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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.277 Beiträge · 201 Gefällt mir · 45.923 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 21.02.23, 14:36

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

    Es lohnt sich aber nie den Kopf in den Sand zu stecken. Man kann auch eine ganze Zeit lang ohne Partner zufrieden sein und kommt mit der Zeit von selbst auf den Geschmack seine Zeit wieder selber einteilen zu koennen ohne jede Verpflichtung. Offenbar waren diese Maenner noch nicht lange geschieden und fuer einen Mann kann es bedeutend am Selbstbewusstsein kratzen wenn sie sich eingestehen muessen , verlassen worden zu sein. Das trifft gehörig ihr Ego, ihren Stolz. Man sollte aber an sich arbeiten als Neusingle,Moeglichkeiten ausschöpfen was kann ich noch, wer bin ich noch. Eine neue Ausrichtung erarbeiten fuer sein Leben. Dann erfüllt es einem mit der Zeit mit Stolz wenn man bemerkt,ha ich bin ja noch jemand, bin fähig mein Leben selbst zu meistern. Eine neue Berufsausrichtung, neue Freunde finden, eine neue Wohnung. Ganz einfach sich selbst neu erfinden. Das macht einem stark. Ich bin schon sehr lange Single. Einen Partner wünschte ich  mir schon, manchmal könnte ich eine starke Schulter  doch  mal  brauchen aber nicht in gemeinsamer Wohnung. Bin mir meine gewissen Freiheiten zu stark gewöhnt. Eine Umstellung waere bestimmt schwierig.

    Mein Umbruch war, von Mailand wo ich 30 Jahre gelebt und gearbeitet habe, 2020 nach Wien zu ziehen. Das war kein leichter Schritt mit über 50. Ob es eine gute Idee war, bin ich mir noch unschlüssig. Ich habe Land, Leute, Arbeit, Wohnung, Gewohnheiten und Lebensart gewechselt/wechseln müssen . Meine zwei erwachsenen Söhne wohnten schon seit einiger Zeit in Wien, die sind wg. dem Studium umgezogen, daher nach dem Tod meines Mannes die Familien Zusammenführung. Einer von den beiden Söhnen wohnt seit ein paar Monaten leider im Himmel, also an Umstellungen hatte ich mehr als  genug, ich habe kein Bedürfnis nach noch mehr. Ich bin mir auch meiner Stärke bewusst, ich könnte etwas davon verschenken, wenn dies möglich wäre.....das heißt aber nicht, dass ich keinen Partner an meiner Seite haben möchte. Unabhängig, stark und selbstbewusst zu sein heißt auch, jemanden so lieb haben zu können (!), dass man jeden Morgen mit ihm zusammen aufwachen möchte. Stärke und Unabhängigkeit erlauben gerade das, aus freiem Willen, die eigene Zeit mit jemandem zu teilen, und zwar nah beieinander. Das hat in meinen Augen nichts mit Verpflichtungen zu tun. Eine starke Person ist in der Lage, einen Kompromiss willentlich einzugehen, eine schwache leidet darunter oder sieht es als "Zwang" an. 

    Es muss sich nur die richtige, selbst starke Person in Form von Mann finden ! Ich schaffe es nicht, mir das Single Dasein schön zu reden, und es damit abzuhaken. Ich brauche keinen Partner, ich möchte einen, das ist ein riesengroßer Unterschied !!!

    Unabhängig, stark und selbstbewusst zu sein heißt auch, jemanden so lieb haben zu können (!), dass man jeden Morgen mit ihm zusammen aufwachen möchte. Stärke und Unabhängigkeit erlauben gerade das, aus freiem Willen, die eigene Zeit mit jemandem zu teilen, und zwar nah beieinander. Das hat in meinen Augen nichts mit Verpflichtungen zu tun. Eine starke Person ist in der Lage, einen Kompromiss willentlich einzugehen, eine schwache leidet darunter oder sieht es als "Zwang" an. 

     

    Ich bin in diesem Punkt komplett derselben Meinung.

  •  

    Ruth H.:

     

    Holunder:

     

    So ist es. Ich bin verwitwet, seit 4,5 Jahren, habe 2 katastrophale kurze Beziehungen danach gehabt, Grund: die Männer waren verlassene,"Opfer" der Scheidung, die die Verflossene gewollt hat.... und die Männer haben nie aufgehört mich mit dem Namen ihrer EX anzusprechen. Das war über viele Monate nicht auszuhalten für mich. Wenn man wie ich 30 Jahre lang gut und glücklich verheiratet war, ist Single sein gar nicht schön. 

    Es lohnt sich aber nie den Kopf in den Sand zu stecken. Man kann auch eine ganze Zeit lang ohne Partner zufrieden sein und kommt mit der Zeit von selbst auf den Geschmack seine Zeit wieder selber einteilen zu koennen ohne jede Verpflichtung. Offenbar waren diese Maenner noch nicht lange geschieden und fuer einen Mann kann es bedeutend am Selbstbewusstsein kratzen wenn sie sich eingestehen muessen , verlassen worden zu sein. Das trifft gehörig ihr Ego, ihren Stolz. Man sollte aber an sich arbeiten als Neusingle,Moeglichkeiten ausschöpfen was kann ich noch, wer bin ich noch. Eine neue Ausrichtung erarbeiten fuer sein Leben. Dann erfüllt es einem mit der Zeit mit Stolz wenn man bemerkt,ha ich bin ja noch jemand, bin fähig mein Leben selbst zu meistern. Eine neue Berufsausrichtung, neue Freunde finden, eine neue Wohnung. Ganz einfach sich selbst neu erfinden. Das macht einem stark. Ich bin schon sehr lange Single. Einen Partner wünschte ich  mir schon, manchmal könnte ich eine starke Schulter  doch  mal  brauchen aber nicht in gemeinsamer Wohnung. Bin mir meine gewissen Freiheiten zu stark gewöhnt. Eine Umstellung waere bestimmt schwierig.

    Mein Umbruch war, von Mailand wo ich 30 Jahre gelebt und gearbeitet habe, 2020 nach Wien zu ziehen. Das war kein leichter Schritt mit über 50. Ob es eine gute Idee war, bin ich mir noch unschlüssig. Ich habe Land, Leute, Arbeit, Wohnung, Gewohnheiten und Lebensart gewechselt/wechseln müssen . Meine zwei erwachsenen Söhne wohnten schon seit einiger Zeit in Wien, die sind wg. dem Studium umgezogen, daher nach dem Tod meines Mannes die Familien Zusammenführung. Einer von den beiden Söhnen wohnt seit ein paar Monaten leider im Himmel, also an Umstellungen hatte ich mehr als  genug, ich habe kein Bedürfnis nach noch mehr. Ich bin mir auch meiner Stärke bewusst, ich könnte etwas davon verschenken, wenn dies möglich wäre.....das heißt aber nicht, dass ich keinen Partner an meiner Seite haben möchte. Unabhängig, stark und selbstbewusst zu sein heißt auch, jemanden so lieb haben zu können (!), dass man jeden Morgen mit ihm zusammen aufwachen möchte. Stärke und Unabhängigkeit erlauben gerade das, aus freiem Willen, die eigene Zeit mit jemandem zu teilen, und zwar nah beieinander. Das hat in meinen Augen nichts mit Verpflichtungen zu tun. Eine starke Person ist in der Lage, einen Kompromiss willentlich einzugehen, eine schwache leidet darunter oder sieht es als "Zwang" an. 

