Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.277 Beiträge · 201 Gefällt mir · 45.918 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
    226fdae1992bac9f691b96e1858ed1e7--videos-hamster.jpg
    bc9571dc8782f2b40b9ea6eb6be0104d.jpg
    ich-bin-single-spruch-690x449.jpg

    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 16.08.23, 22:01 - Zuletzt bearbeitet 16.08.23, 22:02.

    Kleiner Input meinerseits zu dem Thema: Bin nun seit Aug (Wow, schon ein Jahr😂) Single und konnte diese wertvolle Zeit für mich und viele wichtige Dinge nutzen. Man kann ja einfach das beste daraus machen 😁 So oder so, hat alles seine guten Seiten 😊 Geniesst die Zeiten als Singles alleine (Hobbys, Reisen, Träume usw) oder in guter Gesellschaft😁 Wer weiss was morgen kommt😂

    65ab2b22-85b8-4c51-82b7-e77f347bc7c9.jpeg
  •  

    Ruth H.:

     

    Holunder:

     

    Das ist deine persönliche Meinung. Ich bin der Ansicht, man darf sich sehr wohl auch als junger Mensch damit eingehend befassen. Es ist richtig, es gibt für alles eine Zeit, aber nicht jeder hat die gleiche Zeit im Leben! Du kannst nicht voraussetzen, dass junge Menschen noch lange Zeit vor sich haben. Außerdem wie gesagt, der Tod und das Leben gehören eng zusammen, warum nicht darüber nachdenken, auch als junger Mensch? "Solange man noch aktiv im Leben steht...." weiss man denn im voraus, wielange man das kann ? Nein. Es ist absolut nichts negatives oder schreckliches oder seltsames, sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen. Es gibt das Death Café, das gibt es auf der ganzen Welt, kannst du ja mal googeln, ist ein geschützter Name. Ich nehme daran teil und ich versichere dir, es ist von Menschen zwischen 17 und 89 besucht ! Und keiner stößt sich dran. Der Tod soll nicht überall tabuisiert werden, als wäre es "gestört", sich damit zu beschäftigen. Wenn du das nicht getan hat als Jugendliche oder junge Erwachsene oder mittelalterliche Erwachsene, dann ist das deine persönliche Sache, das kannst du aber nicht generalisieren. 

    Was sagst du denn dazu wenn Junge Menschen jung einen schweren Unfall haben, danach ein Leben im Rollstuhl oder gar im Bett verbringen? Oder mit 21 schon an einer unheilbaren Erkrankung leiden? Solche Menschen wünschen sich oft den Tod. Meine aeltere Tochter erkrankte mit 21 unheilbar. Eine Zukunft wie sie es sich wünschte gab es fuer sie nicht mehr. Sie musste alle ihre  Träume aufgeben. Nun ist sie 36,lebt in einer Pflegeinstitution. In all den Jahren hat sie sich schon oft den Tod gewünscht. Aus Liebe zu ihr haette ich ihr die Erfuellung ihres Wunsches  gegoennt auch wenn es mir als Mutter noch so schwer gefallen waere. Solche jungen Menschen legen oft aus Verzweiflung selbst Hand an. Glaubst Du nicht dass ich sicher weiss wie eng Tod und Leben zusammen liegen? Aber warum sich ständig Gedanken machen was morgen sein koennte,kann? Das nimmt einem doch die Lebensfreude. Besser im jetzt leben! Sonst macht man sich das Leben nur unnötig schwer. Aber sollten wir nicht endlich wieder auf das ursprüngliche Thema "Ist Single sein wirklich so toll?" zurueck gehen. Fuer Gespräche ueber den Tod gibt es schliesslich die Diskussion " Warum haben wir Menschen nur immer solche Sangst vor dem Tod?" Sieh mal nach.

     

    Es wurde auch von jemand anderem schon vorgeschlagen.... Themawechsel ? Über das Single Sein wiederholt sich die Diskussion langsam und hat sich im Laufe der Zeit auf wenige aktive Teilnehmer reduziert. Ich meine,man kann das Single Sein ja auch zu Tode reden, anfangs war es spannend....das war jetzt übrigens keine Absicht nit dem Wort Tod.  Danke für den Tipp mit der anderen Diskussion......werde ich mir anschauen. 

  • 08.05.23, 00:17 - Zuletzt bearbeitet 08.05.23, 00:34.

