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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.288 Beiträge · 204 Gefällt mir · 46.356 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 16.02.20, 02:52

    SUMMERFEELING: Standard vom 15. Februar:

    Wenn bei solchen Profilen die Dame auch älter sein darf, kann man davon ausgehen, dass hier wieder jemand in betrügerischer Absicht fischt.

    Der Standard ist bekannt für objektive Berichterstattung, auch wenn ich persönlich (meine Augen sind in den letzten Jahrzehnten nicht besser geworden) großformatige Zeitungen bevorzuge, die auf weißem Papier gedruckt werden.

    Trotzdem finde ich, daß auch dieser Beitrag einen Teil zur Kollektivschuldzuweisung gegenüber Männern beiträgt.

    Vorige Woche hieß es hier, der Großteil aller Männer in der zweiten Lebenshälfte seien Lustgreise, die nur „das Eine“ im Kopf haben.

    Und jetzt heißt es, fast alle, die etwas schreiben, was Frau gefallen könnte, sind Heiratsschwindler.

    Nicht gerade aufbauend für Frauen, die einen Partner suchen.

  • 16.02.20, 02:20

    Petra:

    Klar lese ich Sonntag zum Frühstück unseren Mangfallboten aus meiner Region, bei einer Tasse Tee und frische Semmeln vom Bäcker gibt es auch. Könnte man aber auch zu Zweit genießen.

    Mädl, Du hast auf Deinem Weg zum offenen Männerherz gerade einen dicken Pluspunkt erwirtschaftet. Dein Zukünftiger darf beim Frühstück Zeitung lesen, ohne daß Du ihm die Semmeln und den Kaffee auf die Zeitung stellst. 😌

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  • 15.02.20, 17:25 - Zuletzt bearbeitet 15.02.20, 17:26.

    Das Alter bzw. die körperliche Fitneß sind tatsächlich ein wichtiges Kriterium. Wenn man vor vielen Jahren geheiratet hat und  gemeinsam alt geworden ist, betrachtet man einander mit nachsichtigeren Augen, und wird - hoffentlich! - dem Partner/der Partnerin bei gesundheitlichen Problemen beistehen.

    Aber im vorgerückten Alter haben viele Menschen chronische Schmerzen, Schlafstörungen usw., die sich in einer neuen Beziehung störend auswirken. Kann man diese Probleme dem "Neuen" zumuten? Soll man sie so gut wie möglich kaschieren?

    Auf dieser Plattform gibt es viele Senioren, die noch sehr fit, aktiv und unternehmungslustig erscheinen. Was ist aber, wenn ich bei alledem nicht mehr mitmachen kann?

    Das Phänomen, daß man einander zu alt findet, tritt meiner Meinung nach sowohl bei Männern (traditionell), als auch bei Frauen (vielleicht seltener ?) auf. Möglicherweise hat es damit zu tun, daß uns der Anblick eines älteren Menschen an unsere eigene Endlichkeit erinnert, und das wollen wir nicht wahrhaben. Deswegen bevorzugen viele Leute eine(n) jüngere(n) Partner(in).

    LG Ursula

    SUMMERFEELING:

    ZEITUNGSLEKTÜRE AM FRÜHEN MORGEN

    Jeder Morgen beginnt bei mir mit Zeitungslektüre … als Frühaufsteher und Kaffeesüchtiger freue ich mich nicht nur über eine Schale Kaffee (meist werden es drei!), sondern lese mit Genuss die Zeitung … den "STANDARD", der auf Grund der pointierten Beiträge mich immer wieder begeistert!

    Heute musste ich herzhaft lachen, als ich den Artikel "Weiblich, ledig, alt sucht …" gelesen habe. Obwohl es eigentlich kein Grund zum Lachen gibt, denn der Selbstversuch der Autorin (Jahrgang 1956) zeigt, wie traurig es um Dating-Plattformen bestellt ist!

    Absolut lesenswert … deckt sich exakt mit meinen Erfahrungen, die ich machte, als ich im Netz wegen "Love-Scammer" (männlich wie weiblich)  recherchierte und ein Profil erstellte. Ein harmloses Profil, das einen einsamen Menschen beschreibt, der trotz Enttäuschungen immer noch an die große Liebe glaubt. 

