glaubt schon, dass seine Sünden so schwerwiegend sind? 

    Gibt es bestimmt. Andererseits müsste im Himmel- Hölle Konzept jeder Mensch davon glauben in den Himmel zu kommen. Bei all dem fürchterlichen Leid auf der Welt, den Menschen seit Jahrhunderten anrichten, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass keiner dabei ist. Für realistisch halte ich auch einen erlernten Glaubenssatz. 

    Aber was wirklich passiert - weiß niemand. Alles Glaube.

    Dazu müsstest du jede Person, jedes Geschöpf befragt haben. Hast du das? 😉

     

    Eine Erfahrung eines Menschen als Glaube zu bezeichnen halte ich unangemessen. 

  • 05.02.26, 14:17

     

    Mandi:

    Frage an den Computer:

    "Unterschied zwischen "tot" und "klinisch tot".

     

    Antwort des Computers:

    "Der Unterschied liegt darin, was genau im Körper noch passiert – oder eben nicht mehr:

    🪦 „Tot“ (biologisch tot)

    Bedeutet: Der Tod ist endgültig und unumkehrbar.

    Das Gehirn ist dauerhaft ohne Funktion, die Zellen sterben ab.

    Es gibt keine Möglichkeit mehr, den Menschen wiederzubeleben.

    Typische Zeichen kommen später: Totenstarre, Verwesung usw.

    👉 Kurz gesagt: Der Körper ist dauerhaft nicht mehr lebensfähig.

    🫀 „Klinisch tot“

    Bedeutet: Herzschlag und Atmung haben aufgehört.

    Aber: Das Gehirn kann für kurze Zeit noch leben (ein paar Minuten).

    In dieser Phase ist Wiederbelebung (CPR, Defibrillator) manchmal möglich.

    Wenn schnell geholfen wird, kann die Person wieder ins Leben zurückkommen.

    👉 Also: Momentan kein Herzschlag/keine Atmung – aber eventuell noch umkehrbar.

    Ein einfaches Bild:

    Klinisch tot = System abgestürzt, aber vielleicht noch reparierbar.

    Biologisch tot = Hardware endgültig zerstört.

    Wenn du willst, kann ich dir auch den Unterschied zu Hirntod erklären – das wird oft mit „klinisch tot“ verwechselt und sorgt für viel Verwirrung."

     

    "Bitte"

    "Gern 🙂 – hier die Einordnung von Hirntod im Vergleich:

    🧠 Hirntod

    Bedeutet: Das gesamte Gehirn (inkl. Hirnstamm) hat irreversibel aufgehört zu funktionieren.

    Keine Wahrnehmung, keine Gedanken, keine eigenständige Atmung mehr möglich.

    Medizinisch und rechtlich gilt eine hirntote Person in vielen Ländern als tot, auch wenn Maschinen Herzschlag und Atmung künstlich aufrechterhalten können.

    Der Zustand ist nicht rückgängig zu machen."

     

     

    Sagte ich doch, es gibt nicht "ein bisschen Tod"! 

     

    ... Thema Nahtoderfahrung ☝️❗️ 

  • 05.02.26, 14:15

    Frage an den Computer:

    "Unterschied zwischen "tot" und "klinisch tot".

     

    Antwort des Computers:

    "Der Unterschied liegt darin, was genau im Körper noch passiert – oder eben nicht mehr:

    🪦 „Tot“ (biologisch tot)

    Bedeutet: Der Tod ist endgültig und unumkehrbar.

    Das Gehirn ist dauerhaft ohne Funktion, die Zellen sterben ab.

    Es gibt keine Möglichkeit mehr, den Menschen wiederzubeleben.

    Typische Zeichen kommen später: Totenstarre, Verwesung usw.

    👉 Kurz gesagt: Der Körper ist dauerhaft nicht mehr lebensfähig.

    🫀 „Klinisch tot“

    Bedeutet: Herzschlag und Atmung haben aufgehört.

    Aber: Das Gehirn kann für kurze Zeit noch leben (ein paar Minuten).

    In dieser Phase ist Wiederbelebung (CPR, Defibrillator) manchmal möglich.

    Wenn schnell geholfen wird, kann die Person wieder ins Leben zurückkommen.

    👉 Also: Momentan kein Herzschlag/keine Atmung – aber eventuell noch umkehrbar.

    Ein einfaches Bild:

    Klinisch tot = System abgestürzt, aber vielleicht noch reparierbar.

    Biologisch tot = Hardware endgültig zerstört.

    Wenn du willst, kann ich dir auch den Unterschied zu Hirntod erklären – das wird oft mit „klinisch tot“ verwechselt und sorgt für viel Verwirrung."