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

    Glaubst Du denn dass ich mich nicht Berufsbedingt damit befassen musste? Schliesslich habe ich von ganz jung auf Kranke und Sterbende bis zum Tod gepflegt und begleitet.Habe irgendwann schon aufgehört sie zu zählen. Aber warum sollte ein junger Mensch der noch am Anfang seines Lebens steht, sich schon mit seinem eigenen Tod befassen? So quasi ,ich koennte doch schon morgen sterben? Der sollte sein Leben zuerst einmal mit Lebensfreude,Erlebnissen fuellen,tun was ihm Spass macht. Sein Leben fuellen mit allem was das Leben mit sich bringt und sich am Ende nicht sagen muessen,ja warum habe ich das und das nicht gemacht, jetzt ist es zu spät dazu schade!  Ich bereue keinen Tag an dem ich nach der Ausbildung gereist bin nachdem ich Blutjung in der Altenpflege zu arbeiten begann. da ist der Tod allgegenwärtig. Ich kehrte mein leben um, reiste , sah mir andere Kulturen an, erweiterte meinen Weltblickwinkel und dachte noch lange nicht an meinen eigenen Tod. Das heisst nicht dass man so nicht tief genug fühlt. Das hat damit ueberhaupt nichts zu tun auch wenn man sich nicht mit Spiritualität befasst hat. Ich habe Menschen erlebt ,die sogar deswegen krank geworden sind, in der Psychiatrie landeten da sie ständig in diesem Gedankenkreis(moechte nicht sagen im negativen) gelebt haben und nicht mehr alleine  daraus heraus fanden. Es gibt doch im leben fuer alles seine Zeit. Kindheit,Jugend,Erwachsen sein, reifer werden, alt werden. Solange man noch so aktiv im leben steht machen sich  sehr viele noch lange keine Gedanken ueber ihr eigenes Ableben. Ich selber habe mir  erst nach der Pensionierung darueber Gedanken gemacht,dafuer aber gleich alles geregelt damit meine Angehoerigen keine Probleme  haben meine Verabschiedung zu organisieren. Auch meinen Nachlass nicht. Es war absolut frueh genug. So kann ich jetzt ruhig allem was noch kommt entgegensehen. Meine Devise war immer: LEBE IM JETZT!

    Das ist deine persönliche Meinung. Ich bin der Ansicht, man darf sich sehr wohl auch als junger Mensch damit eingehend befassen. Es ist richtig, es gibt für alles eine Zeit, aber nicht jeder hat die gleiche Zeit im Leben! Du kannst nicht voraussetzen, dass junge Menschen noch lange Zeit vor sich haben. Außerdem wie gesagt, der Tod und das Leben gehören eng zusammen, warum nicht darüber nachdenken, auch als junger Mensch? "Solange man noch aktiv im Leben steht...." weiss man denn im voraus, wielange man das kann ? Nein. Es ist absolut nichts negatives oder schreckliches oder seltsames, sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen. Es gibt das Death Café, das gibt es auf der ganzen Welt, kannst du ja mal googeln, ist ein geschützter Name. Ich nehme daran teil und ich versichere dir, es ist von Menschen zwischen 17 und 89 besucht ! Und keiner stößt sich dran. Der Tod soll nicht überall tabuisiert werden, als wäre es "gestört", sich damit zu beschäftigen. Wenn du das nicht getan hat als Jugendliche oder junge Erwachsene oder mittelalterliche Erwachsene, dann ist das deine persönliche Sache, das kannst du aber nicht generalisieren. 

    Was sagst du denn dazu wenn Junge Menschen jung einen schweren Unfall haben, danach ein Leben im Rollstuhl oder gar im Bett verbringen? Oder mit 21 schon an einer unheilbaren Erkrankung leiden? Solche Menschen wünschen sich oft den Tod. Meine aeltere Tochter erkrankte mit 21 unheilbar. Eine Zukunft wie sie es sich wünschte gab es fuer sie nicht mehr. Sie musste alle ihre  Träume aufgeben. Nun ist sie 36,lebt in einer Pflegeinstitution. In all den Jahren hat sie sich schon oft den Tod gewünscht. Aus Liebe zu ihr haette ich ihr die Erfuellung ihres Wunsches  gegoennt auch wenn es mir als Mutter noch so schwer gefallen waere. Solche jungen Menschen legen oft aus Verzweiflung selbst Hand an. Glaubst Du nicht dass ich sicher weiss wie eng Tod und Leben zusammen liegen? Aber warum sich ständig Gedanken machen was morgen sein koennte,kann? Das nimmt einem doch die Lebensfreude. Besser im jetzt leben! Sonst macht man sich das Leben nur unnötig schwer. Aber sollten wir nicht endlich wieder auf das ursprüngliche Thema "Ist Single sein wirklich so toll?" zurueck gehen. Fuer Gespräche ueber den Tod gibt es schliesslich die Diskussion " Warum haben wir Menschen nur immer solche Sangst vor dem Tod?" Sieh mal nach.

