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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.288 Beiträge · 204 Gefällt mir · 46.357 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  •  

    Franzi:

     

    Ruth H.:

     

    Franzi:

     

    Ruth H.:

     

    Franzi:

     

    SUMMERFEELING:

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
     

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    Was für ein Quatsch. Es erschließt sich mir nicht, warum man als Single nicht glücklich sein sollte. 

    Man hat doch schließlich auch noch ein Leben, bevor man den Partner / die Partnerin kennengelernt hat. 

    Selbst in einer Partnerschaft hat jeder immer noch sein eigenes Leben. 

    Ein Partnerin / eine Partnerin ist auch nicht dafür verantwortlich einen glücklich zu machen. Jeder ist für sein eigenes Glück selbst verantwortlich. 

    Leider bin ich da mit Dir nicht so ganz einverstanden Franzi. Ich bin auch schon sehr lange alleine . Erst war ich auch glücklich den Ballast los zu sein. Aber irgendwann kommt die Zeit wo man sich wieder nach Naehe sehnt. Vor allem wenn man mit sovielem  was das Leben so bringt immer  alleine fertig werden muss. Es ist nun mal ein Grundbeduerfnis des Menschen nach Naehe. Keiner kann sich das abschminken. 

    Sicher kann man nicht verlangen dass einem der andere alleine glücklich macht, nein, wie Du sagst ist jeder seines eigenen  Glueckes Schmid. Aber dann muss man halt etwas tun um dieses Glück zu finden. In einer Beziehung ist schliesslich nicht nur der eine von dem man sich das Glück erhofft, man sollte auch fähig sein, in der Lage sein dem anderen Glück zu schenken. Gegenseitigkeit muss sein. Oder willst Du etwa behaupten dass es in Deinem  Leben nie Momente gibt,gegeben hat in denen Du des alleine seins 

    mal müde warst?  Vielleicht hast Du schon einiges vergessen oder vredraengt. 

    Warum musst du alleine mit allem fertig werden? Dafür hat man doch Freunde und Familie. 

    Die koennen oft auch nicht helfen. Aber ein Partner den man aufrichtig liebt und der einem auch liebt besser. Man ist ja schliesslich auch fuer ihn da wenn es ihm mal schlecht geht. So sollte es in jeder  Liebesbeziehung sein sonst ist sie nichts. 

    Unter Freunden sollte man genauso füreinander da sein. Daher ergibt deine Aussage überhaupt keinen Sinn. 

    Ich finde es anmaßend zu sagen, die Aussage hat keinen Sinn. Man tauscht sich aus, jeder kann sagen, was er denkt oder empfindet OHNE über andere zu urteilen. 

  • 21.06.22, 00:46

     

    Ruth H.:

     

    Franzi:

     

    Ruth H.:

     

    Franzi:

     

    SUMMERFEELING:

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

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    Was für ein Quatsch. Es erschließt sich mir nicht, warum man als Single nicht glücklich sein sollte. 

    Man hat doch schließlich auch noch ein Leben, bevor man den Partner / die Partnerin kennengelernt hat. 

    Selbst in einer Partnerschaft hat jeder immer noch sein eigenes Leben. 

    Ein Partnerin / eine Partnerin ist auch nicht dafür verantwortlich einen glücklich zu machen. Jeder ist für sein eigenes Glück selbst verantwortlich. 

    Leider bin ich da mit Dir nicht so ganz einverstanden Franzi. Ich bin auch schon sehr lange alleine . Erst war ich auch glücklich den Ballast los zu sein. Aber irgendwann kommt die Zeit wo man sich wieder nach Naehe sehnt. Vor allem wenn man mit sovielem  was das Leben so bringt immer  alleine fertig werden muss. Es ist nun mal ein Grundbeduerfnis des Menschen nach Naehe. Keiner kann sich das abschminken. 

    Sicher kann man nicht verlangen dass einem der andere alleine glücklich macht, nein, wie Du sagst ist jeder seines eigenen  Glueckes Schmid. Aber dann muss man halt etwas tun um dieses Glück zu finden. In einer Beziehung ist schliesslich nicht nur der eine von dem man sich das Glück erhofft, man sollte auch fähig sein, in der Lage sein dem anderen Glück zu schenken. Gegenseitigkeit muss sein. Oder willst Du etwa behaupten dass es in Deinem  Leben nie Momente gibt,gegeben hat in denen Du des alleine seins 

    mal müde warst?  Vielleicht hast Du schon einiges vergessen oder vredraengt. 

    Warum musst du alleine mit allem fertig werden? Dafür hat man doch Freunde und Familie. 

    Die koennen oft auch nicht helfen. Aber ein Partner den man aufrichtig liebt und der einem auch liebt besser. Man ist ja schliesslich auch fuer ihn da wenn es ihm mal schlecht geht. So sollte es in jeder  Liebesbeziehung sein sonst ist sie nichts. 

    Unter Freunden sollte man genauso füreinander da sein. Daher ergibt deine Aussage überhaupt keinen Sinn. 

  • 21.06.22, 00:38

     

    Franzi:

     

    Ruth H.:

     

    Franzi:

     

    SUMMERFEELING:

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

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    Ein Partnerin / eine Partnerin ist auch nicht dafür verantwortlich einen glücklich zu machen. Jeder ist für sein eigenes Glück selbst verantwortlich. 

    Leider bin ich da mit Dir nicht so ganz einverstanden Franzi. Ich bin auch schon sehr lange alleine . Erst war ich auch glücklich den Ballast los zu sein. Aber irgendwann kommt die Zeit wo man sich wieder nach Naehe sehnt. Vor allem wenn man mit sovielem  was das Leben so bringt immer  alleine fertig werden muss. Es ist nun mal ein Grundbeduerfnis des Menschen nach Naehe. Keiner kann sich das abschminken. 

    Sicher kann man nicht verlangen dass einem der andere alleine glücklich macht, nein, wie Du sagst ist jeder seines eigenen  Glueckes Schmid. Aber dann muss man halt etwas tun um dieses Glück zu finden. In einer Beziehung ist schliesslich nicht nur der eine von dem man sich das Glück erhofft, man sollte auch fähig sein, in der Lage sein dem anderen Glück zu schenken. Gegenseitigkeit muss sein. Oder willst Du etwa behaupten dass es in Deinem  Leben nie Momente gibt,gegeben hat in denen Du des alleine seins 

    mal müde warst?  Vielleicht hast Du schon einiges vergessen oder vredraengt. 

    Warum musst du alleine mit allem fertig werden? Dafür hat man doch Freunde und Familie. 