    Bereits am ersten Tag erhielt ich 47 Zuschriften … davon 46 "Fakes" und eine ehrliche (von einer 70jährigen Dame)! Es war köstlich, die Fake-Nachrichten zu lesen. 

    Fazit der der Autorin: Auf diesem Basar der Träume und Illusionen gelange ich zu der Erkenntnis, dass es virtuell genauso ist wie im realen Leben. Die, die finden, dass ich für sie infrage komme, sind mir zu alt! 

    Wenn wir "Alten" auch keine gute Karten auf Dating-Plattformen haben. lasst euch das Leben trotzdem nicht verdrießen! Geht in die Natur und genießt das herrliche Frühlingswochenende!

    LG Guenther

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  • 15.02.20, 12:50

    Liebe Petra

    Petra:

    In einer langen Beziehung zu leben, heißt ja auch nicht, daß man wirklich glücklicher ist. Es ist eine gewisse Beständigkeit, aber auch Routine da.

    Deswegen habe ich auch von „zufrieden verheiratet“ geschrieben, und nicht von „glücklich“.

    Nach dem Tod von meinem Mann,

    Das tut mir leid

    Ludwig

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  • ZEITUNGSLEKTÜRE AM FRÜHEN MORGEN

    Jeder Morgen beginnt bei mir mit Zeitungslektüre … als Frühaufsteher und Kaffeesüchtiger freue ich mich nicht nur über eine Schale Kaffee (meist werden es drei!), sondern lese mit Genuss die Zeitung … den "STANDARD", der auf Grund der pointierten Beiträge mich immer wieder begeistert!

    Heute musste ich herzhaft lachen, als ich den Artikel "Weiblich, ledig, alt sucht …" gelesen habe. Obwohl es eigentlich kein Grund zum Lachen gibt, denn der Selbstversuch der Autorin (Jahrgang 1956) zeigt, wie traurig es um Dating-Plattformen bestellt ist!

    Absolut lesenswert … deckt sich exakt mit meinen Erfahrungen, die ich machte, als ich im Netz wegen "Love-Scammer" (männlich wie weiblich)  recherchierte und ein Profil erstellte. Ein harmloses Profil, das einen einsamen Menschen beschreibt, der trotz Enttäuschungen immer noch an die große Liebe glaubt. 

    Bereits am ersten Tag erhielt ich 47 Zuschriften … davon 46 "Fakes" und eine ehrliche (von einer 70jährigen Dame)! Es war köstlich, die Fake-Nachrichten zu lesen. 

    Fazit der der Autorin: Auf diesem Basar der Träume und Illusionen gelange ich zu der Erkenntnis, dass es virtuell genauso ist wie im realen Leben. Die, die finden, dass ich für sie infrage komme, sind mir zu alt! 

    Wenn wir "Alten" auch keine gute Karten auf Dating-Plattformen haben. lasst euch das Leben trotzdem nicht verdrießen! Geht in die Natur und genießt das herrliche Frühlingswochenende!

    LG Guenther


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  • Anna:

    Ich bin seit 3 1/2 Jahren Witwe und noch immer geschockt, dass mein bester Freund gestorben ist. Er war ein Unikat und es ist schwer vorstellbar, dass mir jemand begegnet, vor dem ich solche Hochachtung habe.

    Andererseits gibt es Unikate da kann man wirklich glücklich sein, dass die nicht öfters vorkommen. 


    Liebe Anna, du sprichst etwas an, was auch mich beschäftigt! Es tut mir leid für dich, dass du so einen wertvollen Freund verloren hast. 

    Oft kann man sich schwer von der Vergangenheit lösen, da man prägende Erlebnisse mit einer bestimmten Person vor Augen hat, die einen nicht loslassen.

    "Loslassen" hört sich so einfach an, ist es aber für Betroffene nicht!

  • 15.02.20, 00:04

    Ich bin seit 3 1/2 Jahren Witwe und noch immer geschockt, dass mein bester Freund gestorben ist. Er war ein Unikat und es ist schwer vorstellbar, dass mir jemand begegnet, vor dem ich solche Hochachtung habe.