     

  • 07.05.23, 20:48

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

    Glaubst Du denn dass ich mich nicht Berufsbedingt damit befassen musste? Schliesslich habe ich von ganz jung auf Kranke und Sterbende bis zum Tod gepflegt und begleitet.Habe irgendwann schon aufgehört sie zu zählen. Aber warum sollte ein junger Mensch der noch am Anfang seines Lebens steht, sich schon mit seinem eigenen Tod befassen? So quasi ,ich koennte doch schon morgen sterben? Der sollte sein Leben zuerst einmal mit Lebensfreude,Erlebnissen fuellen,tun was ihm Spass macht. Sein Leben fuellen mit allem was das Leben mit sich bringt und sich am Ende nicht sagen muessen,ja warum habe ich das und das nicht gemacht, jetzt ist es zu spät dazu schade!  Ich bereue keinen Tag an dem ich nach der Ausbildung gereist bin nachdem ich Blutjung in der Altenpflege zu arbeiten begann. da ist der Tod allgegenwärtig. Ich kehrte mein leben um, reiste , sah mir andere Kulturen an, erweiterte meinen Weltblickwinkel und dachte noch lange nicht an meinen eigenen Tod. Das heisst nicht dass man so nicht tief genug fühlt. Das hat damit ueberhaupt nichts zu tun auch wenn man sich nicht mit Spiritualität befasst hat. Ich habe Menschen erlebt ,die sogar deswegen krank geworden sind, in der Psychiatrie landeten da sie ständig in diesem Gedankenkreis(moechte nicht sagen im negativen) gelebt haben und nicht mehr alleine  daraus heraus fanden. Es gibt doch im leben fuer alles seine Zeit. Kindheit,Jugend,Erwachsen sein, reifer werden, alt werden. Solange man noch so aktiv im leben steht machen sich  sehr viele noch lange keine Gedanken ueber ihr eigenes Ableben. Ich selber habe mir  erst nach der Pensionierung darueber Gedanken gemacht,dafuer aber gleich alles geregelt damit meine Angehoerigen keine Probleme  haben meine Verabschiedung zu organisieren. Auch meinen Nachlass nicht. Es war absolut frueh genug. So kann ich jetzt ruhig allem was noch kommt entgegensehen. Meine Devise war immer: LEBE IM JETZT!

    Das ist deine persönliche Meinung. Ich bin der Ansicht, man darf sich sehr wohl auch als junger Mensch damit eingehend befassen. Es ist richtig, es gibt für alles eine Zeit, aber nicht jeder hat die gleiche Zeit im Leben! Du kannst nicht voraussetzen, dass junge Menschen noch lange Zeit vor sich haben. Außerdem wie gesagt, der Tod und das Leben gehören eng zusammen, warum nicht darüber nachdenken, auch als junger Mensch? "Solange man noch aktiv im Leben steht...." weiss man denn im voraus, wielange man das kann ? Nein. Es ist absolut nichts negatives oder schreckliches oder seltsames, sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen. Es gibt das Death Café, das gibt es auf der ganzen Welt, kannst du ja mal googeln, ist ein geschützter Name. Ich nehme daran teil und ich versichere dir, es ist von Menschen zwischen 17 und 89 besucht ! Und keiner stößt sich dran. Der Tod soll nicht überall tabuisiert werden, als wäre es "gestört", sich damit zu beschäftigen. Wenn du das nicht getan hat als Jugendliche oder junge Erwachsene oder mittelalterliche Erwachsene, dann ist das deine persönliche Sache, das kannst du aber nicht generalisieren. 

    Ja kann man, darf man. Aber soll man ja muss man? Denke nicht. 