    Die koennen oft auch nicht helfen. Aber ein Partner den man aufrichtig liebt und der einem auch liebt besser. Man ist ja schliesslich auch fuer ihn da wenn es ihm mal schlecht geht. So sollte es in jeder  Liebesbeziehung sein sonst ist sie nichts. 

  • 20.06.22, 23:25

     

    Ruth H.:

     

    Franzi:

     

    SUMMERFEELING:

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

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    Ein Partnerin / eine Partnerin ist auch nicht dafür verantwortlich einen glücklich zu machen. Jeder ist für sein eigenes Glück selbst verantwortlich. 

    Leider bin ich da mit Dir nicht so ganz einverstanden Franzi. Ich bin auch schon sehr lange alleine . Erst war ich auch glücklich den Ballast los zu sein. Aber irgendwann kommt die Zeit wo man sich wieder nach Naehe sehnt. Vor allem wenn man mit sovielem  was das Leben so bringt immer  alleine fertig werden muss. Es ist nun mal ein Grundbeduerfnis des Menschen nach Naehe. Keiner kann sich das abschminken. 

    Sicher kann man nicht verlangen dass einem der andere alleine glücklich macht, nein, wie Du sagst ist jeder seines eigenen  Glueckes Schmid. Aber dann muss man halt etwas tun um dieses Glück zu finden. In einer Beziehung ist schliesslich nicht nur der eine von dem man sich das Glück erhofft, man sollte auch fähig sein, in der Lage sein dem anderen Glück zu schenken. Gegenseitigkeit muss sein. Oder willst Du etwa behaupten dass es in Deinem  Leben nie Momente gibt,gegeben hat in denen Du des alleine seins 

    mal müde warst?  Vielleicht hast Du schon einiges vergessen oder vredraengt. 

    Warum musst du alleine mit allem fertig werden? Dafür hat man doch Freunde und Familie. 

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    Franzi:

     

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    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

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    Selbst in einer Partnerschaft hat jeder immer noch sein eigenes Leben. 

    Ein Partnerin / eine Partnerin ist auch nicht dafür verantwortlich einen glücklich zu machen. Jeder ist für sein eigenes Glück selbst verantwortlich. 

    Glück obliegt nicht nur unserer Verantwortung. Manchmal gibt es auch Lebensumstände, die es nicht zulassen, wirklich glücklich zu sein. Und jeder, der jetzt mit V. Frankl's Sprüchen kommt und sagt "Das Leben ist das,was du draus machst..." soll sich überlegen, wie leichtfertig man solche Sprüche klopfen kann. In ultimativer Analyse ist das nicht falsch, aber es gibt eben Dinge in manchen Leben, dramatische Ereignisse, Verkettungen von Schicksalsschlägen usw., die uns für einige Zeit gefangen halten, im übertragenen Sinne. Daraus "etwas zu machen" ist nicht jedem unbedingt immer möglich. Das ist menschlich und legitim. Eine zweite Person kann Schicksalsschläge nicht abwenden, aber man durchsteht bestimmte Dinge zu zweit leichter. 

  • 20.06.22, 23:00

     

    Franzi:

     

    SUMMERFEELING:

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

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    Was für ein Quatsch. Es erschließt sich mir nicht, warum man als Single nicht glücklich sein sollte. 

    Man hat doch schließlich auch noch ein Leben, bevor man den Partner / die Partnerin kennengelernt hat. 

    Selbst in einer Partnerschaft hat jeder immer noch sein eigenes Leben. 

    Ein Partnerin / eine Partnerin ist auch nicht dafür verantwortlich einen glücklich zu machen. Jeder ist für sein eigenes Glück selbst verantwortlich. 

    Leider bin ich da mit Dir nicht so ganz einverstanden Franzi. Ich bin auch schon sehr lange alleine . Erst war ich auch glücklich den Ballast los zu sein. Aber irgendwann kommt die Zeit wo man sich wieder nach Naehe sehnt. Vor allem wenn man mit sovielem  was das Leben so bringt immer  alleine fertig werden muss. Es ist nun mal ein Grundbeduerfnis des Menschen nach Naehe. Keiner kann sich das abschminken. 

    Sicher kann man nicht verlangen dass einem der andere alleine glücklich macht, nein, wie Du sagst ist jeder seines eigenen  Glueckes Schmid. Aber dann muss man halt etwas tun um dieses Glück zu finden. In einer Beziehung ist schliesslich nicht nur der eine von dem man sich das Glück erhofft, man sollte auch fähig sein, in der Lage sein dem anderen Glück zu schenken. Gegenseitigkeit muss sein. Oder willst Du etwa behaupten dass es in Deinem  Leben nie Momente gibt,gegeben hat in denen Du des alleine seins 

    mal müde warst?  Vielleicht hast Du schon einiges vergessen oder vredraengt. 

  • 20.06.22, 16:12

     

    SUMMERFEELING:

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
     

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    Was für ein Quatsch. Es erschließt sich mir nicht, warum man als Single nicht glücklich sein sollte. 

    Man hat doch schließlich auch noch ein Leben, bevor man den Partner / die Partnerin kennengelernt hat. 

    Selbst in einer Partnerschaft hat jeder immer noch sein eigenes Leben. 

    Ein Partnerin / eine Partnerin ist auch nicht dafür verantwortlich einen glücklich zu machen. Jeder ist für sein eigenes Glück selbst verantwortlich. 

  • 17.06.22, 23:06

     

    Holunder:

     

    Corinne:

    Meine Lieben, ich verabschiede mich hiermit aus dieser Diskussion. Es freut mich einerseits, von Männern so viele Gedanken zu lesen. Andererseits finde ich die gesamte Diskussion Luxusmist. Die Mehrheit der Menschheit kommt gut ohne durchs Leben, jedenfalls so gut, wie der Kampf ums Überleben zulässt. Die glückliche Kindheit kann für das eigene Glück erst dann zur Voraussetzung werden, wenn das Frühstück dafür nicht ausreicht. Oder die soziale Sicherheit. Oder die Gesundheit. Oder der Frühling nach dem Winter. Menschen waren vor der Erfindung der Psychoanalyse auch glücklich, wohl sogar glücklicher als heute. Meine Devise lautet, so einfach wie möglich. Was warum womit zusammenhängt, wird dann sehr viel weniger wichtig als die richtige Temperatur des (alkoholfreien) Biers.

    Ich denke nicht, dass hier Luxusmist diskutiert wird, zumal es jeden Schreibenden interessiert und auch oft bewegt. Natürlich, müsste ich jetzt um das schiere Überleben kämpfen, würde mich eine derartige Diskussion wahrscheinlich nicht berühren, aber so ist es glücklicherweise nicht. 