    Es muss sich nur die richtige, selbst starke Person in Form von Mann finden ! Ich schaffe es nicht, mir das Single Dasein schön zu reden, und es damit abzuhaken. Ich brauche keinen Partner, ich möchte einen, das ist ein riesengroßer Unterschied !!!

  • 20.02.23, 21:51

     

    Ruth H.:

     

    Holunder:

     

    So ist es. Ich bin verwitwet, seit 4,5 Jahren, habe 2 katastrophale kurze Beziehungen danach gehabt, Grund: die Männer waren verlassene,"Opfer" der Scheidung, die die Verflossene gewollt hat.... und die Männer haben nie aufgehört mich mit dem Namen ihrer EX anzusprechen. Das war über viele Monate nicht auszuhalten für mich. Wenn man wie ich 30 Jahre lang gut und glücklich verheiratet war, ist Single sein gar nicht schön. 

    Es lohnt sich aber nie den Kopf in den Sand zu stecken. Man kann auch eine ganze Zeit lang ohne Partner zufrieden sein und kommt mit der Zeit von selbst auf den Geschmack seine Zeit wieder selber einteilen zu koennen ohne jede Verpflichtung. Offenbar waren diese Maenner noch nicht lange geschieden und fuer einen Mann kann es bedeutend am Selbstbewusstsein kratzen wenn sie sich eingestehen muessen , verlassen worden zu sein. Das trifft gehörig ihr Ego, ihren Stolz. Man sollte aber an sich arbeiten als Neusingle,Moeglichkeiten ausschöpfen was kann ich noch, wer bin ich noch. Eine neue Ausrichtung erarbeiten fuer sein Leben. Dann erfüllt es einem mit der Zeit mit Stolz wenn man bemerkt,ha ich bin ja noch jemand, bin fähig mein Leben selbst zu meistern. Eine neue Berufsausrichtung, neue Freunde finden, eine neue Wohnung. Ganz einfach sich selbst neu erfinden. Das macht einem stark. Ich bin schon sehr lange Single. Einen Partner wünschte ich  mir schon, manchmal könnte ich eine starke Schulter  doch  mal  brauchen aber nicht in gemeinsamer Wohnung. Bin mir meine gewissen Freiheiten zu stark gewöhnt. Eine Umstellung waere bestimmt schwierig.

    Sehr gut erklärt ...

  • 20.02.23, 20:51

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

    Je mehr ich hier einlese desto mehr fällt mir der gravierende Unterschied zwischen einem freiwilligen und einem erzwungenen, unerwünschten  Singleleben auf. Lässt man sich scheiden weil man es eben will, hat man davor die Möglichkeit sich auf das anschließende Singleleben vorzubereiten.Es sei denn man hat bereits einen neuen Partner was ich jedoch nicht so empfehlenswert finde. Ist aber  nur meine Meinung. Auch da, denke ich , sollte man sich die Zeit nehmen vergangenes erst mal hinter sich zu lassen.Aber schlussendlich  hat man sich dazu entschieden. Wer sich damit schwer tut, sind immer die Kinder. Sie koennen die Scheidung ihrer Eltern oft lange nicht verkraften. Ich habe damals mit meinen Kindern gleich nach der Trennung eine Familientherapie besucht.  Das hat uns sehr geholfen. Wird man vom Partner/der Partnerin verlassen, steht man vor einem Scherbenhaufen. Stirbt der Partner und man ist plötzlich alleine, finden sich die meisten sehr lange nicht damit ab. Man steht vor einem fait a complit. Was nun? Es entsteht eine plötzliche und unvorbereitete Situation, oft eine leere. Es ist in der ersten Zeit so vieles zu erledigen auch finanziell zu regeln so dass man kaum Zeit findet die Trauer zu bewältigen. Das kann einem schon überfordern. Die Neuorientierung kann erst spaeter statt finden. Es verstreicht meistens längere Zeit bis man sich an das neue gewöhnt hat und man sich seiner neuen Zukunft widmen kann. 

    So ist es. Ich bin verwitwet, seit 4,5 Jahren, habe 2 katastrophale kurze Beziehungen danach gehabt, Grund: die Männer waren verlassene,"Opfer" der Scheidung, die die Verflossene gewollt hat.... und die Männer haben nie aufgehört mich mit dem Namen ihrer EX anzusprechen. Das war über viele Monate nicht auszuhalten für mich. Wenn man wie ich 30 Jahre lang gut und glücklich verheiratet war, ist Single sein gar nicht schön. 

    Es lohnt sich aber nie den Kopf in den Sand zu stecken. Man kann auch eine ganze Zeit lang ohne Partner zufrieden sein und kommt mit der Zeit von selbst auf den Geschmack seine Zeit wieder selber einteilen zu koennen ohne jede Verpflichtung. Offenbar waren diese Maenner noch nicht lange geschieden und fuer einen Mann kann es bedeutend am Selbstbewusstsein kratzen wenn sie sich eingestehen muessen , verlassen worden zu sein. Das trifft gehörig ihr Ego, ihren Stolz. Man sollte aber an sich arbeiten als Neusingle,Moeglichkeiten ausschöpfen was kann ich noch, wer bin ich noch. Eine neue Ausrichtung erarbeiten fuer sein Leben. Dann erfüllt es einem mit der Zeit mit Stolz wenn man bemerkt,ha ich bin ja noch jemand, bin fähig mein Leben selbst zu meistern. Eine neue Berufsausrichtung, neue Freunde finden, eine neue Wohnung. Ganz einfach sich selbst neu erfinden. Das macht einem stark. Ich bin schon sehr lange Single. Einen Partner wünschte ich  mir schon, manchmal könnte ich eine starke Schulter  doch  mal  brauchen aber nicht in gemeinsamer Wohnung. Bin mir meine gewissen Freiheiten zu stark gewöhnt. Eine Umstellung waere bestimmt schwierig.