  • 07.05.23, 20:45

     

    Ruth H.:

     

    Holunder:

     

    Man kann sich gar nicht früh genug mit solchen Themen beschäftigen, ich habe es schon als Jugendliche getan und sehe es nicht als verkehrt an. Das eine schließt ja das andere nicht aus. Deiner Aussage nach ist Spiritualität nicht mit Lebensfreude vereinbar (s. oben), aber ich setze beides gleich. Viel Spiritualität ist gleich eine tiefere und nicht so oberflächliche anhaltende Lebensfreude zu erleben, weil man mehr versteht, seine Perspektive ändert usw., tiefer empfindet. So wie du das schreibst, bedeutet an den Tod und Spiritualität denken = negative Gefühle, sollte man vermeiden. Der Tod gehört zum Leben, ohne das eine würde es das andere nicht geben. Dein Satz "Das liegt alles in weiter Ferne" ist unglaublich naiv. Es gibt unzählbar viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die  einfach sterben, der Tod ist nicht das Vorrecht der Älteren!!! 

    Glaubst Du denn dass ich mich nicht Berufsbedingt damit befassen musste? Schliesslich habe ich von ganz jung auf Kranke und Sterbende bis zum Tod gepflegt und begleitet.Habe irgendwann schon aufgehört sie zu zählen. Aber warum sollte ein junger Mensch der noch am Anfang seines Lebens steht, sich schon mit seinem eigenen Tod befassen? So quasi ,ich koennte doch schon morgen sterben? Der sollte sein Leben zuerst einmal mit Lebensfreude,Erlebnissen fuellen,tun was ihm Spass macht. Sein Leben fuellen mit allem was das Leben mit sich bringt und sich am Ende nicht sagen muessen,ja warum habe ich das und das nicht gemacht, jetzt ist es zu spät dazu schade!  Ich bereue keinen Tag an dem ich nach der Ausbildung gereist bin nachdem ich Blutjung in der Altenpflege zu arbeiten begann. da ist der Tod allgegenwärtig. Ich kehrte mein leben um, reiste , sah mir andere Kulturen an, erweiterte meinen Weltblickwinkel und dachte noch lange nicht an meinen eigenen Tod. Das heisst nicht dass man so nicht tief genug fühlt. Das hat damit ueberhaupt nichts zu tun auch wenn man sich nicht mit Spiritualität befasst hat. Ich habe Menschen erlebt ,die sogar deswegen krank geworden sind, in der Psychiatrie landeten da sie ständig in diesem Gedankenkreis(moechte nicht sagen im negativen) gelebt haben und nicht mehr alleine  daraus heraus fanden. Es gibt doch im leben fuer alles seine Zeit. Kindheit,Jugend,Erwachsen sein, reifer werden, alt werden. Solange man noch so aktiv im leben steht machen sich  sehr viele noch lange keine Gedanken ueber ihr eigenes Ableben. Ich selber habe mir  erst nach der Pensionierung darueber Gedanken gemacht,dafuer aber gleich alles geregelt damit meine Angehoerigen keine Probleme  haben meine Verabschiedung zu organisieren. Auch meinen Nachlass nicht. Es war absolut frueh genug. So kann ich jetzt ruhig allem was noch kommt entgegensehen. Meine Devise war immer: LEBE IM JETZT!

    Mich hat im Gegensatz genau diese frühe Erfahrung mit dem Tod anderer  dazu  gebracht den  Gedanken an meinen eigenen Tod erst einmal fuer lange Zeit beiseite zu schieben. Es gab zwar mal eine Zeit wo ich an Organspende gedacht habe  und eine Zeitlang einen Organspenderausweis trug. Aber das ist schon lange vorbei, jetzt bin ich zu alt dafuer.

  •  

    Ruth H.:

     

    Holunder:

     

    Man kann sich gar nicht früh genug mit solchen Themen beschäftigen, ich habe es schon als Jugendliche getan und sehe es nicht als verkehrt an. Das eine schließt ja das andere nicht aus. Deiner Aussage nach ist Spiritualität nicht mit Lebensfreude vereinbar (s. oben), aber ich setze beides gleich. Viel Spiritualität ist gleich eine tiefere und nicht so oberflächliche anhaltende Lebensfreude zu erleben, weil man mehr versteht, seine Perspektive ändert usw., tiefer empfindet. So wie du das schreibst, bedeutet an den Tod und Spiritualität denken = negative Gefühle, sollte man vermeiden. Der Tod gehört zum Leben, ohne das eine würde es das andere nicht geben. Dein Satz "Das liegt alles in weiter Ferne" ist unglaublich naiv. Es gibt unzählbar viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die  einfach sterben, der Tod ist nicht das Vorrecht der Älteren!!! 