    Psychotherapie, welcher Art auch immer, ist keine leichte Sache, wenn man es wirklich bereit ist, an sich zu arbeiten, das war in alten Zeiten eher ein Tabu Thema, etwas für schwache, labile Gemüter. Die Starken kamen allein zurecht, die haben das  verspottet. Man hat aber zum Glück erkannt, dass es in Wirklichkeit die Starken sind, die so einen Weg auf sich nehmen denn es ist kein leichter Weg.

    Wie haben die Menschen früher mit Problemen, schwierigen Umständen usw. gelebt? Waren die alle glücklich ? Absolut nicht. Früher musste man einfach so tun,als wäre alles immer perfekt.. Nach außen hin Glanz, aber viele Menschen waren überfordert, totunglücklich, aber man durfte es nicht zeigen. Es fehlten die Mittel, es fehlte das Verständnis dafür, es war damals peinlich, die Hilfe eines Psychologen anzunehmen. Das Leben war "einfach" und es gab vielleicht auch weniger Zeit, sich mit seiner Psyche, seinem Glück, seinen Lebenszielen auseinander zu setzen. 

    Meine Oma zB "musste" durch Komplotte der Eltern einen Mann heiraten, in den sie nie verliebt war, und sie hatten 7 Kinder gemeinsam. Das wurde in den Jahren stillschweigend akzeptiert, und erst als mein Opa gestorben war, habe ich die traurige Wahrheit über ihr Leben erfahren. Welche Frau bleibt heute 60 Jahre an der Seite eines Mannes und zeugt Kinder mit ihm, ohne ihn je geliebt zu haben ?? Ohne zu murren, zu jammern, in Depression zu verfallen? Niemand! Gott sei Dank!!! Die Ehe meiner Großeltern sah von außen gesehen einfach wie in ein  romantischer  Film aus.... und in Wirklichkeit hat meine Oma 60 Jahre lang auf ein echtes "Leben' verzichtet und war sehr unglücklich  Herzen, aber niemand hat es gesehen. Dies nur zur Anmerkung, dass die Leute früher "besser" mit unguten Lebensumständen umgegangen sind, ohne Psychotherapie usw. ....aber zu welchem Preis frage ich mich. 

    Alles,was uns hilft, eine andere Perspektive zu gewinnen, neue Einsichten zu bekommen, uns selber gegenüber loyal und treu zu bleiben, zu verstehen, was wir wirklich wollen und was und anspornt, ein besserer Mensch (im Absoluten gesehen) zu sein, ist in meinen Augen von Wert.... und kein Luxusmist. Zum Thema glückliche oder unglückliche Kindheit: es geht ja nicht um "mal" Zoff mit den Eltern zu haben oder so,es geht eher um Kindheiten, wo der oder die Betroffene eine Art psychische Gewalt - wenn nicht physische - erleben muss. Es geht um ein Kinderleben, welches traumatisiert wird, durch Missbrauch, durch Verwahrlosung, durch Nicht-Beachtung, durch Mobben oder psychoscher Erpressung oder Liebesentzug. Da hat die Psychologie ganz klar empirisch deklariert, dass Kinder und Jugendliche sehr wohl ein Trauma erleben und je nach Personalität kann ein solches Trauma das Leben als Erwachsener sehr stark beeinflussen. Man kann nichts ausradieren,was geschehen ist. Und da freue ich mich wenn es Psychotherapeuten gibt, die den geschädigten Menschen unterstütz, damit umzugehen und die Vergangenheit zu verarbeiten.Es gibt auch so starke Traumata, die unbewusst von Generation zu Generation weitergegeben werden, und das seit vielen Jahren.....bis der Bann durchbrochen werden kann.

    Freuen wir uns, nicht im Mittelalter geboren zu sein und heutzutage so viele Möglichkeiten zur Verfügung zu haben !!

    Liebe Holunder. Du sprichst mir wiedereinmal voll aus dem Herzen. 

  •  

    Corinne:

    Meine Lieben, ich verabschiede mich hiermit aus dieser Diskussion. Es freut mich einerseits, von Männern so viele Gedanken zu lesen. Andererseits finde ich die gesamte Diskussion Luxusmist. Die Mehrheit der Menschheit kommt gut ohne durchs Leben, jedenfalls so gut, wie der Kampf ums Überleben zulässt. Die glückliche Kindheit kann für das eigene Glück erst dann zur Voraussetzung werden, wenn das Frühstück dafür nicht ausreicht. Oder die soziale Sicherheit. Oder die Gesundheit. Oder der Frühling nach dem Winter. Menschen waren vor der Erfindung der Psychoanalyse auch glücklich, wohl sogar glücklicher als heute. Meine Devise lautet, so einfach wie möglich. Was warum womit zusammenhängt, wird dann sehr viel weniger wichtig als die richtige Temperatur des (alkoholfreien) Biers.

    Ich denke nicht, dass hier Luxusmist diskutiert wird, zumal es jeden Schreibenden interessiert und auch oft bewegt. Natürlich, müsste ich jetzt um das schiere Überleben kämpfen, würde mich eine derartige Diskussion wahrscheinlich nicht berühren, aber so ist es glücklicherweise nicht. 

    Psychotherapie, welcher Art auch immer, ist keine leichte Sache, wenn man es wirklich bereit ist, an sich zu arbeiten, das war in alten Zeiten eher ein Tabu Thema, etwas für schwache, labile Gemüter. Die Starken kamen allein zurecht, die haben das  verspottet. Man hat aber zum Glück erkannt, dass es in Wirklichkeit die Starken sind, die so einen Weg auf sich nehmen denn es ist kein leichter Weg.

    Wie haben die Menschen früher mit Problemen, schwierigen Umständen usw. gelebt? Waren die alle glücklich ? Absolut nicht. Früher musste man einfach so tun,als wäre alles immer perfekt.. Nach außen hin Glanz, aber viele Menschen waren überfordert, totunglücklich, aber man durfte es nicht zeigen. Es fehlten die Mittel, es fehlte das Verständnis dafür, es war damals peinlich, die Hilfe eines Psychologen anzunehmen. Das Leben war "einfach" und es gab vielleicht auch weniger Zeit, sich mit seiner Psyche, seinem Glück, seinen Lebenszielen auseinander zu setzen. 