     

    "Bitte"

    "Gern 🙂 – hier die Einordnung von Hirntod im Vergleich:

    🧠 Hirntod

    Bedeutet: Das gesamte Gehirn (inkl. Hirnstamm) hat irreversibel aufgehört zu funktionieren.

    Keine Wahrnehmung, keine Gedanken, keine eigenständige Atmung mehr möglich.

    Medizinisch und rechtlich gilt eine hirntote Person in vielen Ländern als tot, auch wenn Maschinen Herzschlag und Atmung künstlich aufrechterhalten können.

    Der Zustand ist nicht rückgängig zu machen."

     

     

  • 05.02.26, 14:10 - Zuletzt bearbeitet 05.02.26, 14:22.

     

    Mandi:

     

    Maresa:

    Ich mag Dich dahingehend informieren, dass eine REANIMATION durch ein vorangegangenes Ableben nötig wird und im besten Fall gelingt!

    Der reanimierte Mensch war klinisch tot (keine Kreislauffunktion - Herz- und Atemstillstand), und das Gehirn durch Sauerstoffmangel mehr oder weniger abgeschaltet, aber nicht "kaputt" oder "abgelebt".

    Es dreht sich hier alles um die Definition von tot und ableben.

    Ein ruhender Verbrennungsmotor ist auch nicht "tot". Er ist erst "tot", wenn er zertrümmert wird.

     

    Nein, bitte informiere Dich!

  • 05.02.26, 14:09 - Zuletzt bearbeitet 05.02.26, 14:10.

     

    Maresa:

    Ich mag Dich dahingehend informieren, dass eine REANIMATION durch ein vorangegangenes Ableben nötig wird und im besten Fall gelingt!

    Der reanimierte Mensch war klinisch tot (keine Kreislauffunktion - Herz- und Atemstillstand), und das Gehirn durch Sauerstoffmangel mehr oder weniger "abgeschaltet", aber nicht "kaputt" oder "abgelebt".

    Es dreht sich hier alles um die Definitionen von tot und ableben, wovon es mehrere gibt.

    Ein ruhender Verbrennungsmotor ist auch nicht "tot". Er ist erst "tot", wenn er zertrümmert wird.

     

  • 05.02.26, 14:00

     

    Mandi:

    Zwei Aspekte:
    - Menschen mit Nahtoderfahrungen sind nicht tot gewesen, denn sonst wären sie nicht wieder hier.

    - So weit ich weiß - man möge mich korrigieren - erleben nur 20-30% aller Menschen in entsprechenden Situationen Nahtoderfahrungen. Und das ganz unabhängig vom geistigen Hintergrund.

     

    Zum letzten Teil: Welcher Mensch glaubt schon, dass seine Sünden so schwerwiegend sind? Und was sagt die Kirche dazu: Wenn man sich vom Glauben und von Gott (!) abwendet, landet man in der Hölle. Wenn man also gottgläubig ist und man glaubt weiters, die Sünden wiegen zu schwer, wird einem nach einem allfälligen Fegefeuer wohl verziehen werden.

     

    Aber was wirklich passiert - weiß niemand. Alles Glaube.

    Ich mag Dich dahingehend informieren, dass eine REANIMATION durch ein vorangegangenes Ableben nötig wird und im besten Fall gelingt!

    ... alles andere mag ich nicht kommentieren!

  • 05.02.26, 13:54 - Zuletzt bearbeitet 05.02.26, 13:56.

    Zwei Aspekte:
    - Menschen mit Nahtoderfahrungen sind nicht tot gewesen, denn sonst wären sie nicht wieder hier.

    - So weit ich weiß - man möge mich korrigieren - erleben nur 20-30% aller Menschen in entsprechenden Situationen Nahtoderfahrungen. Und das ganz unabhängig vom geistigen Hintergrund.

     

    Zum letzten Teil: Welcher Mensch glaubt schon, dass seine Sünden so schwerwiegend sind? Und was sagt die Kirche dazu: Wenn man sich vom Glauben und von Gott (!) abwendet, landet man in der Hölle. Wenn man aber gottgläubig ist und man glaubt weiters, die Sünden wiegen zu schwer, wird einem nach einem allfälligen Fegefeuer verziehen werden. Aufrichtige Christen können also gar nicht in der Hölle landen. Man möge mich bitte korrigieren!

     

    Aber was wirklich passiert - weiß niemand. Alles Glaube.

  • 05.02.26, 13:50

    Hallo Maria,

    Dein Titel passt nicht zu Deinem Prolog!

    Zu Nahtoderfahrungen gibt es unterdessen wissenschaftlich fundierte- und gesicherte Erkenntnisse (bei Interesse bitte selbst googeln)!

    Deine philosophische und /oder religiöse Betrachtung ist im Gegensatz zur wissenschaftlichen sehr individuell, um nicht zu sagen persönlich!

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