    Glaubst Du denn dass ich mich nicht Berufsbedingt damit befassen musste? Schliesslich habe ich von ganz jung auf Kranke und Sterbende bis zum Tod gepflegt und begleitet.Habe irgendwann schon aufgehört sie zu zählen. Aber warum sollte ein junger Mensch der noch am Anfang seines Lebens steht, sich schon mit seinem eigenen Tod befassen? So quasi ,ich koennte doch schon morgen sterben? Der sollte sein Leben zuerst einmal mit Lebensfreude,Erlebnissen fuellen,tun was ihm Spass macht. Sein Leben fuellen mit allem was das Leben mit sich bringt und sich am Ende nicht sagen muessen,ja warum habe ich das und das nicht gemacht, jetzt ist es zu spät dazu schade!  Ich bereue keinen Tag an dem ich nach der Ausbildung gereist bin nachdem ich Blutjung in der Altenpflege zu arbeiten begann. da ist der Tod allgegenwärtig. Ich kehrte mein leben um, reiste , sah mir andere Kulturen an, erweiterte meinen Weltblickwinkel und dachte noch lange nicht an meinen eigenen Tod. Das heisst nicht dass man so nicht tief genug fühlt. Das hat damit ueberhaupt nichts zu tun auch wenn man sich nicht mit Spiritualität befasst hat. Ich habe Menschen erlebt ,die sogar deswegen krank geworden sind, in der Psychiatrie landeten da sie ständig in diesem Gedankenkreis(moechte nicht sagen im negativen) gelebt haben und nicht mehr alleine  daraus heraus fanden. Es gibt doch im leben fuer alles seine Zeit. Kindheit,Jugend,Erwachsen sein, reifer werden, alt werden. Solange man noch so aktiv im leben steht machen sich  sehr viele noch lange keine Gedanken ueber ihr eigenes Ableben. Ich selber habe mir  erst nach der Pensionierung darueber Gedanken gemacht,dafuer aber gleich alles geregelt damit meine Angehoerigen keine Probleme  haben meine Verabschiedung zu organisieren. Auch meinen Nachlass nicht. Es war absolut frueh genug. So kann ich jetzt ruhig allem was noch kommt entgegensehen. Meine Devise war immer: LEBE IM JETZT!

    Das ist deine persönliche Meinung. Ich bin der Ansicht, man darf sich sehr wohl auch als junger Mensch damit eingehend befassen. Es ist richtig, es gibt für alles eine Zeit, aber nicht jeder hat die gleiche Zeit im Leben! Du kannst nicht voraussetzen, dass junge Menschen noch lange Zeit vor sich haben. Außerdem wie gesagt, der Tod und das Leben gehören eng zusammen, warum nicht darüber nachdenken, auch als junger Mensch? "Solange man noch aktiv im Leben steht...." weiss man denn im voraus, wielange man das kann ? Nein. Es ist absolut nichts negatives oder schreckliches oder seltsames, sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen. Es gibt das Death Café, das gibt es auf der ganzen Welt, kannst du ja mal googeln, ist ein geschützter Name. Ich nehme daran teil und ich versichere dir, es ist von Menschen zwischen 17 und 89 besucht ! Und keiner stößt sich dran. Der Tod soll nicht überall tabuisiert werden, als wäre es "gestört", sich damit zu beschäftigen. Wenn du das nicht getan hat als Jugendliche oder junge Erwachsene oder mittelalterliche Erwachsene, dann ist das deine persönliche Sache, das kannst du aber nicht generalisieren. 

  • 07.05.23, 18:21 - Zuletzt bearbeitet 07.05.23, 18:30.

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

    Warum do frueh? Da ist man noch so jung, sollte Lebensfreude haben und nicht an Spritualitaet und den Tod  denken. Da liegt das alles noch in weiter Ferne!  