    Meine Oma zB "musste" durch Komplotte der Eltern einen Mann heiraten, in den sie nie verliebt war, und sie hatten 7 Kinder gemeinsam. Das wurde in den Jahren stillschweigend akzeptiert, und erst als mein Opa gestorben war, habe ich die traurige Wahrheit über ihr Leben erfahren. Welche Frau bleibt heute 60 Jahre an der Seite eines Mannes und zeugt Kinder mit ihm, ohne ihn je geliebt zu haben ?? Ohne zu murren, zu jammern, in Depression zu verfallen? Niemand! Gott sei Dank!!! Die Ehe meiner Großeltern sah von außen gesehen einfach wie in ein  romantischer  Film aus.... und in Wirklichkeit hat meine Oma 60 Jahre lang auf ein echtes "Leben' verzichtet und war sehr unglücklich  Herzen, aber niemand hat es gesehen. Dies nur zur Anmerkung, dass die Leute früher "besser" mit unguten Lebensumständen umgegangen sind, ohne Psychotherapie usw. ....aber zu welchem Preis frage ich mich. 

    Alles,was uns hilft, eine andere Perspektive zu gewinnen, neue Einsichten zu bekommen, uns selber gegenüber loyal und treu zu bleiben, zu verstehen, was wir wirklich wollen und was und anspornt, ein besserer Mensch (im Absoluten gesehen) zu sein, ist in meinen Augen von Wert.... und kein Luxusmist. Zum Thema glückliche oder unglückliche Kindheit: es geht ja nicht um "mal" Zoff mit den Eltern zu haben oder so,es geht eher um Kindheiten, wo der oder die Betroffene eine Art psychische Gewalt - wenn nicht physische - erleben muss. Es geht um ein Kinderleben, welches traumatisiert wird, durch Missbrauch, durch Verwahrlosung, durch Nicht-Beachtung, durch Mobben oder psychoscher Erpressung oder Liebesentzug. Da hat die Psychologie ganz klar empirisch deklariert, dass Kinder und Jugendliche sehr wohl ein Trauma erleben und je nach Personalität kann ein solches Trauma das Leben als Erwachsener sehr stark beeinflussen. Man kann nichts ausradieren,was geschehen ist. Und da freue ich mich wenn es Psychotherapeuten gibt, die den geschädigten Menschen unterstütz, damit umzugehen und die Vergangenheit zu verarbeiten.Es gibt auch so starke Traumata, die unbewusst von Generation zu Generation weitergegeben werden, und das seit vielen Jahren.....bis der Bann durchbrochen werden kann.

    Freuen wir uns, nicht im Mittelalter geboren zu sein und heutzutage so viele Möglichkeiten zur Verfügung zu haben !!

  • 14.06.22, 22:21

     

    SUMMERFEELING:

     

    Riccardo:

     

     

    Ich respektiere die Meinung so ebenfalls, auch wenn ich den Text nicht wirkluch verstanden habe, vielleicht bin ich zu doof, ich weiss nicht was die Biertemperatur und ein Frühstück mit einer glücklichen Kinheit zu tun hat? 

    Die Psychoanalyse ist allerdings nur ein kleiner Teil, des ganzen psychologischen Fortschritts, den wir in den letzten 120 Jahren erreicht haben. Ausserdem sind viele Psychotherapeuten und Verhaltensthetapeuthen gegen die Psychoanalyse, was ich auch verstehen kann.

     

    Summerfeeling, diese letzten Sätze sind ziemlich hart, aber waht, sie beschreiben die Resignation. Wahre Geschichte, hat doch ein Arbeitskollege (ca. 60, keine Kinder, kein Partner, nicht einfach im Umgang) vor ca. 1,5 Jahren, als ich mitten in einer Kriese steckte, mir erzählt ich solle auf seine Erfahrung hören, gewisse Probleme kann man nicht lösen, man muss mit ihnen leben. Und genau diese Aussage gepaart mit meinem mir natürlich gegeben Ehrgeiz, hat dazu geführt, dass kein Problem unlösbar ist, denn nur dazu sind sie da, um gelöst zu werden. Finde ich schade eine solche Einstellung im Leben zu haben, aber seis drum. Verdrüngung ist ein wirksames mittel sein geistiges Wachstum zu hindern und ab in die nächste Beschwerde.

    Ich habe gewisse Aussagen auch nicht verstanden! Außerdem finde ich meine Worte nicht unbedingt "hart", denn "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück!"

     

    In meinem Leben stand ich nicht nur einmal vor schier unlösbar erscheinenden Problemen. Aber die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es immer eine Lösung gibt! Im ersten Moment sieht man sie vielleicht nicht.

    Da habe ich mich unglücklich ausgedrückt. Deine Worte sind absolut gerechtfertigt, ich meinte es eher so, das wenn Menschen wirklich so denken, wie von dir beschrieben: 

    "Zurück in die Höhle oder rauf auf die Bäume!

    Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist! 

     

    Wenn jemand wirklich so denkt, dann finde ich es sehr schade und diese Person hat etwas grundlegendes nicht verstanden, ich weiss schon wie es gemeint war von dir und habe mich nur etwas unglücklich ausgedrückt als ich sagte die Worte seien etwas hart 🙏.

  • 14.06.22, 19:58

     

    SUMMERFEELING:

     

    Riccardo:

     

     

    Ich respektiere die Meinung so ebenfalls, auch wenn ich den Text nicht wirkluch verstanden habe, vielleicht bin ich zu doof, ich weiss nicht was die Biertemperatur und ein Frühstück mit einer glücklichen Kinheit zu tun hat? 

    Die Psychoanalyse ist allerdings nur ein kleiner Teil, des ganzen psychologischen Fortschritts, den wir in den letzten 120 Jahren erreicht haben. Ausserdem sind viele Psychotherapeuten und Verhaltensthetapeuthen gegen die Psychoanalyse, was ich auch verstehen kann.

     

    Summerfeeling, diese letzten Sätze sind ziemlich hart, aber waht, sie beschreiben die Resignation. Wahre Geschichte, hat doch ein Arbeitskollege (ca. 60, keine Kinder, kein Partner, nicht einfach im Umgang) vor ca. 1,5 Jahren, als ich mitten in einer Kriese steckte, mir erzählt ich solle auf seine Erfahrung hören, gewisse Probleme kann man nicht lösen, man muss mit ihnen leben. Und genau diese Aussage gepaart mit meinem mir natürlich gegeben Ehrgeiz, hat dazu geführt, dass kein Problem unlösbar ist, denn nur dazu sind sie da, um gelöst zu werden. Finde ich schade eine solche Einstellung im Leben zu haben, aber seis drum. Verdrüngung ist ein wirksames mittel sein geistiges Wachstum zu hindern und ab in die nächste Beschwerde.

