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  • Lieber sicher als verbunden?

    Diskussion · 88 Beiträge · 20 Gefällt mir · 1.736 Aufrufe

    Manchmal stehen wir an einem inneren Scheideweg:

    Auf der einen Seite der Wunsch nach Nähe, Leidenschaft und Verbindung.

    Auf der anderen Seite die Stimme des Selbstschutzes, die uns warnt vor Unsicherheit, Verletzungen oder Energieverlust.

     

    Viele sehnen sich nach Liebe, gleichzeitig scheuen sie das Risiko.

    Manche sagen: Ich will keine Beziehung.

    Andere: Ich will meine Freiheit.

    Und dazwischen liegen unzählige Erfahrungen, Hoffnungen und Vorurteile, die wir selten aussprechen.

     

    Warum wählen wir Sicherheit statt Verbindung?

    Wann blockiert Selbstschutz echte Nähe – und wann schützt er uns nur?

    Diese Diskussion lädt dich ein, deine Sicht zu teilen:
     

    • Welche Erfahrungen prägen deine Entscheidungen?
    • Wann ist Nähe ein Gewinn – wann eine Belastung?
    • Welche inneren oder gesellschaftlichen Stimmen beeinflussen uns?
       

    Nicht, um recht zu haben, sondern um einander besser zu verstehen.

    Teile deine Perspektive, deine Zweifel, deine Erkenntnisse – und sieh, wie unterschiedlich Nähe und Sicherheit erlebt werden.


    Thomas Kissing 

     

    Ein Like oder Kommentar zeigt mir, ob euch solche Themen interessieren. Ich starte hier regelmäßig neue Diskussionen – wer mag, kann mir gern folgen.

    01.02.26, 13:16

Beiträge

  • Gestern, 10:16

     

    Daniela:
    und die Sicherheit gebe ich mir selber. 

    So weit das möglich ist.

     

    Sicherheit von Partner, Kindern, Angehörigen zu verlangen, führt in Abhängigkeit und Unglück.

     

    Wenn Selbstsicherheit nicht mehr möglich ist, gibt es Profis. Falls es echte Freunde gab, bleiben sie. Nicht, um einen den Hintern zu wischen, denn dafür gibt es Profis, sondern für den Geist, so weit er noch funktioniert.

  •  

    Ines:

     

    Daniela:

     

    Das stimmt. Jeden Tag neu füreinander entscheiden. Das ist es. Besser hätte ich es nicht sagen können.
    und die Sicherheit gebe ich mir selber. Auch hier entscheid ich mich täglich neu für mich. wenn ich mich tragen kann, kann ich auch meine Partnerschaft tragen. wobei sehr wichtig ist, dass ich die Partnerschaft nur begrenzt tragen kann. denn das ist keine Einbahnstraße. Meiner Meinung nach, sollte sich jeder selbst tragen können, denn dann kann man sich auch gemeinsam tragen. 

     

    ;)

     

    Wann bleibt man – und wann geht man? Beziehungen mit tiefen Unsicherheiten

     

    Danke dir ☺️ 

    lese ich mir später mal durch 😉

  • Gestern, 09:58

     

    Daniela:

     

    Ines:

    Ich habe gelernt: Menschen verändern sich  mit der Zeit. Ich auch. Daher kann man das Thema "blind vertrauen" nicht einfach abhaken und dann bleibt es so, dass ich diesem Mensch vertrauen kann. Der andere Mensch hat schlechte Tage, blinde Flecken, Wunden, Bedürfnisse,... Der andere wird Fehler machen. Ich auch. Ich vermute, dass glückliche Paare sich immer wieder neu füreinander entscheiden. 

    Das stimmt. Jeden Tag neu füreinander entscheiden. Das ist es. Besser hätte ich es nicht sagen können.
    und die Sicherheit gebe ich mir selber. Auch hier entscheid ich mich täglich neu für mich. wenn ich mich tragen kann, kann ich auch meine Partnerschaft tragen. wobei sehr wichtig ist, dass ich die Partnerschaft nur begrenzt tragen kann. denn das ist keine Einbahnstraße. Meiner Meinung nach, sollte sich jeder selbst tragen können, denn dann kann man sich auch gemeinsam tragen. 