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    Ruth H.:

    Je mehr ich hier einlese desto mehr fällt mir der gravierende Unterschied zwischen einem freiwilligen und einem erzwungenen, unerwünschten  Singleleben auf. Lässt man sich scheiden weil man es eben will, hat man davor die Möglichkeit sich auf das anschließende Singleleben vorzubereiten.Es sei denn man hat bereits einen neuen Partner was ich jedoch nicht so empfehlenswert finde. Ist aber  nur meine Meinung. Auch da, denke ich , sollte man sich die Zeit nehmen vergangenes erst mal hinter sich zu lassen.Aber schlussendlich  hat man sich dazu entschieden. Wer sich damit schwer tut, sind immer die Kinder. Sie koennen die Scheidung ihrer Eltern oft lange nicht verkraften. Ich habe damals mit meinen Kindern gleich nach der Trennung eine Familientherapie besucht.  Das hat uns sehr geholfen. Wird man vom Partner/der Partnerin verlassen, steht man vor einem Scherbenhaufen. Stirbt der Partner und man ist plötzlich alleine, finden sich die meisten sehr lange nicht damit ab. Man steht vor einem fait a complit. Was nun? Es entsteht eine plötzliche und unvorbereitete Situation, oft eine leere. Es ist in der ersten Zeit so vieles zu erledigen auch finanziell zu regeln so dass man kaum Zeit findet die Trauer zu bewältigen. Das kann einem schon überfordern. Die Neuorientierung kann erst spaeter statt finden. Es verstreicht meistens längere Zeit bis man sich an das neue gewöhnt hat und man sich seiner neuen Zukunft widmen kann. 

    So ist es. Ich bin verwitwet, seit 4,5 Jahren, habe 2 katastrophale kurze Beziehungen danach gehabt, Grund: die Männer waren verlassene,"Opfer" der Scheidung, die die Verflossene gewollt hat.... und die Männer haben nie aufgehört mich mit dem Namen ihrer EX anzusprechen. Das war über viele Monate nicht auszuhalten für mich. Wenn man wie ich 30 Jahre lang gut und glücklich verheiratet war, ist Single sein gar nicht schön. 

  • 20.02.23, 19:00 - Zuletzt bearbeitet 20.02.23, 19:04.

    Je mehr ich hier einlese desto mehr fällt mir der gravierende Unterschied zwischen einem freiwilligen und einem erzwungenen, unerwünschten  Singleleben auf. Lässt man sich scheiden weil man es eben will, hat man davor die Möglichkeit sich auf das anschließende Singleleben vorzubereiten.Es sei denn man hat bereits einen neuen Partner was ich jedoch nicht so empfehlenswert finde. Ist aber  nur meine Meinung. Auch da, denke ich , sollte man sich die Zeit nehmen vergangenes erst mal hinter sich zu lassen.Aber schlussendlich  hat man sich dazu entschieden. Wer sich damit schwer tut, sind immer die Kinder. Sie koennen die Scheidung ihrer Eltern oft lange nicht verkraften. Ich habe damals mit meinen Kindern gleich nach der Trennung eine Familientherapie besucht.  Das hat uns sehr geholfen. Wird man vom Partner/der Partnerin verlassen, steht man vor einem Scherbenhaufen. Stirbt der Partner und man ist plötzlich alleine, finden sich die meisten sehr lange nicht damit ab. Man steht vor einem fait a complit. Was nun? Es entsteht eine plötzliche und unvorbereitete Situation, oft eine leere. Es ist in der ersten Zeit so vieles zu erledigen auch finanziell zu regeln so dass man kaum Zeit findet die Trauer zu bewältigen. Das kann einem schon überfordern. Die Neuorientierung kann erst spaeter statt finden. Es verstreicht meistens längere Zeit bis man sich an das neue gewöhnt hat und man sich seiner neuen Zukunft widmen kann. 

  • 19.02.23, 15:12

    Danke an Euch alle für Euren Zuspruch

  • 19.02.23, 12:56

    Nein, Single-Sein ist nicht toll, jedenfalls nicht für mich, für andere kann ich nicht sprechen, aber ich bin lieber Single, als in einer unglücklichen Beziehung zu leben oder leben zu müssen. Also rede ich mir mein Single-Leben solange schön, bis es (wieder) vorbei ist. Dating kommt allerdings auch nicht (mehr) für mich in Frage. Punkt und viele Grüße 

  •  

    Ingrid:

    Hallo Susanna, hallo Summerfeeling,

    ich bin unfreiwillig Single, weil mein Mann vor etwa 6 Jahren verstorben ist. Aufgrund seiner Schichtarbeit war es schwer, Freundschaften zu pflegen. Also hatten wir kaum Freunde. Aber wir waren perfekt füreinander. 

    Geschwister habe ich nicht, in meiner Familie ist einer des anderen Teufel. Für die Familie meines Mannes bin ich seit der Pandemie ein Fremdkörper. Seither bin ich dort komplett ausgeschlossen. 

    Kinder sind wegen einer frühen Krebserkrankung meines Mannes nicht vorhanden. 

    Mit einer chronischen Erkrankung haben die Ärzte mich alleine gelassen, weshalb ich jahrelang nicht gearbeitet habe. Wer stellt schon jemanden ein, der 25 % der Arbeitszeit ausfällt? 

    Als mein Mann verstarb, reichte die Hinterbliebenenrente natürlich nicht zum Leben. Obwohl ich eine abgeschlossene Lehre zur Bankkauffrau habe, sah das Arbeitsamt keine Möglichkeit, mich in einen Beruf einzubringen. Förderung sei für mich mit damals Mitte 50 nicht mehr drin. Ich sei nur noch Hilfsverkäuferin, wobei der Mitarbeiter des Arbeitsamtes mir seidenweich versicherte, wie gerne er sich von mir bedienen ließe, ich müsse aber schön freundlich sein ... Zeugen für das Gespräch gibt es natürlich nicht.

    Auch die Gleichstellungsbeauftragte war keine Hilfe. "Sie können doch gut in die Pflege gehen!" war ihr Kommentar. Als ich dies zurückwies, sagte sie: "Sie sehen aber so aus!"

    Das einzige, was mir blieb, sind Putzstellen. Zu viel darf ich nicht dazuverdienen, sonst kürzt der Staat meine Hinterbliebenenrente.

    Ich hatte es geschafft, mir einen großen Bekanntenkreis aufzubauen. Als sich Freundschaften abzuzeichnen begannen, sind mir wegen des Lockdowns im Zuge der Coronamaßnahmen alle Kontakte komplett weggebrochen.

    Eine einzige Freundin hatte ich, die selber wegen einer psychischen Erkrankung Antidepressiva nimmt und sich vom Wesen her schon sehr verändert hatte. Als ich während des Lockdowns vor Einsamkeit nicht mehr ein noch aus wußte, bestimmte sie wiederholt und sehr dominant, daß ich Antidepressiva nehmen müsse. In dem Moment hab ich sie damals rausgeworfen. Sie wußte, daß diese Medikamente bei mir schwere Nebenwirkungen haben, die es mir unmöglich machen, einer Arbeit nachzugehen. Wovon soll ich dann leben?

    Das ist bei mir der Stand der Dinge: Kein Traumjob, der mich ausfüllt, keine Freunde, die mich auffangen. Mein Singledasein empfinde ich nicht als lebenswert.

    Liebe Ingrid,


    bitte entschuldige, dass ich erst jetzt Zeit finde, auf deine Nachricht zu reagieren.


    Früher hatte ich immer das Gefühl, dass mein Schicksal einzigartig ist. Aber mittlerweile wurde mir bewusst, dass andere ein viel schwereres Los zu tragen haben und ich mich nicht so wichtig nehmen darf.