    Man kann sich gar nicht früh genug mit solchen Themen beschäftigen, ich habe es schon als Jugendliche getan und sehe es nicht als verkehrt an. Das eine schließt ja das andere nicht aus. Deiner Aussage nach ist Spiritualität nicht mit Lebensfreude vereinbar (s. oben), aber ich setze beides gleich. Viel Spiritualität ist gleich eine tiefere und nicht so oberflächliche anhaltende Lebensfreude zu erleben, weil man mehr versteht, seine Perspektive ändert usw., tiefer empfindet. So wie du das schreibst, bedeutet an den Tod und Spiritualität denken = negative Gefühle, sollte man vermeiden. Der Tod gehört zum Leben, ohne das eine würde es das andere nicht geben. Dein Satz "Das liegt alles in weiter Ferne" ist unglaublich naiv. Es gibt unzählbar viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die  einfach sterben, der Tod ist nicht das Vorrecht der Älteren!!! 

    Glaubst Du denn dass ich mich nicht Berufsbedingt damit befassen musste? Schliesslich habe ich von ganz jung auf Kranke und Sterbende bis zum Tod gepflegt und begleitet.Habe irgendwann schon aufgehört sie zu zählen. Aber warum sollte ein junger Mensch der noch am Anfang seines Lebens steht, sich schon mit seinem eigenen Tod befassen? So quasi ,ich koennte doch schon morgen sterben? Der sollte sein Leben zuerst einmal mit Lebensfreude,Erlebnissen fuellen,tun was ihm Spass macht. Sein Leben fuellen mit allem was das Leben mit sich bringt und sich am Ende nicht sagen muessen,ja warum habe ich das und das nicht gemacht, jetzt ist es zu spät dazu schade!  Ich bereue keinen Tag an dem ich nach der Ausbildung gereist bin nachdem ich Blutjung in der Altenpflege zu arbeiten begann. da ist der Tod allgegenwärtig. Ich kehrte mein leben um, reiste , sah mir andere Kulturen an, erweiterte meinen Weltblickwinkel und dachte noch lange nicht an meinen eigenen Tod. Das heisst nicht dass man so nicht tief genug fühlt. Das hat damit ueberhaupt nichts zu tun auch wenn man sich nicht mit Spiritualität befasst hat. Ich habe Menschen erlebt ,die sogar deswegen krank geworden sind, in der Psychiatrie landeten da sie ständig in diesem Gedankenkreis(moechte nicht sagen im negativen) gelebt haben und nicht mehr alleine  daraus heraus fanden. Es gibt doch im leben fuer alles seine Zeit. Kindheit,Jugend,Erwachsen sein, reifer werden, alt werden. Solange man noch so aktiv im leben steht machen sich  sehr viele noch lange keine Gedanken ueber ihr eigenes Ableben. Ich selber habe mir  erst nach der Pensionierung darueber Gedanken gemacht,dafuer aber gleich alles geregelt damit meine Angehoerigen keine Probleme  haben meine Verabschiedung zu organisieren. Auch meinen Nachlass nicht. Es war absolut frueh genug. So kann ich jetzt ruhig allem was noch kommt entgegensehen. Meine Devise war immer: LEBE IM JETZT!

  •  

    Emma:

    Bin schon seit allerhand Jahren single, nachdem ich sehr lange verheiratet war und meinen Ex auch ziemlich jung kennengelernt hab.. habe alle Nachfolgebeziehungen , von denen es einige gab genossen , aber mein singleleben genieße ich auch. Wer seine Freiheit liebt , dem fällt das sicher nicht so schwer. Fakt ist, daß alles seine zwei Seiten hat und man nicht alles haben kann.  Mit einem Partner ist manches sicher einfacher und leichter zu handeln, da man sich die Aufgaben teilen oder sie zusammen erledigen kann. 

     

    Alleine muß man alles selbst wuppen, was manchmal schon nicht unanstrengend ist, aber hat immer die Freiheit alle so zu gestalten, wie man es selbst gern hätte und  muß weder jemanden fragen noch irgendwo Rechenschaft ablegen. Vor allem muß man an einer Beziehung grundsätzlich ständig arbeiten, damit sie attraktiv und stabil bleibt. Tut man es nicht kann sie irgendwann nicht nur langweilig, sondern auch alltäglich werden. Und Alltag ist deren größter Feind würde ich sagen..

     

    Daher muß eben jeder selbst entscheiden, was er wofür in Kauf nehmen möchte und sich für eins der Modelle entscheiden.