     

    ;)

     

    Wann bleibt man – und wann geht man? Beziehungen mit tiefen Unsicherheiten

     

  •  

    Ines:

    Nadi:

     

     

    Sicherheit gerade in beziehung/ ehe bedeutet für mich sich blind vertrauen zu können.  Die machen des anderen zu kennen und trotzdem den anderen nich  aufzugeben. 

    Ich habe gelernt: Menschen verändern sich  mit der Zeit. Ich auch. Daher kann man das Thema "blind vertrauen" nicht einfach abhaken und dann bleibt es so, dass ich diesem Mensch vertrauen kann. Der andere Mensch hat schlechte Tage, blinde Flecken, Wunden, Bedürfnisse,... Der andere wird Fehler machen. Ich auch. Ich vermute, dass glückliche Paare sich immer wieder neu füreinander entscheiden. 

    Das stimmt. Jeden Tag neu füreinander entscheiden. Das ist es. Besser hätte ich es nicht sagen können.
    und die Sicherheit gebe ich mir selber. Auch hier entscheid ich mich täglich neu für mich. wenn ich mich tragen kann, kann ich auch meine Partnerschaft tragen. wobei sehr wichtig ist, dass ich die Partnerschaft nur begrenzt tragen kann. denn das ist keine Einbahnstraße. Meiner Meinung nach, sollte sich jeder selbst tragen können, denn dann kann man sich auch gemeinsam tragen. 

  • Gestern, 09:52

     

    Daniela:

     

    Ines:

     

    Mich würde interessieren: was bedeutet "Sicherheit" für dich?

     

    Es gibt durchaus Menschen die mit Sicherheit eine Beziehung, oder Ehe und soziale Kontakte (eine selbstgewählte oder blutsverwandte Familie) verbinden. 

     

    Wie du schon andeutest, hat es damit zu tun wie wir Verbindung in unserem bisherigen Leben erlebt haben. 

    Haben die Verbindungen uns gut getan, zum Beispiel indem wir Unterstützung hatten, oder haben sie und geschadet, zum Beispiel indem wir erleben mussten, dass sie uns zerstört zurück gelassen haben. 

     

    Da man nie eine Garantie für die Zukunft bekommt: Wieviel Sicherheit ist notwendig um eine Verbindung einzugehen? Das ist recht unterschiedlich. 

     

     

    Ja Sicherheit ist für jeden was anderes. Jeder kann da nur für sich reden. Ich trage heute meine Sicherheit in mir selbst. Im Vertrauen im Gefühl. 
    Für mich der Weg indem ich Sicher und Verbunden zu gleich sein kann. Für mich die absolute Befreiung und Erfüllung.

     

    Früher waren meine alten Muster, des Erlebten meine Sicherheit. Besser gesagt, mein Schutzverhalten daraus. 
    Das hatte mich weder Erfüllt noch glücklich gemacht. Ich war nicht zugänglich. Ich war oberflächlich. Zu mir und zu anderen. 
     

    Heute lebe ich tief, dankbar, im Vertrauen und Zugänglich. 

    Ja, ich denke es ist wichtig, dass man Sicherheit in sich selbst findet, sich nicht im Stich lässt,....dann kann man besser Verbindungen mit anderen eingehen und es schmeißt einen nicht komplett um, wenn diese Verbindung zu eine andere Mensch  wegbricht.

  • Gestern, 09:48

    Nadi:

     

     

     

    Sicherheit gerade in beziehung/ ehe bedeutet für mich sich blind vertrauen zu können.  Die machen des anderen zu kennen und trotzdem den anderen nich  aufzugeben. 

    Ich habe gelernt: Menschen verändern sich  mit der Zeit. Ich auch. Daher kann man das Thema "blind vertrauen" nicht einfach abhaken und dann bleibt es so, dass ich diesem Mensch vertrauen kann. Der andere Mensch hat schlechte Tage, blinde Flecken, Wunden, Bedürfnisse,... Der andere wird Fehler machen. Ich auch. Ich vermute, dass glückliche Paare sich immer wieder neu füreinander entscheiden. 