    Ich versteh dich, dass du verzweifelt bist. Das Gefühl kenne ich nur zu gut! Aber falsch wäre es, sich aufzugeben und in der Opferrolle zu verharren. Gerade wenn man älter ist, fällt es schwer, aus dem Teufelskreis auszubrechen. Aber du bist stark, du musst an dich glauben! 


    Es sind die kleinen Schritte, die dich vorwärts bringen! Darauf nur warten, dass sich etwas ändert, hilft nicht. Du bist zum Handeln aufgefordert! Schon einmal hast du geschafft, dir einen Bekanntenkreis aufzubauen - versuch es wieder! 
    Als ich in der Situation war - Scheidung, Rosenkrieg, eine rachsüchtige Ex-Frau, die die gemeinsamen Kinder auf ihre Seite zog, Verlust der gemeinsamen Freunde - versuchte ich alte Freundschaften wiederzubeleben, die oft Jahrzehnte zurückreichten. Es gelang und sie bestehen noch heute.


    Dass du Antidepressiva ablehnst, verstehe ich. Sie helfen der Pharmaindustrie, lösen aber keine Probleme. 
    Ich musste mich zwingen, das Schöne zu sehen, das mich umgibt. Die ersten Schritte waren mühevoll und nur langsam kehrte die Zuversicht zurück. Das erste Mal fällt immer schwer, aber es wird leichter. 

     

    Obwohl mir meine Ex-Frau sämtliche Prügel vor die Füße warf, mich finanziell auszubluten versuchte, bemühte ich mich um ein neutrales Verhältnis, denn ich wollte nicht von negativen Gedanken verfolgt werden. 


    Du wirst kämpfen müssen, das wird dir nicht erspart bleiben. Wenn dich auch das  Schicksal manchmal hart  schlägt, hält es auch positive Überraschungen für dich bereit. Die musst du aber erkennen und die Angebote auch annehmen. 

     

    Ich wünsche dir von Herzen, dass du es schaffst, wieder Freude im Leben zu empfinden. Wenn´s mir schlecht ging, habe ich mir immer gesagt: "Und trotzdem geht jeden Tag die Sonne auf, auch wenn man sie nicht sieht!"

     

    Liebe Grüße, Guenther

     

     

     

     

     

     

  • 18.02.23, 09:49

     

    Susanna:

    Entschuldige,  hab ein Problem mit dem Handy ( doppelte Buchstaben) , hab  den Text leider mit Fehlern zwei mal gesendet 

    Alles ok,

  • 18.02.23, 08:35

    Entschuldige,  hab ein Problem mit dem Handy ( doppelte Buchstaben) , hab  den Text leider mit Fehlern zwei mal gesendet 

  • 18.02.23, 08:32

     

    Ruth H.:

     

    Susanna:

     

    Dem kann ich nur zustimmen,  trotzdem bin ich stolz es geschafft zu haben , mich aus einer toxischen Beziehung gelöst zu haben,  nur war mir leider nicht bewusst, dass der Preis dafür der Verlust einer innigen Beziehung zu meiner Tochter ist, das tut sehr weh. 

     

    In der ersten Zeit nach einer Scheidung ist die Beziehung mit den Kindern oft schwierig. Es kann zu Zerwuerfnissen kommen. Das war auch bei uns so. Aber mit dem grösser werden kommt das Verständnis  fuer den Grund warum es zur Scheidung gekommen ist. Kinder wollen ja nie dass sich Eltern scheiden lassen. In deren Vorstellung sollte es immer so sein dass die Eltern zusammen sind. Wichtig sind immer gute Gespräche mit ihnen. Sie fuehlen sich auch oft schuldig am scheitern der Ehe ihrer Eltern. In meinem Fall war auch ich die die den Schlusspunkt gesetzt hat. Meine Kinder standen zu Anfang voll auf der Seite meines Ex Mannes denn ich war ja die boese die sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen hatte denn ich musste das Haus mit ihnen verlassen und uns eine Wohnung suchen. In der folgenden Zeit realisierten sie aber dass es hauptsächlich ich war die fuer sie da war. Mein Mann kümmerte sich nur noch wenig um die Erziehung ausser dass er sie jedes 2. Wochenende bei sich hatte. In den Urlaub nahm er sie gerade mal 2 Wochen pro Jahr. Das haben sie ihm übel genommen. Sie waren zum Zeitpunkt der Scheidung 8+9 Jahre alt. Mit meinem Beitrag wollte ich Dir Mut machen. Denke Du musst Deiner Tochter etwas Zeit  lassen bis sie gewisse Einsichten gewonnen hat warum es nicht anders  ging als sich zu trennen. Vielleicht kommt sie dann eines Tages von selbst wieder auf Dich zu. Lg. und Kopf hoch Ruth

    Uebrigens war auch ich froh das Ehegefängnis verlassen zu haben. 

    Hallo Ruth,  danke für deine Zeilen. 

    Ich hab viele Jahre psychische Gewalt ausgehalten der Kinder wegen und aus Angst vor den Konsequenzen. Hätte mich früher trennen sollen....

    Ich wollte eigentlich ein Vorbild für meine Tochter sein, und ihr zeigen, dass man sich nicht so behandeln lassen muss. Sie hat sich leider dafür entschieden bei ihrem Vater zu bleiben, weil ich ich so wie bei dir ,die böse bin,da er sich ja nicht trennen wollte.  Ihr t Vater iisis   auch wirklich für sie da ist,  so fair möchte ich sein, jedoch ist das Verhältnis zwischen den beiden ( meine Tochter ist inzwischen erwachsen) eine ungesunde Abhängigkeit.  Jeder Kontaktversuch meinerseits wird von ihr abgelehnt,  bin seit sechs Jahren getrennt,  mir fehlt meine Tochter,  ich möchte für sie da sein, aber sie lässt mich nicht. 

    Ruth H.:

     

    Susanna:

     

    Dem kann ich nur zustimmen,  trotzdem bin ich stolz es geschafft zu haben , mich aus einer toxischen Beziehung gelöst zu haben,  nur war mir leider nicht bewusst, dass der Preis dafür der Verlust einer innigen Beziehung zu meiner Tochter ist, das tut sehr weh. 