    Ich habe gewisse Aussagen auch nicht verstanden! Außerdem finde ich meine Worte nicht unbedingt "hart", denn "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück!"

     

    In meinem Leben stand ich nicht nur einmal vor schier unlösbar erscheinenden Problemen. Aber die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es immer eine Lösung gibt! Im ersten Moment sieht man sie vielleicht nicht.

    Ich habe in dieser Diskussion noch nie harte aber ehrliche Worte gelesen. 

  • 14.06.22, 19:53

     

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Corinne:

    Meine Lieben, ich verabschiede mich hiermit aus dieser Diskussion. Es freut mich einerseits, von Männern so viele Gedanken zu lesen. Andererseits finde ich die gesamte Diskussion Luxusmist. Die Mehrheit der Menschheit kommt gut ohne durchs Leben, jedenfalls so gut, wie der Kampf ums Überleben zulässt. Die glückliche Kindheit kann für das eigene Glück erst dann zur Voraussetzung werden, wenn das Frühstück dafür nicht ausreicht. Oder die soziale Sicherheit. Oder die Gesundheit. Oder der Frühling nach dem Winter. Menschen waren vor der Erfindung der Psychoanalyse auch glücklich, wohl sogar glücklicher als heute. Meine Devise lautet, so einfach wie möglich. Was warum womit zusammenhängt, wird dann sehr viel weniger wichtig als die richtige Temperatur des (alkoholfreien) Biers.

    Liebe Corinne, für dich ist die gesamte Diskussion  also "Luxusmist". Ok, lassen wir es so stehen, es ist deine Meinung, ich respektiere es.

    Ich gebe zu, dass jemand, der am Rande der Existenz lebt, andere Sorgen hat. Aber soll uns dieser Umstand davon abhalten, dass wir uns Gedanken über Zusammenhänge machen? 

    Nein, ich will ein einfaches Leben! Weg mit der Psychoanalyse! Lauter Mist! Zurück in die Höhle oder rauf auf die Bäume!

    Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist! 

     

    Ich respektiere die Meinung so ebenfalls, auch wenn ich den Text nicht wirklich verstanden habe, vielleicht bin ich zu doof, ich weiss nicht was die Biertemperatur und ein Frühstück mit einer glücklichen Kinheit zu tun hat?

     

    Die Psychoanalyse ist allerdings nur ein kleiner Teil, des ganzen psychologischen Fortschritts, den wir in den letzten 120 Jahren erreicht haben. Ausserdem sind viele Psychotherapeuten und Verhaltensthetapeuthen gegen die Psychoanalyse, was ich auch verstehen kann.

     

    Summerfeeling, diese letzten Sätze sind ziemlich hart, aber waht, sie beschreiben die Resignation. Wahre Geschichte, hat doch ein Arbeitskollege (ca. 60, keine Kinder, kein Partner, nicht einfach im Umgang) vor ca. 1,5 Jahren, als ich mitten in einer Kriese steckte, mir erzählt ich solle auf seine Erfahrung hören, gewisse Probleme kann man nicht lösen, man muss mit ihnen leben. Und genau diese Aussage gepaart mit meinem mir natürlich gegeben Ehrgeiz, hat dazu geführt, dass kein Problem unlösbar ist, denn nur dazu sind sie da, um gelöst zu werden. Finde ich schade eine solche Einstellung im Leben zu haben, aber seis drum. Verdrüngung ist ein wirksames mittel sein geistiges Wachstum zu hindern und ab in die nächste Beschwerde.

    Fuer mich ist diese Diskussion absolut nicht sinnlos . Konnte ich doch schon so oft aus den Beitraegen fuer mich selber etwas ziehen und profitieren. Die Anstöße ueber etwas nachzudenken waren und sind mir sehr wertvoll. Und zu den Psychoanalysen und Psychiatrischen Behandlungen moechte ich nur sagen. was wuerden alle diese Menschen nur machen die wirklich schwere Probleme haben, immer wieder ueber dieselben eigenen Fehler stolpern? Die ihrem eigenen Fehlverhalten auf den Grund  gehen moechten? Da kann eine Psychoanalyse sehr viel helfen. Man denke mal an CG JUNG. Die sind wenigstens ehrlich und stehen dazu  dass sie mal Hilfe brauchen. Danach  kommt dann auch die Psychiatrische Behandlung aufs Tapet. Wieviele Menschen gibt es mit schweren Psychosen. Ohne Psychiater geht da nichts.

    Um noch auf das Thema glückliche Kindheit zurueck zu greifen. Wir haben nun auch offen ueber dieses Thema geredet. Ich denke jeder empfindet seine Kindheit anders. Stuft etwas als glücklich oder unglluecklich ein was der andere schon längst anders empfinden würde. Ich bdenke es gibt keine Kindheit die immer nur glücklich oder eben auch ungluecklich verläuft. Konflikte zwischen Eltern und Kindern gibt es immer mal.  Das ist ja völlig normal. Ein Kind ist nach einem Streit mit den Eltern sicher danach nicht sehr glücklich. Es gilt doch im hinterher auch heraus zu filtern was hat einem in der Kindheit glücklich oder unglücklich gemacht. Natuerlich prägt  einem die Kindheit, die Erziehung und die Erlebnisse mit den Eltern bilden Grundsteine fuer das spaetere Erwachsenen Leben. Nicht zuletzt auch unser Beziehungsleben .   Meine Meinung ist aber ,dass diese Erinnerungen mit der Zeit verwischen. Man sieht als aus der Erinnerung vieles anders. 

  •  

    Riccardo:

     

     

    Ich respektiere die Meinung so ebenfalls, auch wenn ich den Text nicht wirkluch verstanden habe, vielleicht bin ich zu doof, ich weiss nicht was die Biertemperatur und ein Frühstück mit einer glücklichen Kinheit zu tun hat? 

    Die Psychoanalyse ist allerdings nur ein kleiner Teil, des ganzen psychologischen Fortschritts, den wir in den letzten 120 Jahren erreicht haben. Ausserdem sind viele Psychotherapeuten und Verhaltensthetapeuthen gegen die Psychoanalyse, was ich auch verstehen kann.