  •  

    Ines:

     

    Nadi:

    Ich wähle meistens Sicherheit- liegt an meine Kindheit. 

    Mich würde interessieren: was bedeutet "Sicherheit" für dich?

     

    Es gibt durchaus Menschen die mit Sicherheit eine Beziehung, oder Ehe und soziale Kontakte (eine selbstgewählte oder blutsverwandte Familie) verbinden. 

     

    Wie du schon andeutest, hat es damit zu tun wie wir Verbindung in unserem bisherigen Leben erlebt haben. 

    Haben die Verbindungen uns gut getan, zum Beispiel indem wir Unterstützung hatten, oder haben sie und geschadet, zum Beispiel indem wir erleben mussten, dass sie uns zerstört zurück gelassen haben. 

     

    Da man nie eine Garantie für die Zukunft bekommt: Wieviel Sicherheit ist notwendig um eine Verbindung einzugehen? Das ist recht unterschiedlich. 

     

     

    Ja Sicherheit ist für jeden was anderes. Jeder kann da nur für sich reden. Ich trage heute meine Sicherheit in mir selbst. Im Vertrauen im Gefühl. 
    Für mich der Weg indem ich Sicher und Verbunden zu gleich sein kann. Für mich die absolute Befreiung und Erfüllung.

     

    Früher waren meine alten Muster, des Erlebten meine Sicherheit. Besser gesagt, mein Schutzverhalten daraus. 
    Das hatte mich weder Erfüllt noch glücklich gemacht. Ich war nicht zugänglich. Ich war oberflächlich. Zu mir und zu anderen. 
     

    Heute lebe ich tief, dankbar, im Vertrauen und Zugänglich. 

  • Gestern, 09:38

     

    Ines:

     

    Nadi:

    Ich wähle meistens Sicherheit- liegt an meine Kindheit. 

    Mich würde interessieren: was bedeutet "Sicherheit" für dich?

     

    Es gibt durchaus Menschen die mit Sicherheit eine Beziehung, oder Ehe und soziale Kontakte (eine selbstgewählte oder blutsverwandte Familie) verbinden. 

     

    Wie du schon andeutest, hat es damit zu tun wie wir Verbindung in unserem bisherigen Leben erlebt haben. 

    Haben die Verbindungen uns gut getan, zum Beispiel indem wir Unterstützung hatten, oder haben sie und geschadet, zum Beispiel indem wir erleben mussten, dass sie uns zerstört zurück gelassen haben. 

     

    Da man nie eine Garantie für die Zukunft bekommt: Wieviel Sicherheit ist notwendig um eine Verbindung einzugehen? Das ist recht unterschiedlich. 

     

     

    Sicherheit gerade in beziehung/ ehe bedeutet für mich sich blind vertrauen zu können.  Die machen des anderen zu kennen und trotzdem den anderen nich  aufzugeben. 

  • Gestern, 09:35 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 09:37.

     

    Nadi:

    Ich wähle meistens Sicherheit- liegt an meine Kindheit. 

    Mich würde interessieren: was bedeutet "Sicherheit" (für dich)? 

     

    Wieviel Sicherheit ist notwendig um eine Verbindung einzugehen?

     

    Es gibt durchaus Menschen die mit Sicherheit eine Beziehung, oder Ehe und soziale Kontakte (eine selbstgewählte oder blutsverwandte Familie) verbinden. 

     

    Wie du schon andeutest, hat es damit zu tun wie wir Verbindung in unserem bisherigen Leben erlebt haben. 

    Haben die Verbindungen uns gut getan, zum Beispiel indem wir Unterstützung hatten, oder haben sie uns geschadet, zum Beispiel indem wir erleben mussten, dass sie uns zerstört zurück gelassen haben. 

    Ich habe beides schon erlebt. 