     

    In der ersten Zeit nach einer Scheidung ist die Beziehung mit den Kindern oft schwierig. Es kann zu Zerwuerfnissen kommen. Das war auch bei uns so. Aber mit dem grösser werden kommt das Verständnis  fuer den Grund warum es zur Scheidung gekommen ist. Kinder wollen ja nie dass sich Eltern scheiden lassen. In deren Vorstellung sollte es immer so sein dass die Eltern zusammen sind. Wichtig sind immer gute Gespräche mit ihnen. Sie fuehlen sich auch oft schuldig am scheitern der Ehe ihrer Eltern. In meinem Fall war auch ich die die den Schlusspunkt gesetzt hat. Meine Kinder standen zu Anfang voll auf der Seite meines Ex Mannes denn ich war ja die boese die sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen hatte denn ich musste das Haus mit ihnen verlassen und uns eine Wohnung suchen. In der folgenden Zeit realisierten sie aber dass es hauptsächlich ich war die fuer sie da war. Mein Mann kümmerte sich nur noch wenig um die Erziehung ausser dass er sie jedes 2. Wochenende bei sich hatte. In den Urlaub nahm er sie gerade mal 2 Wochen pro Jahr. Das haben sie ihm übel genommen. Sie waren zum Zeitpunkt der Scheidung 8+9 Jahre alt. Mit meinem Beitrag wollte ich Dir Mut machen. Denke Du musst Deiner Tochter etwas Zeit  lassen bis sie gewisse Einsichten gewonnen hat warum es nicht anders  ging als sich zu trennen. Vielleicht kommt sie dann eines Tages von selbst wieder auf Dich zu. Lg. und Kopf hoch Ruth

    Uebrigens war auch ich froh das Ehegefängnis verlassen zu haben. 

    Hallo Ruth, danke für deine Zeilen,  ich habe viele Jahre psychische Gewalt ausgehalten,  der Kinder wegen und aus Angst vor den Konsequenzen,  inzwischen denk bin ich der Meinung, ich hätte mich viel früher trennen sollen . 

    Ich wollte meiner Tochter zeigen, dass man sich nicht so behandeln lassen muss, aber da ich die Trennung wollte,  bin ich die böse ( so wie bei dir). Meine Tochter hat sich für ihren Vater entschieden,  sie ist inzwischen erwachsen. Er ist für sie da , aber das Verhältnis zu ihrem Vater ist ungesund, sie sind beide abhängig von einander. 

    Mir fehlt meine Tochter, ich wär gern für sie da, aber jeder Kontaktversuch wird abgehehnt. 

  • 17.02.23, 22:08

     

    Ingrid:

    Hallo Susanna, hallo Summerfeeling,

    ich bin unfreiwillig Single, weil mein Mann vor etwa 6 Jahren verstorben ist. Aufgrund seiner Schichtarbeit war es schwer, Freundschaften zu pflegen. Also hatten wir kaum Freunde. Aber wir waren perfekt füreinander. 

    Geschwister habe ich nicht, in meiner Familie ist einer des anderen Teufel. Für die Familie meines Mannes bin ich seit der Pandemie ein Fremdkörper. Seither bin ich dort komplett ausgeschlossen. 

    Kinder sind wegen einer frühen Krebserkrankung meines Mannes nicht vorhanden. 

    Mit einer chronischen Erkrankung haben die Ärzte mich alleine gelassen, weshalb ich jahrelang nicht gearbeitet habe. Wer stellt schon jemanden ein, der 25 % der Arbeitszeit ausfällt? 

    Als mein Mann verstarb, reichte die Hinterbliebenenrente natürlich nicht zum Leben. Obwohl ich eine abgeschlossene Lehre zur Bankkauffrau habe, sah das Arbeitsamt keine Möglichkeit, mich in einen Beruf einzubringen. Förderung sei für mich mit damals Mitte 50 nicht mehr drin. Ich sei nur noch Hilfsverkäuferin, wobei der Mitarbeiter des Arbeitsamtes mir seidenweich versicherte, wie gerne er sich von mir bedienen ließe, ich müsse aber schön freundlich sein ... Zeugen für das Gespräch gibt es natürlich nicht.

    Auch die Gleichstellungsbeauftragte war keine Hilfe. "Sie können doch gut in die Pflege gehen!" war ihr Kommentar. Als ich dies zurückwies, sagte sie: "Sie sehen aber so aus!"

    Das einzige, was mir blieb, sind Putzstellen. Zu viel darf ich nicht dazuverdienen, sonst kürzt der Staat meine Hinterbliebenenrente.

    Ich hatte es geschafft, mir einen großen Bekanntenkreis aufzubauen. Als sich Freundschaften abzuzeichnen begannen, sind mir wegen des Lockdowns im Zuge der Coronamaßnahmen alle Kontakte komplett weggebrochen.

    Eine einzige Freundin hatte ich, die selber wegen einer psychischen Erkrankung Antidepressiva nimmt und sich vom Wesen her schon sehr verändert hatte. Als ich während des Lockdowns vor Einsamkeit nicht mehr ein noch aus wußte, bestimmte sie wiederholt und sehr dominant, daß ich Antidepressiva nehmen müsse. In dem Moment hab ich sie damals rausgeworfen. Sie wußte, daß diese Medikamente bei mir schwere Nebenwirkungen haben, die es mir unmöglich machen, einer Arbeit nachzugehen. Wovon soll ich dann leben?

    Das ist bei mir der Stand der Dinge: Kein Traumjob, der mich ausfüllt, keine Freunde, die mich auffangen. Mein Singledasein empfinde ich nicht als lebenswert.

    Hallo Ingrid. 

    Ich erlaube mir dir zu schreiben auch wenn dein Beitrag an Susanna und Summerfeeling gerichtet sind. Sie aber momentan nicht mehr online sind. 

    Ich empfinde dich als eine sehr starke Persönlichkeit. Dir wurde viel in den Weg gelegt und musstest einiges an Schicksal hinnehmen und trotzdem machst du weiter!! Meinen grössten Respekt!! 

    Vielleicht gibt es Dinge, die du gut kannst, welche dich erfüllen und wo du dich ganz entfalten darfst. 

    Vielleicht gibt es auch Dinge die du schon immer einmal ausprobieren wolltest und bis jetzt aufgeschoben hast. 

    Ich hatte nach der Trennung das gleiche Problem. Ich war die böse, die sich getrennt hat und somit hat sich schnell die Spreu vom Weizen getrennt. 

    Ich habe aber in den letzten 4Jahren gelernt, mich nicht mehr vom Leben abhalten zu lassen. 

    Will ich ins Kino dann gehe ich ins Kino, egal ob jemand mitkommt oder nicht. 

    Will ich wandern oder biwaken dann tue ich das. 

    Will ich Ferien ein Wochenende weg, dann mache ich Egoferien. 

     

    All das ist eine Frage des immer wieder Tuns. 

    Klar am Anfang fällt das schwer, aber von Mal zu mal wird es leichter und trifft unverhofft Menschen und kommt ins Gespräch. 

    Zudem macht man Dinge die man liebt und das bereichert ungemein. 

    Wie auch diese Seite perfekt geeignet ist. 

    Und wer weiss, was sich daraus alles ergeben kann😉

     

    Ich wünsche dir einen schönen Abend🤗🤗

     

    LG 

    Andlä 

  • 17.02.23, 21:30

     

    Claudia:

     

    Andlä:

     

    Ich  stimme dir voll und ganz zu. 

    Der bisher schlimmste Tag in meinem Leben, war der Tag an dem ich meinem Sohn sagen musste, dass ich mich von seinem Vater trenne und er ausziehen wird. 