    Andererseits gibt es Unikate da kann man wirklich glücklich sein, dass die nicht öfters vorkommen. 

  • 14.02.20, 23:01

    Liebe Petra

    Petra:

    Sich selbst einzubringen in eine Beziehung ist ist sehr viel und mehr geht wirklich nicht. Allerdings kann man nicht nur sagen: So da bin ich, jetzt mach mal eine gute Beziehung daraus. 

    Es ist viel Engagement gefragt, immer von beiden Seiten.

    Hätte ich ein Patentrezept, hätte ich wohl auch geschrieben: „ich war 33 Jahre verheiratet“.

    Besser gesagt, ich hätte geschrieben: „ich bin seit 33 Jahren zufrieden verheiratet“.

    So kann ich nur sagen, ich habe seit meinem vierzehnten Lebensjahr zwei Drittel meiner Lebenszeit in Beziehungen verbracht.

    Gut, daß ich kein Patentrezept habe, ich möchte keine dieser Beziehungen wieder hergeben müssen.

    Und die Zeit als Single auch nicht.

    Am allerwenigsten jene Augenblicke, in denen der jeweilige Abschnitt als Single endet.

    LG. Ludwig

  • Petra: Nein Naiv bist du sicher nicht, ich sehe es wie Du, mein Leben hat mich zu dem Menschen gemacht der ich Heute bin. Ich weiß was ich will und was nicht. Beziehung die für beide eine Bereicherung ist und auch Neues noch Entdecken, dabei aber ich selbst bleiben können, das gestehe ich auch meinem Partner zu. Wie schon gesagt , natürlich wünsche ich mir auch noch eine Beziehung , aber nicht um jeden Preis.Heute zählen für mich andere Dinge als in der Jugend, auf Schmetterlinge und dem Prinzen gebe ich nichts mehr. Schmetterlinge sind schnell verflogen.

  • 14.02.20, 17:54 - Zuletzt bearbeitet 14.02.20, 18:10.
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  • 14.02.20, 14:10

    SUMMERFEELING:

    Liebe Diskussionsteilnehmer, ich möchte mich bei allen für die zahlreichen interessanten Beiträge bedanken!

    Ein ganz lieber Valentinsgruß an euch alle! 

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    Ich möchte mich bei dir bedanken, lieber Günther. Vor allem die Erzählungen über deine Ex Freundin hat mich zu einer Neuorientierung veranlasst. 

  • Liebe Diskussionsteilnehmer, ich möchte mich bei allen für die zahlreichen interessanten Beiträge bedanken!

    Ein ganz lieber Valentinsgruß an euch alle! 
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  • 14.02.20, 13:47 - Zuletzt bearbeitet 14.02.20, 13:50.

    Renate:

    Hey meine Lieben. 

    Also ich finde es,  alleine zu sein, nicht schön. 

    Bin ein geselliger Mensch. 

    Geh aber nicht fort. 

    Wie soll ich dann außer in meiner Arbeit unter Menschen kommen. 

    Ich dachte oft daran,  single zu bleiben. 

    Das möchte ich aber nicht. 

    Jeder hat ein Bild von was perfektem vor sich. 

    Vielleicht sollte man sich mal näher kennenlernen,  dann schaut es gleich anders aus. 

    Mir ging es genauso, deshalb habe ich mich den Gruppen von Gemeinsam Erleben angeschlossen. Lange bin ich noch nicht dabei, aber es freut mich wenn ich Teilnehmer öfters sehe, oder sie auch nur in den Online Bildern erkenne. Das deckt zur Zeit meinen Bedarf an Nähe.

    Bei dem Wunsch nach einem Partner muss ich aufpassen, denn es ist mir aufgefallen, dass ich mich von Wünschen anderer mitreißen lasse und es für mich bedeutender ist, loszulassen, nichts hinterherzuhecheln was mich unglücklich macht, nur weil es einen finanziellen Mehrwert hat. 😏 Deshalb gönne ich mir ein Sabbathjahr, denn die letzten Jahre hat es mich arg durchgerüttelt. 

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