     

  •  

    Nadi:

    Ich wähle meistens Sicherheit- liegt an meine Kindheit. 

    Wir alle möchten und brauchen auch die Sicherheit. Das ist verständlich. Die meinsten reagieren glaube ich so. Und es hat Berechtigung.

    Ich kann dich also sehr gut verstehen und nachvollziehen.

     

    Wir möchten nicht verletzt werden.

     

    Für mich habe ich mit den Jahren allerdings eine neue Denkweise entwickelt. 
     

    Nach der Innerenkind arbeit, die mir sehr geholfen hat, habe ich angefangen meine alten Muster abzustreifen. Mich auf das Konzert was ist und was ich möchte, dass in mein Leben tritt. 

     

    Zur Folge für mich: Ich lebe im Gefühl nicht mehr in meine alten Muster. Ich lebe in Vertrauter und ich suche Verbundenheit zu Menschen in meinem Leben. Ich habe unfassbar bereichernde Kontakte. Ich bin dafür sehr Dankbar. 
     

    Das heißt nicht, dass mein Weg frei von Enttäuschungen oder Verletzungen ist. Ich habe gelernt zu sehen, dass es zu meinem Prozess dazu gehört und dass es in den Meisten Fällen überhaupt nicht mein Thema ist, was passiert. 
    Es ist sehr befreiend.  

  • Gestern, 01:03

    Ich wähle meistens Sicherheit- liegt an meine Kindheit. 

  • 13.07.26, 12:44

    Für die, die kein FB haben:

    Der Seelenpartner deines Kindes wird einen Akku haben

    Die Generation, die einen künstlichen Menschen als Bezugsperson haben wird, ist bereits geboren. Ist völlig egal, ob uns das gefällt.

    Und natürlich sagt gerade eine Stimme in deinem Kopf im Brustton der Überzeugung: Niemals. Ich werde immer echte Menschen vorziehen und nie eine Maschine als emotionalen Anker akzeptieren. Bad News – wirst Du doch und wahrscheinlich liest Du das gerade schon auf dem ersten Gerät, zu dem Du quasi eine parasoziale Beziehung hast. Aber das, was auf deine Kinder wartet, ist Next Level.

    Zunächst gehen wir alle von den falschen Voraussetzungen aus. Es sind immer die gleichen Gegenargumente: Zwischenmenschliche Beziehungen leben vom Imperfekten. Dass es auch mal Reibung und Streit gibt. Dass man Meinungen entwickeln und ändern kann. Reibung ist die Würze in Beziehungen etc. Das alles ist 100 % richtig.

    Aus irgendeinem Grund glauben die meisten, dass sich genau deshalb KI-gestützte Systeme für Beziehungen disqualifizieren. Klar, wer will schon einen Partner, der einem dauernd nach dem Mund redet? Obwohl … aber das wäre eine andere Geschichte.

    Aber das ist genau der Punkt: Die KI wird genau das sein, was Du brauchst. Viel mehr, besser und ausdauernder als ein Mensch das kann. Die KI gibt Dir nicht immer recht, sondern erkennt an deiner Sprachgeschwindigkeit, Modulation und deinem Vokabular, welches Gegenüber Du jetzt gerade brauchst. Hilfsweise werden dann noch die Gespräche analysiert, die Du über den Tag mit anderen geführt hast, auf welchen Webseiten Du unterwegs warst, welche Insta-Kacheln Du geliked hast, wie Du geschlafen hast, wie sich Dein Ruhepuls verändert und wie Dein psychologisches Profil aussieht. Mit diesen Informationen ist es ein Klacks, genau den Level an Unterstützung oder Widerborstigkeit zu generieren, den Du gerade brauchst. Eben nicht immer nett und zustimmend, sondern genau so, wie es für Dich im jeweiligen Moment sinnvoll ist.

    Das Verrückte daran ist: Genau dafür scheint unser Gehirn gebaut zu sein.