    Meine Tochter selber wusste bereits von der Trennung, waren aber eine zeitlang nicht räumlich getrennt, weil ich den Kindern nicht den Vater nehmen wollte. Aber als meine damals 12Jahre Tochter dann einmal in einem Urlaub zu mir gesagt hat. "Aber Mama, ihr streitet euch ja immer noch, trotz das ihr getrennt seit"... Musste ich mir eingestehen, dass ich um eine räumliche Trennung nicht herum komme. 

    Da ich mich getrennt hatte, hat sich mein Mann geweigert, dass wir es unserem Sohn gemeinsam sagen. 

    Somit blieb mir nichts anderes übrig, als es ihm alleine zu sagen. Damals war er 9Jahre alt. 

    Kinder in diesem Alter sind gnadenlos ehrlich und somit kam aus seinem tiefsten Herzen ein:"Ich hasse dich... du bist fies... Ich ziehe zu meinem Vater"  und so wie er es auch gesagt hat, so wars in diesem Moment auch gemeint. 

    Das ist jetzt fast 4Jahre her. Ab und zu flackert bei ihm der Wunsch wieder auf, wenn es gemeinsame Feiern gibt und er sagt dann.. Jetzt kann Papa ja wieder nach Hause kommen. Natürlich bin dann ich diejenige welche sagen muss, dass das leider nicht geht, denn mein Nochehemann drückt sich bis heute vor der Verantwortung. 

    Ich denke mein Sohn wird dass wahrscheinlich erst aktzeptieren und annehmen können, wenn das auch sein Vater tut und ausspricht. 

    Betreffend allein oder einsam sein. Definiere ich für mich subjektiv gesehen die Begriffe so:

     

    Einsam sein ist für mich ein Zustand den ich nicht frei gewählt habe. Ich bin es einfach oder gerade einfach in einem Moment. Es ist ein Gefühl, dass über mich kommt und was ich kognitiv nicht Steuern oder verhindern kann. Aber ich kann den Zustand annehmen, aktzeptieren im Wissen dass dieser Moment auch wieder gehen darf. 

     

    Alleine sein ist für mich ein Zustand welcher ich für mich in einem Moment zu oder für einen Zeitraum gewählt habe, indem ich mich ganz bewusst zurückziehe distanziere von Menschen um ganz bei mir zu sein.. Mich zu spüren.. Meine Bedürfnisse wahr nehme, ja auch die Zeit mit mir für mich ganz alleine geniesse und auf niemanden Rücksicht nehmen muss. Qualitätszeit mit mir. 

     

     

    Guten Abend Andlä 

    ich verfolge schon einige Zeit euren Austausch zu diesem Thema. Ich kenne diese Situation und habe sie auch schon durch lebt.

     

     Den Unterschied zu alleinsein und einsam sein hast du sehr gut erklärt. Ich sehe das genauso.

     

     

    Ich entschied mich nach der Trennung erst einmal bewusst gegen eine neue Beziehung. Wollte den Kindern kein zweites mal den Zerbruch einer Beziehung zumuten. Zudem haetten sie einen neuen Partner vielleicht gat  nicht akzeptiert und es haette erneut Probleme gegeben. Ich stuerzte mich also in mein selbstgewahltes Singleleben und genoss erst einmal die Ruhe mit der Familie nachdem einmal Gras ueber die Sache gewachsen war. Es war und ist aber nicht leicht immer alles selbstaendig erledigen zu muessen. Am schwierigsten ist der Kontakt mit Aemtern. Aber da ich so vieles  fuer die Kinder erledigen musste, Jugendamt, Sonderschulen, IV Versicherung und vieles mehr, gelingt es mir recht gut. Vor allem geniesse ich meine Entscheidungsfreiheit. Niemand redet mir drein. 

  • 17.02.23, 20:49

    Hallo Susanna, hallo Summerfeeling,

    ich bin unfreiwillig Single, weil mein Mann vor etwa 6 Jahren verstorben ist. Aufgrund seiner Schichtarbeit war es schwer, Freundschaften zu pflegen. Also hatten wir kaum Freunde. Aber wir waren perfekt füreinander. 

    Geschwister habe ich nicht, in meiner Familie ist einer des anderen Teufel. Für die Familie meines Mannes bin ich seit der Pandemie ein Fremdkörper. Seither bin ich dort komplett ausgeschlossen. 

    Kinder sind wegen einer frühen Krebserkrankung meines Mannes nicht vorhanden. 

    Mit einer chronischen Erkrankung haben die Ärzte mich alleine gelassen, weshalb ich jahrelang nicht gearbeitet habe. Wer stellt schon jemanden ein, der 25 % der Arbeitszeit ausfällt? 

    Als mein Mann verstarb, reichte die Hinterbliebenenrente natürlich nicht zum Leben. Obwohl ich eine abgeschlossene Lehre zur Bankkauffrau habe, sah das Arbeitsamt keine Möglichkeit, mich in einen Beruf einzubringen. Förderung sei für mich mit damals Mitte 50 nicht mehr drin. Ich sei nur noch Hilfsverkäuferin, wobei der Mitarbeiter des Arbeitsamtes mir seidenweich versicherte, wie gerne er sich von mir bedienen ließe, ich müsse aber schön freundlich sein ... Zeugen für das Gespräch gibt es natürlich nicht.

    Auch die Gleichstellungsbeauftragte war keine Hilfe. "Sie können doch gut in die Pflege gehen!" war ihr Kommentar. Als ich dies zurückwies, sagte sie: "Sie sehen aber so aus!"

    Das einzige, was mir blieb, sind Putzstellen. Zu viel darf ich nicht dazuverdienen, sonst kürzt der Staat meine Hinterbliebenenrente.

    Ich hatte es geschafft, mir einen großen Bekanntenkreis aufzubauen. Als sich Freundschaften abzuzeichnen begannen, sind mir wegen des Lockdowns im Zuge der Coronamaßnahmen alle Kontakte komplett weggebrochen.

    Eine einzige Freundin hatte ich, die selber wegen einer psychischen Erkrankung Antidepressiva nimmt und sich vom Wesen her schon sehr verändert hatte. Als ich während des Lockdowns vor Einsamkeit nicht mehr ein noch aus wußte, bestimmte sie wiederholt und sehr dominant, daß ich Antidepressiva nehmen müsse. In dem Moment hab ich sie damals rausgeworfen. Sie wußte, daß diese Medikamente bei mir schwere Nebenwirkungen haben, die es mir unmöglich machen, einer Arbeit nachzugehen. Wovon soll ich dann leben?

    Das ist bei mir der Stand der Dinge: Kein Traumjob, der mich ausfüllt, keine Freunde, die mich auffangen. Mein Singledasein empfinde ich nicht als lebenswert.