     

    Summerfeeling, diese letzten Sätze sind ziemlich hart, aber waht, sie beschreiben die Resignation. Wahre Geschichte, hat doch ein Arbeitskollege (ca. 60, keine Kinder, kein Partner, nicht einfach im Umgang) vor ca. 1,5 Jahren, als ich mitten in einer Kriese steckte, mir erzählt ich solle auf seine Erfahrung hören, gewisse Probleme kann man nicht lösen, man muss mit ihnen leben. Und genau diese Aussage gepaart mit meinem mir natürlich gegeben Ehrgeiz, hat dazu geführt, dass kein Problem unlösbar ist, denn nur dazu sind sie da, um gelöst zu werden. Finde ich schade eine solche Einstellung im Leben zu haben, aber seis drum. Verdrüngung ist ein wirksames mittel sein geistiges Wachstum zu hindern und ab in die nächste Beschwerde.

    Ich habe gewisse Aussagen auch nicht verstanden! Außerdem finde ich meine Worte nicht unbedingt "hart", denn "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück!"

     

    In meinem Leben stand ich nicht nur einmal vor schier unlösbar erscheinenden Problemen. Aber die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es immer eine Lösung gibt! Im ersten Moment sieht man sie vielleicht nicht.

  • 14.06.22, 18:51 - Zuletzt bearbeitet 14.06.22, 18:51.

     

    SUMMERFEELING:

     

    Corinne:

    Meine Lieben, ich verabschiede mich hiermit aus dieser Diskussion. Es freut mich einerseits, von Männern so viele Gedanken zu lesen. Andererseits finde ich die gesamte Diskussion Luxusmist. Die Mehrheit der Menschheit kommt gut ohne durchs Leben, jedenfalls so gut, wie der Kampf ums Überleben zulässt. Die glückliche Kindheit kann für das eigene Glück erst dann zur Voraussetzung werden, wenn das Frühstück dafür nicht ausreicht. Oder die soziale Sicherheit. Oder die Gesundheit. Oder der Frühling nach dem Winter. Menschen waren vor der Erfindung der Psychoanalyse auch glücklich, wohl sogar glücklicher als heute. Meine Devise lautet, so einfach wie möglich. Was warum womit zusammenhängt, wird dann sehr viel weniger wichtig als die richtige Temperatur des (alkoholfreien) Biers.

    Liebe Corinne, für dich ist die gesamte Diskussion  also "Luxusmist". Ok, lassen wir es so stehen, es ist deine Meinung, ich respektiere es.

    Ich gebe zu, dass jemand, der am Rande der Existenz lebt, andere Sorgen hat. Aber soll uns dieser Umstand davon abhalten, dass wir uns Gedanken über Zusammenhänge machen? 

    Nein, ich will ein einfaches Leben! Weg mit der Psychoanalyse! Lauter Mist! Zurück in die Höhle oder rauf auf die Bäume!

    Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist! 

     

    Ich respektiere die Meinung so ebenfalls, auch wenn ich den Text nicht wirklich verstanden habe, vielleicht bin ich zu doof, ich weiss nicht was die Biertemperatur und ein Frühstück mit einer glücklichen Kinheit zu tun hat?

     

    Die Psychoanalyse ist allerdings nur ein kleiner Teil, des ganzen psychologischen Fortschritts, den wir in den letzten 120 Jahren erreicht haben. Ausserdem sind viele Psychotherapeuten und Verhaltensthetapeuthen gegen die Psychoanalyse, was ich auch verstehen kann.

     

    Summerfeeling, diese letzten Sätze sind ziemlich hart, aber waht, sie beschreiben die Resignation. Wahre Geschichte, hat doch ein Arbeitskollege (ca. 60, keine Kinder, kein Partner, nicht einfach im Umgang) vor ca. 1,5 Jahren, als ich mitten in einer Kriese steckte, mir erzählt ich solle auf seine Erfahrung hören, gewisse Probleme kann man nicht lösen, man muss mit ihnen leben. Und genau diese Aussage gepaart mit meinem mir natürlich gegeben Ehrgeiz, hat dazu geführt, dass kein Problem unlösbar ist, denn nur dazu sind sie da, um gelöst zu werden. Finde ich schade eine solche Einstellung im Leben zu haben, aber seis drum. Verdrüngung ist ein wirksames mittel sein geistiges Wachstum zu hindern und ab in die nächste Beschwerde.

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    Corinne:

    Meine Lieben, ich verabschiede mich hiermit aus dieser Diskussion. Es freut mich einerseits, von Männern so viele Gedanken zu lesen. Andererseits finde ich die gesamte Diskussion Luxusmist. Die Mehrheit der Menschheit kommt gut ohne durchs Leben, jedenfalls so gut, wie der Kampf ums Überleben zulässt. Die glückliche Kindheit kann für das eigene Glück erst dann zur Voraussetzung werden, wenn das Frühstück dafür nicht ausreicht. Oder die soziale Sicherheit. Oder die Gesundheit. Oder der Frühling nach dem Winter. Menschen waren vor der Erfindung der Psychoanalyse auch glücklich, wohl sogar glücklicher als heute. Meine Devise lautet, so einfach wie möglich. Was warum womit zusammenhängt, wird dann sehr viel weniger wichtig als die richtige Temperatur des (alkoholfreien) Biers.

    Liebe Corinne, für dich ist die gesamte Diskussion  also "Luxusmist". Ok, lassen wir es so stehen, es ist deine Meinung, ich respektiere es.

    Ich gebe zu, dass jemand, der am Rande der Existenz lebt, andere Sorgen hat. Aber soll uns dieser Umstand davon abhalten, dass wir uns Gedanken über Zusammenhänge machen? 

    Nein, ich will ein einfaches Leben! Weg mit der Psychoanalyse! Lauter Mist! Zurück in die Höhle oder rauf auf die Bäume!

    Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist! 

  • 14.06.22, 12:39

    Meine Lieben, ich verabschiede mich hiermit aus dieser Diskussion. Es freut mich einerseits, von Männern so viele Gedanken zu lesen. Andererseits finde ich die gesamte Diskussion Luxusmist. Die Mehrheit der Menschheit kommt gut ohne durchs Leben, jedenfalls so gut, wie der Kampf ums Überleben zulässt. Die glückliche Kindheit kann für das eigene Glück erst dann zur Voraussetzung werden, wenn das Frühstück dafür nicht ausreicht. Oder die soziale Sicherheit. Oder die Gesundheit. Oder der Frühling nach dem Winter. Menschen waren vor der Erfindung der Psychoanalyse auch glücklich, wohl sogar glücklicher als heute. Meine Devise lautet, so einfach wie möglich. Was warum womit zusammenhängt, wird dann sehr viel weniger wichtig als die richtige Temperatur des (alkoholfreien) Biers.

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    Riccardo:

     

    Was ich eigentlich sagen wollte.