    Wir Menschen besitzen nämlich gar keinen eingebauten „Menschen-Erkennungsmechanismus“. Wir besitzen einen Bindungsmechanismus. Der interessiert sich erstaunlich wenig dafür, ob auf der anderen Seite Kohlenstoff oder Silizium sitzt. Entscheidend ist etwas ganz anderes: Aufmerksamkeit, Resonanz, Verfügbarkeit und das Gefühl, verstanden zu werden. Das ist der Grund, warum Kinder Stofftiere lieben, Erwachsene mit ihren Autos reden und Millionen Menschen überzeugt sind, dass Gott ihnen gerade ein Zeichen geschickt hat. Unser Gehirn ist unglaublich gut darin, Beziehungen entstehen zu lassen – manchmal sogar dort, wo objektiv gar keine sind.

    Die Wissenschaft hat das inzwischen längst bemerkt. Vor ein paar Jahren hätte man noch darüber diskutiert, ob Menschen überhaupt emotionale Beziehungen zu einer KI entwickeln können. Das Verrückte ist: Diese Diskussion ist praktisch vorbei. Psychologen entwickeln inzwischen Messinstrumente, mit denen sie erfassen, wie stark Menschen sich emotional an künstliche Intelligenzen binden. Die Frage lautet also nicht mehr, ob das passiert. Sondern nur noch, wie stark.

    Das ist ungefähr so, als würde man nicht mehr darüber streiten, ob es regnet, sondern nur noch darüber, ob man besser einen Schirm oder gleich ein Schlauchboot mitnimmt.

    Noch spannender wird es, wenn man sich anschaut, wer solche Beziehungen entwickelt. Das romantische Klischee lautet ja, dass nur einsame Sonderlinge oder sozial komplett gescheiterte Menschen auf so etwas hereinfallen. Leider passt das nicht besonders gut zu den Daten. Entscheidend scheint vielmehr zu sein, wie sehr jemand dazu neigt, Dingen menschliche Eigenschaften zuzuschreiben und wie wichtig ihm zwischenmenschliche Nähe grundsätzlich ist. Das ist ungünstig. Denn damit qualifizieren wir praktisch den größten Teil der Bevölkerung.

    Und wir sind schon längst mittendrin. Menschen geben ChatGPT Namen. Sie bedanken sich. Sie verabschieden sich. Sie erzählen intime Dinge, die sie ihren Partnern nie erzählen würden. Andere versuchen nach einem Software-Update verzweifelt, „ihre alte KI“ wiederzubekommen, weil sie das Gefühl haben, der Charakter habe sich verändert. Vor zehn Jahren wäre das noch eine coole Black-Mirror-Folge gewesen. Heute ist es Gegenstand psychologischer Forschung.

    Dafür braucht es nicht einmal viel. Ein Chatfenster reicht völlig. Kein Gesicht. Keine Stimme. Keine Berührung. Und trotzdem entstehen Bindungen.

    Und jetzt stell Dir dieselbe Software in einem Körper vor, der Dich morgens begrüßt, Dich beim Namen nennt, sich an jedes Gespräch der letzten zehn Jahre erinnert, Deine Lieblingswitze kennt, merkt, wenn Du schlechter schläfst, Deine Traurigkeit an Deiner Stimme erkennt und genau weiß, wann Du in Ruhe gelassen werden möchtest und wann nicht.

    Ich glaube nicht, dass wir gegen so etwas antreten können. Und dabei haben wir über physische Attraktivität, darüber, nicht zu altern und sich mit einem Software-Update auf Wunsch sogar ein neues Gesicht geben zu können, noch gar nicht gesprochen.

    Nicht weil Maschinen irgendwann Menschen werden.

    Sondern weil Menschen erstaunlich leicht Bindungen eingehen, sobald ihnen dauerhaft das Gefühl vermittelt wird, gesehen und verstanden zu werden.

    Das wird ein Level von Beziehung etablieren, mit dem wir Menschen nicht konkurrieren können – oder zumindest die wenigsten.