  • 17.02.23, 20:31

     

    Andlä:

     

    Ruth H.:

     

    In der ersten Zeit nach einer Scheidung ist die Beziehung mit den Kindern oft schwierig. Es kann zu Zerwuerfnissen kommen. Das war auch bei uns so. Aber mit dem grösser werden kommt das Verständnis  fuer den Grund warum es zur Scheidung gekommen ist. Kinder wollen ja nie dass sich Eltern scheiden lassen. In deren Vorstellung sollte es immer so sein dass die Eltern zusammen sind. Wichtig sind immer gute Gespräche mit ihnen. Sie fuehlen sich auch oft schuldig am scheitern der Ehe ihrer Eltern. In meinem Fall war auch ich die die den Schlusspunkt gesetzt hat. Meine Kinder standen zu Anfang voll auf der Seite meines Ex Mannes denn ich war ja die boese die sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen hatte denn ich musste das Haus mit ihnen verlassen und uns eine Wohnung suchen. In der folgenden Zeit realisierten sie aber dass es hauptsächlich ich war die fuer sie da war. Mein Mann kümmerte sich nur noch wenig um die Erziehung ausser dass er sie jedes 2. Wochenende bei sich hatte. In den Urlaub nahm er sie gerade mal 2 Wochen pro Jahr. Das haben sie ihm übel genommen. Sie waren zum Zeitpunkt der Scheidung 8+9 Jahre alt. Mit meinem Beitrag wollte ich Dir Mut machen. Denke Du musst Deiner Tochter etwas Zeit  lassen bis sie gewisse Einsichten gewonnen hat warum es nicht anders  ging als sich zu trennen. Vielleicht kommt sie dann eines Tages von selbst wieder auf Dich zu. Lg. und Kopf hoch Ruth

    Uebrigens war auch ich froh das Ehegefängnis verlassen zu haben. 

    Ich  stimme dir voll und ganz zu. 

    Der bisher schlimmste Tag in meinem Leben, war der Tag an dem ich meinem Sohn sagen musste, dass ich mich von seinem Vater trenne und er ausziehen wird. 

    Meine Tochter selber wusste bereits von der Trennung, waren aber eine zeitlang nicht räumlich getrennt, weil ich den Kindern nicht den Vater nehmen wollte. Aber als meine damals 12Jahre Tochter dann einmal in einem Urlaub zu mir gesagt hat. "Aber Mama, ihr streitet euch ja immer noch, trotz das ihr getrennt seit"... Musste ich mir eingestehen, dass ich um eine räumliche Trennung nicht herum komme. 

    Da ich mich getrennt hatte, hat sich mein Mann geweigert, dass wir es unserem Sohn gemeinsam sagen. 

    Somit blieb mir nichts anderes übrig, als es ihm alleine zu sagen. Damals war er 9Jahre alt. 

    Kinder in diesem Alter sind gnadenlos ehrlich und somit kam aus seinem tiefsten Herzen ein:"Ich hasse dich... du bist fies... Ich ziehe zu meinem Vater"  und so wie er es auch gesagt hat, so wars in diesem Moment auch gemeint. 

    Das ist jetzt fast 4Jahre her. Ab und zu flackert bei ihm der Wunsch wieder auf, wenn es gemeinsame Feiern gibt und er sagt dann.. Jetzt kann Papa ja wieder nach Hause kommen. Natürlich bin dann ich diejenige welche sagen muss, dass das leider nicht geht, denn mein Nochehemann drückt sich bis heute vor der Verantwortung. 

    Ich denke mein Sohn wird dass wahrscheinlich erst aktzeptieren und annehmen können, wenn das auch sein Vater tut und ausspricht. 

    Betreffend allein oder einsam sein. Definiere ich für mich subjektiv gesehen die Begriffe so:

     

    Einsam sein ist für mich ein Zustand den ich nicht frei gewählt habe. Ich bin es einfach oder gerade einfach in einem Moment. Es ist ein Gefühl, dass über mich kommt und was ich kognitiv nicht Steuern oder verhindern kann. Aber ich kann den Zustand annehmen, aktzeptieren im Wissen dass dieser Moment auch wieder gehen darf. 

     

    Alleine sein ist für mich ein Zustand welcher ich für mich in einem Moment zu oder für einen Zeitraum gewählt habe, indem ich mich ganz bewusst zurückziehe distanziere von Menschen um ganz bei mir zu sein.. Mich zu spüren.. Meine Bedürfnisse wahr nehme, ja auch die Zeit mit mir für mich ganz alleine geniesse und auf niemanden Rücksicht nehmen muss. Qualitätszeit mit mir. 

     

     

    Guten Abend Andlä 

    ich verfolge schon einige Zeit euren Austausch zu diesem Thema. Ich kenne diese Situation und habe sie auch schon durch lebt.

     

     Den Unterschied zu alleinsein und einsam sein hast du sehr gut erklärt. Ich sehe das genauso.

     

     

  • 17.02.23, 19:59

     

    Ruth H.:

     

    Susanna:

     

    Dem kann ich nur zustimmen,  trotzdem bin ich stolz es geschafft zu haben , mich aus einer toxischen Beziehung gelöst zu haben,  nur war mir leider nicht bewusst, dass der Preis dafür der Verlust einer innigen Beziehung zu meiner Tochter ist, das tut sehr weh. 

     

    In der ersten Zeit nach einer Scheidung ist die Beziehung mit den Kindern oft schwierig. Es kann zu Zerwuerfnissen kommen. Das war auch bei uns so. Aber mit dem grösser werden kommt das Verständnis  fuer den Grund warum es zur Scheidung gekommen ist. Kinder wollen ja nie dass sich Eltern scheiden lassen. In deren Vorstellung sollte es immer so sein dass die Eltern zusammen sind. Wichtig sind immer gute Gespräche mit ihnen. Sie fuehlen sich auch oft schuldig am scheitern der Ehe ihrer Eltern. In meinem Fall war auch ich die die den Schlusspunkt gesetzt hat. Meine Kinder standen zu Anfang voll auf der Seite meines Ex Mannes denn ich war ja die boese die sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen hatte denn ich musste das Haus mit ihnen verlassen und uns eine Wohnung suchen. In der folgenden Zeit realisierten sie aber dass es hauptsächlich ich war die fuer sie da war. Mein Mann kümmerte sich nur noch wenig um die Erziehung ausser dass er sie jedes 2. Wochenende bei sich hatte. In den Urlaub nahm er sie gerade mal 2 Wochen pro Jahr. Das haben sie ihm übel genommen. Sie waren zum Zeitpunkt der Scheidung 8+9 Jahre alt. Mit meinem Beitrag wollte ich Dir Mut machen. Denke Du musst Deiner Tochter etwas Zeit  lassen bis sie gewisse Einsichten gewonnen hat warum es nicht anders  ging als sich zu trennen. Vielleicht kommt sie dann eines Tages von selbst wieder auf Dich zu. Lg. und Kopf hoch Ruth

    Uebrigens war auch ich froh das Ehegefängnis verlassen zu haben. 

    Ich  stimme dir voll und ganz zu. 

    Der bisher schlimmste Tag in meinem Leben, war der Tag an dem ich meinem Sohn sagen musste, dass ich mich von seinem Vater trenne und er ausziehen wird. 