    100prozentig meine Meinung. 

  • 07.05.23, 11:25

    Bin schon seit allerhand Jahren single, nachdem ich sehr lange verheiratet war und meinen Ex auch ziemlich jung kennengelernt hab.. habe alle Nachfolgebeziehungen , von denen es einige gab genossen , aber mein singleleben genieße ich auch. Wer seine Freiheit liebt , dem fällt das sicher nicht so schwer. Fakt ist, daß alles seine zwei Seiten hat und man nicht alles haben kann.  Mit einem Partner ist manches sicher einfacher und leichter zu handeln, da man sich die Aufgaben teilen oder sie zusammen erledigen kann. 

     

    Alleine muß man alles selbst wuppen, was manchmal schon nicht unanstrengend ist, aber hat immer die Freiheit alle so zu gestalten, wie man es selbst gern hätte und  muß weder jemanden fragen noch irgendwo Rechenschaft ablegen. Vor allem muß man an einer Beziehung grundsätzlich ständig arbeiten, damit sie attraktiv und stabil bleibt. Tut man es nicht kann sie irgendwann nicht nur langweilig, sondern auch alltäglich werden. Und Alltag ist deren größter Feind würde ich sagen..

     

    Daher muß eben jeder selbst entscheiden, was er wofür in Kauf nehmen möchte und sich für eins der Modelle entscheiden.

  •  

    Ruth H.:

     

    Till:

     


    Kann ich nicht nachvollziehen. Habe ich schon mit 20 daran gedacht.

    Warum do frueh? Da ist man noch so jung, sollte Lebensfreude haben und nicht an Spritualitaet und den Tod  denken. Da liegt das alles noch in weiter Ferne!  

    Man kann sich gar nicht früh genug mit solchen Themen beschäftigen, ich habe es schon als Jugendliche getan und sehe es nicht als verkehrt an. Das eine schließt ja das andere nicht aus. Deiner Aussage nach ist Spiritualität nicht mit Lebensfreude vereinbar (s. oben), aber ich setze beides gleich. Viel Spiritualität ist gleich eine tiefere und nicht so oberflächliche anhaltende Lebensfreude zu erleben, weil man mehr versteht, seine Perspektive ändert usw., tiefer empfindet. So wie du das schreibst, bedeutet an den Tod und Spiritualität denken = negative Gefühle, sollte man vermeiden. Der Tod gehört zum Leben, ohne das eine würde es das andere nicht geben. Dein Satz "Das liegt alles in weiter Ferne" ist unglaublich naiv. Es gibt unzählbar viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die  einfach sterben, der Tod ist nicht das Vorrecht der Älteren!!! 

  •  

    Gue:

     

    Ruth H.:

     

    Habe mit 18 schon in der Krankenpflege gearbeitet und es mit Kranken und Sterbenden Menschen zu tun gehabt. Aber mich mit meinem eigenen Tod zu beschäftigen lag mir noch in weiter Ferne.

    Wozu mit dem Tod beschäftigen, so lange das Leben gut läuft ;-)

    Ganz einfach weil der Tod nicht nur kranke oder alte Menschen betrifft, sondern jeden in jeder Sekunde des Lebens, "was so gut läuft", treffen kann. Man hat nicht immer Zeit, sich darauf vorzubereiten, was auch immer das heißen mag. Manchmal kommt der Tod auch sehr überraschend. 

  • 07.05.23, 10:50

    Ich bin voll und ganz Deiner Meinung und habe dem nichts hinzuzufügen.

    20160720_130516.jpg
    IMG-20200508-WA0031.jpg
    20220723_114312.jpg
    20230417_212957.jpg
    IMG-20230423-WA0011.jpg
    20180508_202525.jpg
    20221010_155446.jpg
    20221021_102113.jpg
    FaceApp_1677184640871.jpg
    20230506_133951.jpg
  • 07.05.23, 08:59

     

    Ruth H.:

     

    Till:

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Āśrama_(stage)

    Danke fuer den langen interessanten Artikel. Was  der Hinduismus doch so alles Predigt. Aber die wissen ja sowieso alles.


    Es war nur ein Beispiel. Es gibt ja viele solche Ideen und Modelle von Lebensabschnitten. Körperlich gibt es die ja offensichtlich. Der Spruch „age is just a number„ ist doch falsch. 
     