    Das menschliche Gehirn kann leider nur sehr schlecht Realität und Fiktion unterscheiden. Eine Erinnerung kann im Laufe der Zeit manipuliert worden sein, sie ist suggestiv, subjektiv und formbar. Es ist gar nicht so entscheidend was damals passiert ist, entscheidender ist die damalige Emotion, die aktuelle Emotion und das Ereignis was gerade triggert an die Erinnerung. Was in der Psychologie schon angewendet wird ist die Veränderung von traumatischen Ereignissen oder anders formuliert die Überspielung von Erinnerung. Oft erinnert man sich an schlechtes, dies kann verändert oder gar gelöscht werden. Ich halte es für ein wenig gefährlich bei Normalgestörten (Ich) deshalb bin ich auch nur ein Mal in eine Erinnerung eingetaucht und habe ein wenig rumgeschraubt und würde ich es ein paar mal wiederholen mit dieser Erinnerung würde sie eine komplett gute sein.

     

    All das ist aber nicht so wichtig, wie oben schon erwähnt es ist passiert und ändert nicht die Gegenwart, es ist eine Illusion. Die Gegenwart kann gelebt werden, die Vergangenheit nicht und um die Zukunft sollte man sich nicht sorgen, denn sie ist noch nicht da.

    Lieber Riccardo, zunächst danke ich dir für deine konstruktiven Beiträge, die stets eine Bereicherung für die Diskussion sind.


    Ja, es stimmt - die Erinnerung kann manipuliert worden sein! Denke ich an verflossene Beziehungen, denen man nachtrauert, so wird der notwendige Prozess des Loslassens oft hinausgezögert, da man die Beziehung im Nachhinein glorifiziert und das Trennende, das den Ausschlag gegeben hat, komplett übersieht.


    Aber zurück zur Kindheit: Ich habe lange Zeit nur verdrängt, was mir in der Kindheit bzw. auch in der Schule widerfahren ist. Verdrängt aber nicht gelöscht, denn in (Alb)träumen tauchten immer wieder Bruchstücke auf, die mich kurz an Vergangenes erinnerten. Aber ich hatte es schnell wieder vergessen.
    Erst spät, als ich den Nachlass meiner Mutter aufarbeitete und auf Briefe, Fotos und andere Dokumente stieß, wurde mir bewusst, dass ich Frieden schließen musste mit der Vergangenheit.
    Es war ein eigenartiges Gefühl - spannend und bedrückend zugleich - als ich immer tiefer eintauchte und plötzlich Bilder vor mir auftauchten, die ich längst vergessen hatte. 
    Ich stellte mir Fragen, die ich nur teilweise beantworten konnte: Wie hat meine Kindheit unbewusst mein Handeln in bestimmten Situationen beeinflusst?
    Warum gelang es mir nur ansatzweise, was ich mir für mein Leben fest vorgenommen hatte: Es besser zu machen?
    Waren es die "alten Muster", die unbewusst zum Tragen kamen, wenn etwas schiefgelaufen ist?
    Wie hat die unglückliche Beziehung meiner Eltern meine eigenen Beziehungen beeinflusst?
    Fragen über Fragen.

     

  • 13.06.22, 22:50

     

    SUMMERFEELING:

     

    Riccardo:

     

    "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit"

     

    Ob man es nachholen kann??? Zumindest Frieden schließen mit der Vergangenheit und verzeihen. Verzeihen und den Eltern keine Vorwürfe machen, die es nicht besser konnten.

    Ich hatte vieles verdrängt und als Reaktion rebelliert.

    Erst später tauchten manchmal in meinen Träumen bruchstückhaft Erinnerungen auf. 

    Zu spät, um Antworten auf viele Fragen zu bekommen, denn es war niemand mehr da, den ich hätte fragen können. 

    Aber für mich war wichtig, das Problem aktiv anzugehen, um zu verhindern, dass mich etwas ein Leben lang begleitet und belastet - die Vergangenheit loslassen und  auf Distanz gehen von dem, was ich als Kind erlebt und gefühlt hatte.

     

    Summerfeeling, mit dem Satz, es ist nie zu spät für eine schöne Kindheit habe ich einiges gemeint. Wenn es einem hilft, kann man loslassen und verzeihen denn es waren ja Fehler anderer, die es nicht besser wussten. Man kann Frieden schliessen mit dem was war und sich auf den Moment konzentrieren, im Moment leben. Die Erinnerung ist nur eine Illusion, es sagt nichts darüber aus wer du heute bist oder sein kannst.

     

    Was ich eigentlich sagen wollte.

    Das menschliche Gehirn kann leider nur sehr schlecht Realität und Fiktion unterscheiden. Eine Erinnerung kann im Laufe der Zeit manipuliert worden sein, sie ist suggestiv, subjektiv und formbar. Es ist gar nicht so entscheidend was damals passiert ist, entscheidender ist die damalige Emotion, die aktuelle Emotion und das Ereignis was gerade triggert an die Erinnerung. Was in der Psychologie schon angewendet wird ist die Veränderung von traumatischen Ereignissen oder anders formuliert die Überspielung von Erinnerung. Oft erinnert man sich an schlechtes, dies kann verändert oder gar gelöscht werden. Ich halte es für ein wenig gefährlich bei Normalgestörten (Ich) deshalb bin ich auch nur ein Mal in eine Erinnerung eingetaucht und habe ein wenig rumgeschraubt und würde ich es ein paar mal wiederholen mit dieser Erinnerung würde sie eine komplett gute sein.

     

    All das ist aber nicht so wichtig, wie oben schon erwähnt es ist passiert und ändert nicht die Gegenwart, es ist eine Illusion. Die Gegenwart kann gelebt werden, die Vergangenheit nicht und um die Zukunft sollte man sich nicht sorgen, denn sie ist noch nicht da.

  • 13.06.22, 19:54

     

    LiveLoveLaugh:

     

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

    VORBILDER


    Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, da das Thema der Diskussion in den Hintergrund getreten ist. Zuletzt habe ich von der Vorbildwirkung der Eltern geschrieben, die mitentscheidend für die Entwicklung der Heranwachsenden ist.