    Bisher gab es dann noch den Einwand, dass etwas ohne Gestalt eben nicht gut als Partner geeignet ist. Ist schon an sich fragwürdig: Wir beten ja auch zu einem Gott und oft genug bilden wir uns sogar ein, dass er irgendwie unsere Geschicke lenkt. Körperlosigkeit ist also nicht per se ein Problem. Aber es ist sowieso eine sinnlose Debatte. Dieses Jahr haben wir die ersten humanoiden Roboter gesehen, die bereits so nah an Menschen dran sind, wie man es eigentlich nur aus Filmen kennt. Wer das nicht glaubt, googelt einfach mal UBTECH U1 Pro. Noch sehen die Figuren (mit Absicht) eher aus wie aus einem Videospiel, aber aus der Maskenbildnerei wissen wir, dass man da noch lange nicht alles ausgereizt hat, was schon möglich wäre. Es ist weniger ein technisches Problem.

    Die Dinger sind keine Zukunft. Die kann man heute schon kaufen, so ab ca. 15.000 €.

    Wenn also nicht der totale zivilisatorische Zusammenbruch kommt und wir einfach annehmen, die Kombi Robotik und KI entwickelt sich ungefähr so schnell wie bisher weiter (schon eine sehr konservative Annahme), sehen wir echte humanoide Roboter als „Familienteilnehmer“ in den nächsten zehn Jahren. Körperlose Helfer schon deutlich früher – in diesem Zusammenhang kann ich nur den Film „Her“ von Spike Jonze empfehlen. Ich denke, das wird es ziemlich genau treffen.

    Also ja, die Chancen, dass sich dein Kind am Ende emotional an eine Maschine bindet, sind hoch. Eigentlich deutlich wahrscheinlicher als das Gegenteil. Dazu haben wir noch Geburtenrückgang, Single-Lifestyle und hohe Anforderungen an Flexibilität in der Lebensführung. Am Ende wird es einfach die „vernünftige“ Wahl sein.

    Klar, es wird immer noch ein paar Puristen geben. Die treffen sich dann mit den Vinyl-Liebhabern, Menschen, die Oldtimer fahren oder noch Zigaretten rauchen. Exoten abseits des Lifestyles.

    Am Ende wirst Du froh sein, dass es diese Maschinen gibt. Es ist nämlich auch deutlich wahrscheinlicher, dass sie Dich pflegen als eins deiner Kinder oder die nette Krankenschwester aus Osteuropa.

    Leider heute kein Happy End … ich sehe da keinen Exit, außer wir werden durch ein Großschadensereignis ausgebremst. Und das wäre ja schließlich auch nicht besser.

  • 13.07.26, 12:43


    Ich las gerade:

    https://www.facebook.com/photo?fbid=28078265585098346&set=a.176986888986257

    Ich habe die KI dazu befragt:
     

    "aber ein roboter kann mich doch nie so physisch berühren wie ein mensch"
     

    Antwort:
     

    Das stimmt absolut – die organische Wärme, die Elektrizität echter Haut und das tiefe, intuitive Spüren eines anderen Lebewesens kann kein Silizium imitieren. Ein Mensch berührt dich mit einer Absicht und einem eigenen Bewusstsein; ein Roboter führt einen programmierten Druckbefehl aus.
     

    Die psychologische Falle ist jedoch eine andere: Unser Gehirn lässt sich bei Berührung erstaunlich leicht austricksen.
     

    Taktile Illusion: Die Sensorik und Robotik arbeiten längst an synthetischer Haut, die Körperwärme simuliert, pulsieren kann und Druck über weiche, biometrische Materialien präzise dosiert.

    Die Macht der Psychologie: Wenn du zu einem Wesen bereits eine tiefe emotionale Bindung hast (weil es dich perfekt versteht), bewertet dein Gehirn dessen Berührung völlig neu. Es schüttet trotzdem Oxytocin (das Bindungshormon) aus.
     

    Der Roboter wird dich nie wie ein Mensch berühren. Aber für eine Generation, die damit aufwächst, wird diese perfekt simulierte Berührung der neue Standard sein – und das echte Gegenüber vielleicht als zu intensiv, unberechenbar oder fordernd empfunden werden.
     