    Meine Tochter selber wusste bereits von der Trennung, waren aber eine zeitlang nicht räumlich getrennt, weil ich den Kindern nicht den Vater nehmen wollte. Aber als meine damals 12Jahre Tochter dann einmal in einem Urlaub zu mir gesagt hat. "Aber Mama, ihr streitet euch ja immer noch, trotz das ihr getrennt seit"... Musste ich mir eingestehen, dass ich um eine räumliche Trennung nicht herum komme. 

    Da ich mich getrennt hatte, hat sich mein Mann geweigert, dass wir es unserem Sohn gemeinsam sagen. 

    Somit blieb mir nichts anderes übrig, als es ihm alleine zu sagen. Damals war er 9Jahre alt. 

    Kinder in diesem Alter sind gnadenlos ehrlich und somit kam aus seinem tiefsten Herzen ein:"Ich hasse dich... du bist fies... Ich ziehe zu meinem Vater"  und so wie er es auch gesagt hat, so wars in diesem Moment auch gemeint. 

    Das ist jetzt fast 4Jahre her. Ab und zu flackert bei ihm der Wunsch wieder auf, wenn es gemeinsame Feiern gibt und er sagt dann.. Jetzt kann Papa ja wieder nach Hause kommen. Natürlich bin dann ich diejenige welche sagen muss, dass das leider nicht geht, denn mein Nochehemann drückt sich bis heute vor der Verantwortung. 

    Ich denke mein Sohn wird dass wahrscheinlich erst aktzeptieren und annehmen können, wenn das auch sein Vater tut und ausspricht. 

    Betreffend allein oder einsam sein. Definiere ich für mich subjektiv gesehen die Begriffe so:

     

    Einsam sein ist für mich ein Zustand den ich nicht frei gewählt habe. Ich bin es einfach oder gerade einfach in einem Moment. Es ist ein Gefühl, dass über mich kommt und was ich kognitiv nicht Steuern oder verhindern kann. Aber ich kann den Zustand annehmen, aktzeptieren im Wissen dass dieser Moment auch wieder gehen darf. 

     

    Alleine sein ist für mich ein Zustand welcher ich für mich in einem Moment zu oder für einen Zeitraum gewählt habe, indem ich mich ganz bewusst zurückziehe distanziere von Menschen um ganz bei mir zu sein.. Mich zu spüren.. Meine Bedürfnisse wahr nehme, ja auch die Zeit mit mir für mich ganz alleine geniesse und auf niemanden Rücksicht nehmen muss. Qualitätszeit mit mir. 

     

     

  • 17.02.23, 19:21 - Zuletzt bearbeitet 17.02.23, 19:23.

     

    Susanna:

     

    Ingrid:

    Kurze Antwort auf Deine Frage: NEIN, Singledasein ist echt sch...

    Dem kann ich nur zustimmen,  trotzdem bin ich stolz es geschafft zu haben , mich aus einer toxischen Beziehung gelöst zu haben,  nur war mir leider nicht bewusst, dass der Preis dafür der Verlust einer innigen Beziehung zu meiner Tochter ist, das tut sehr weh. 

    Susanna (24.04.2022 21:19):

    .....es ist schlimmer einsam in einer Beziehung zu sein,  als sich einsam zu fühlen weil man alleine ist 

     

    In der ersten Zeit nach einer Scheidung ist die Beziehung mit den Kindern oft schwierig. Es kann zu Zerwuerfnissen kommen. Das war auch bei uns so. Aber mit dem grösser werden kommt das Verständnis  fuer den Grund warum es zur Scheidung gekommen ist. Kinder wollen ja nie dass sich Eltern scheiden lassen. In deren Vorstellung sollte es immer so sein dass die Eltern zusammen sind. Wichtig sind immer gute Gespräche mit ihnen. Sie fuehlen sich auch oft schuldig am scheitern der Ehe ihrer Eltern. In meinem Fall war auch ich die die den Schlusspunkt gesetzt hat. Meine Kinder standen zu Anfang voll auf der Seite meines Ex Mannes denn ich war ja die boese die sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen hatte denn ich musste das Haus mit ihnen verlassen und uns eine Wohnung suchen. In der folgenden Zeit realisierten sie aber dass es hauptsächlich ich war die fuer sie da war. Mein Mann kümmerte sich nur noch wenig um die Erziehung ausser dass er sie jedes 2. Wochenende bei sich hatte. In den Urlaub nahm er sie gerade mal 2 Wochen pro Jahr. Das haben sie ihm übel genommen. Sie waren zum Zeitpunkt der Scheidung 8+9 Jahre alt. Mit meinem Beitrag wollte ich Dir Mut machen. Denke Du musst Deiner Tochter etwas Zeit  lassen bis sie gewisse Einsichten gewonnen hat warum es nicht anders  ging als sich zu trennen. Vielleicht kommt sie dann eines Tages von selbst wieder auf Dich zu. Lg. und Kopf hoch Ruth

    Uebrigens war auch ich froh das Ehegefängnis verlassen zu haben. 

  • 17.02.23, 17:24

     

    Ingrid:

    Kurze Antwort auf Deine Frage: NEIN, Singledasein ist echt sch...

    Dem kann ich nur zustimmen,  trotzdem bin ich stolz es geschafft zu haben , mich aus einer toxischen Beziehung gelöst zu haben,  nur war mir leider nicht bewusst, dass der Preis dafür der Verlust einer innigen Beziehung zu meiner Tochter ist, das tut sehr weh. 

    Susanna (24.04.2022 21:19):

    Corinne (24.04.2022 19:22):

    Letzte Bemerkung: Man kann auch in Beziehungen einsam sein. Gerade in Beziehungen. Wenn Kälte aufkommt, man nicht verstanden wird oder man ignoriert wird, dann fühlt man sich in einer Beziehung bodenlos einsam.

    .....es ist schlimmer einsam in einer Beziehung zu sein,  als sich einsam zu fühlen weil man alleine ist 

     

  • 17.02.23, 13:09

     

    Andlä:

     

    Marina:

     

    Wenn ich mir das ermögliche, was ich gerne will und am Ende zufrieden bin, verliere ich Lebensqualität? Was?

    Ich würde eher sagen, dann ist meine Lebensqualität auf dem höchsten Level, weil ich alles dafür getan habe.

    Glaube da treffen 2 Generationenmodelle aufeinander😜 weder das eine noch das andere ist besser oder schlechter sondern einfach anders... 

    Experiment:

    Was passiert, wenn diese beiden Modelle zu einem Modell vereint werden?

     

    Echt spannend, aber wahrscheinlich etwas für die Philosophierunde. 

     

    Ich finde euch beide toll. 

     

    Habt einen schönen Tag 

     

    LG Andlä 

    Man setzt sich ein Ziel, verfolgt es ehrgeizig ohne nachzudemken und ueberlegt sich nicht ob es auf Kosten von etwas  anderem geht. Ein Ziehl erreichen und Zufriedenheit und Vollkommenheit zu empfinden geht nur wenn man gleichzeitig  das  Umfeld und das was Lebenswert ist nicht aus den Augen verliert.  Das ist nicht einfach. Der Weg dazu ist oft steinig.

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