    Das betrifft auch Beziehungen. Aber ich möchte niemand verurteilen, denn sie haben es nicht anders gekonnt.
    Wie erlebten wir unsere Eltern? Pflegten sie einen liebevollen Umgang miteinander und schufen sie Geborgenheit? Was lebten sie uns vor?
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich als Kind niemals sah, dass sich meine Eltern umarmten oder sich einen Kuss gaben. Gefühle wurden nicht gezeigt, vielleicht waren sie auch gar nicht vorhanden. 
    Erst als meine Mutter tragisch starb und ich die Wohnung räumte, stieß ich auf Liebesbriefe, die ich meinem Vater niemals zugetraut hätte. Hatte ich meinen Vater falsch eingeschätzt? Ich erlebte ihn hauptsächlich als den Strafenden, der wenig Versiändnis zeigte. 
    Und meine Mutter? Sie habe ich nie richtig glücklich gesehen. Sie schlug nie Wurzeln und - obwohl sie talentiert und intelligent war - gab sie sich schweigend ihrem Schicksal hin. Ihre Aufschreie verhallten, sie wurde niedergespritzt und mit Medikamenten ruhiggestellt. 
    Ihr Ende war tragisch wie ihr Leben - sie warf sich später vor den Zug.

     

    Ich wollte damals nur weg - wollte es besser machen, viel besser! Die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit war groß, ich wollte endlich das finden, was mir die Eltern nicht bieten konnten.

     

    Mein Herzliches Beileid zu dem was dir wiederfahren ist, waren sicher keine einfachen Zeiten und andere bessere Erfahrungen waren wahrscheinlich der inbegriff deiner Wünsche und Träume. Auf der anderen Seite, weiss keiner wie du fühlst, keiner weiss was du durchgemacht hast denn keiner hat dein Leben gelebt und deine Erfahrungen gemacht, vor allem und deswegen bist du wie jeder ander Mensch einzigartig.

     

    Die Themen die du ansprichst gehen Hand in Hand mit den Werten und Glaubenssätzen mit welchen jeder Mensch in seinem Leben programmiert wurde.

    Ebenfalls ein spannendes Thema und ich denke viel Diskussionsbedarf, wenn ich auch denke, dass zu wenige Menschen so reflektiert sind, alles an sich selbst zu erkennen. 

     

    Ich hatte auch meine Glaubenssätze entwickelt, eher schlechtere durch die Erziehung, Ereignisse und das unwissen darüber, dass nichts davon mit mir zu tun hat. Eltern erziehen Kinder im besten Wissen und Gewissen und nichts was das Kind lernt sagt etwas über es aus, sondern meist nur über die Eltern. Auch über die Adoleszenz hinaus, sehen wir die Welt durch unsere Brillen und die wenigsten hinterfragen sie oder sich selbst. Seine eigenen Glaubenssätze zu erkennen und zu verändern, erfordert viel Mut, Disziplin und eine hohe Frustrationstoleranz. In seine eigenen Erinnerungen einzutauchen, diese nochmals zu erleben und bei Bedarf zu verändern ist meiner Meinung nach die Königsdisziplin. 

    "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit"

     

    Und ja ich gebe dir Recht, unsere schlechten Basisprogrammierungen wiederspiegeln die Fehler, die unsere Eltern mit uns und in ihren Leben gemacht haben. Unsere besseren wiederspiegeln das positive webei die meisten den Fokus auf den negativen haben. Erhält ein Kind zu wenig Liebe und Berührungen sucht es diese später diese Geborgenheit in Partnern und merkt nicht mal dass er klammert. Erhält ein Kind zu viel Nähe und Liebe bricht es später eher aus da vielleicht sein Bedürfnis nach Sicherheit übergrdeckt ist, das nach Freiheit allerdings Frustriert. Es sind die Fehler der Eltern ohne Zweifel, aber sie tragen keine Schuld und ein Vorwurf zu machen ist der falsche Weg.

     

    Das Schulsystem sollte anstelle anderer fragwürdigeren Pflichtfächer endlich mal psychologische Fächer aufnehmen, in welchen sich Menschen (Kinder) mit sich selbst befassen sollen und etwas darüber lernen wie sie selbst progrsmmiert wurden, anstelle wie man eine andere Maschine programmiert.

    Wahre Worte

    Ich fühlte mich manchmal als Versagerin weil es mir nicht gelungen ist ,meinen Kindern dieselbe glückliche Kindheit zu  geben wie  sie meine Eltern mir gegeben haben. Als ich heiratete war es mein inniger Wunsch meinen Kindern genau das zu geben was meine Eltern mir gegeben haben. Das ging aber nicht da mein Mann und ich uns in vielem nicht einig waren. Er selber hatte eine schwere Kindheit.Meine Eltern hatten ja auch zeitweise Streit, was in jeder Beziehung an sich normal ist denn der Partner ist ja nicht gleich gestrickt wie der andere. Tickt eben mal anders. Aber sie haben sich immer wieder gefunden. Wir haben auch gesehen wie sie sich immer wieder Kuesschen gaben. Meine  Mutter bekam auch immer wieder Blumenstreausschen von meinem Vater.  Ich frage mich oft wie meine Kinder ueber ihre Kindheit denken. Sie reden nicht darueber. Ich sehe nur an dem guten Kontakt den ich zu ihnen habe dass sie mir nichts übel nehmen.

  • 13.06.22, 19:35

     

    SUMMERFEELING:

     

    Riccardo:

     

    "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit"

     

    Ob man es nachholen kann??? Zumindest Frieden schließen mit der Vergangenheit und verzeihen. Verzeihen und den Eltern keine Vorwürfe machen, die es nicht besser konnten.

    Ich hatte vieles verdrängt und als Reaktion rebelliert.

    Erst später tauchten manchmal in meinen Träumen bruchstückhaft Erinnerungen auf. 

    Zu spät, um Antworten auf viele Fragen zu bekommen, denn es war niemand mehr da, den ich hätte fragen können. 

    Aber für mich war wichtig, das Problem aktiv anzugehen, um zu verhindern, dass mich etwas ein Leben lang begleitet und belastet - die Vergangenheit loslassen und  auf Distanz gehen von dem, was ich als Kind erlebt und gefühlt hatte.

    Ich glaube nicht dass es nie zu spaet ist fuer eine glückliche Kindheit. Es ist eben so, man kann nur versuchen das beste daraus zu ,machen. Wie Summerfeeling es beschrieben hat. Aber bedenke mal dass es fuer die Eltern auch nicht einfach war eine solche Ehe zu führen. Sie hatten sich das wohl auch nicht so vorgestellt. Wenn wir schon von Beziehungen in unserem eigenen Leben diskutieren und von den Schwierigkeiten damit, wie war es denn erst fuer unsere Eltern in ganz anderen Zeiten wo es oft aus Finanziellen und Ethischen Gründen nicht moeglich war sich scheiden zu lassen. Wir haben diese Möglichkeit ungutes zu beenden. Wir haben mehr Freiheiten zu entscheiden. Sind im Leben besser gestellt, haben  Berufe, auch die Frauen .

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