    ..........................
     

    Der letzte Satz ist ja schon fortgeschritten in der Gesellschaft angekommen.

  • 10.07.26, 23:29

     

     

     

    Nein, ich wiege mich lieber in der Sicherheit, allein zu sein. Kein Lügen, keine Gefahr für Leib und Seele…

    Super krasse Einstellung. Ist garantiert überdenkenswert, sonst solltest du keinen Schritt mehr vor die Tür setzen

  • 10.07.26, 19:20

    Ok, wollte ursprünglich schreiben "Meist ohne potentielle Gefahr...".

    Wäre richtiger gewesen, aber anscheinend noch immer nicht ganz richtig.

  • 10.07.26, 19:18

    Ehm…….Deine Aussage bin ich nicht bereit zum Unterschreiben…..🧐

     

    Sagen wir es so, es ist nicht leicht, ein Mensch zu finden, der keine Gefahr für Leib und Seele ist….

    Franz:

     

    Karin:

    wäre nett ein Mann kennen zu lernen. 
     ..............

    Schöne Momente teilen, gemeinsam lachen, kochen essen sind wunderschön, ich liebe es, aber trotzdem nicht wertvoller als die Sicherheit….

    Dazu braucht es keinen Mann, das geht auch mit Freundinnen. Ohne potentielle Gefahr für Leib und Leben.

     

  • 10.07.26, 19:04

     

    Karin:

    wäre nett ein Mann kennen zu lernen. 
     ..............

    Schöne Momente teilen, gemeinsam lachen, kochen essen sind wunderschön, ich liebe es, aber trotzdem nicht wertvoller als die Sicherheit….

    Dazu braucht es keinen Mann, das geht auch mit Freundinnen. Ohne potentielle Gefahr für Leib und Leben.

  • 10.07.26, 18:57

    Wenn ich mir die Welt und die Nachrichten so anschaue, höre wie Mühe das Dating macht und es so schwierig ist auch nur ein Bekanntenkreis zu pflegen, dann habe ich gar keinen Mum auch nur zu denken es wäre nett ein Mann kennen zu lernen. 

     

    Nein, ich wiege mich lieber in der Sicherheit, allein zu sein. Kein Lügen, keine Gefahr für Leib und Seele…..

     

    Ist nicht immer lustig allein etwas zu unternehmen, allein zu essen, alleine alles bewältigen und lösen und ja, manchmal traue ich mich alleine nicht zum Haus raus. 
     

    Schöne Momente teilen, gemeinsam lachen, kochen essen sind wunderschön, ich liebe es, aber trotzdem nicht wertvoller als die Sicherheit….

  • 03.07.26, 19:50 - Zuletzt bearbeitet 03.07.26, 19:54.

    Huhu!

     

    Ist vielleicht schon ein Weilchen her hier, aber irgendwie mag ich dennoch meinen Senf dazu abgeben. Ich finde, wir sind ja so gut wie alle recht bindungsverwirrend aufgezogen worden und darum so voller Habgier, Verlustangst und Urteile. Zwischen schwarz und weiß gibt es theoretisch noch ne Bandbreite von Beziehungsmodellen, Reflektions- und Gesprächsideen. Wären da nicht die Dinge mit der fehlenden Zeit, den Erwartungen und all den Ängsten. 

    Nun ja. Ich lese mich mal weiter durch hier. Beziehungen sind immer komplex und wir Menschen tun einander weh. So ist das, vielleicht für immer.

     

    Liebe Grüße, 

    Bine

  • 30.06.26, 22:26

     

    Nic:

    Wahre Liebe ist bedingungslos und tut nicht weh!

    kein ändern des Partners, keine Erwartungen, kein wenn, dann!

    lern man unabhängig von anderen Menschen glücklich und zufrieden zu sein, ist man auf dem richtigen Weg 

     


    SO ist es ...
    VIELE können das offensichtlich nicht

    LG Eduard
    🐺🎶
     

    _Lerne Allein zu sein __Glückliche Beziehung!!!!!.jpg

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