    Es geht mir wirklich nicht darum Jemanden zu sagen was er/sie tun soll oder was sich gehört und was nicht oder so etwas Spiessiges. Nur Überlegungen - zuerst für mich selber - dass vielleicht Beziehung und Sexualität nicht immer gleich wichtig sind und auch ein Zeitpunkt kommt im Leben wenn man sie gar nicht mehr will.

  • 06.05.23, 00:33

     

    Till:

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Āśrama_(stage)

    Danke fuer den langen interessanten Artikel. Was  der Hinduismus doch so alles Predigt. Aber die wissen ja sowieso alles.

  • 05.05.23, 19:27 - Zuletzt bearbeitet 05.05.23, 19:27.
  • 05.05.23, 18:20

     

    Ruth H.:

     

    Till:

     


    Verschiedene Gründe. Sicher auch die Tatsache dass ich in dem Alter in der Krankenpflege gearbeitet habe und wöchentlich mit dem Tod konfrontiert wurde. Nicht selten auch der Tod von jungen oder mittelalterlichen Menschen.

    Habe mit 18 schon in der Krankenpflege gearbeitet und es mit Kranken und Sterbenden Menschen zu tun gehabt. Aber mich mit meinem eigenen Tod zu beschäftigen lag mir noch in weiter Ferne.

    Wozu mit dem Tod beschäftigen, so lange das Leben gut läuft ;-)

  • 05.05.23, 17:48

     

    Till:

     

    Ruth H.:

     

    Warum do frueh? Da ist man noch so jung, sollte Lebensfreude haben und nicht an Spritualitaet und den Tod  denken. Da liegt das alles noch in weiter Ferne!  


    Verschiedene Gründe. Sicher auch die Tatsache dass ich in dem Alter in der Krankenpflege gearbeitet habe und wöchentlich mit dem Tod konfrontiert wurde. Nicht selten auch der Tod von jungen oder mittelalterlichen Menschen.

    Habe mit 18 schon in der Krankenpflege gearbeitet und es mit Kranken und Sterbenden Menschen zu tun gehabt. Aber mich mit meinem eigenen Tod zu beschäftigen lag mir noch in weiter Ferne.

  • 05.05.23, 16:53

     

    Ruth H.:

     

    Till:

     


    Kann ich nicht nachvollziehen. Habe ich schon mit 20 daran gedacht.

    Warum do frueh? Da ist man noch so jung, sollte Lebensfreude haben und nicht an Spritualitaet und den Tod  denken. Da liegt das alles noch in weiter Ferne!  


    Verschiedene Gründe. Sicher auch die Tatsache dass ich in dem Alter in der Krankenpflege gearbeitet habe und wöchentlich mit dem Tod konfrontiert wurde. Nicht selten auch der Tod von jungen oder mittelalterlichen Menschen.

  • 05.05.23, 16:50

     

    Till:

     

    Ruth H.:

     

    Bin mit Dir nicht so ganz einverstanden. Bin jetzt 70  und denke noch lange nicht an Spiritualität und das Ableben und Tod. Geniesse noch mein Leben und das hoffentlich noch lange. 100 moechte ich allerdings nicht werden.


    Kann ich nicht nachvollziehen. Habe ich schon mit 20 daran gedacht.

    Warum do frueh? Da ist man noch so jung, sollte Lebensfreude haben und nicht an Spritualitaet und den Tod  denken. Da liegt das alles noch in weiter Ferne!  

  • 05.05.23, 00:18 - Zuletzt bearbeitet 05.05.23, 00:18.

     

    Ruth H.:

     

    Till:

    IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?“

     

    Ich erlaube mir als Nichtbetroffener meine Meinung zum besten zu geben: kommt wahrscheinlich sehr auf Situation, Lebensalter und Geschlecht an. 


    Könnte ich meinem 25-jährigen, männlichen Selbst raten würde ich empfehlen: bleib die nächsten 15-20 Jahre single, geniesse es und lebe dich aus!! 🤪🤪 Sex and drugs and Rock‘n‘Roll is all your body needs!! Familie kannst du auch mit Anfang bis Mitte 40 noch gründen. Aber das ist eben nur Männern möglich, für eine Singlefrau Mitte 30 und mit Kinderwunsch sieht das ganz anders aus.

     

    Mit 50 noch alleine zu sein stelle ich mir nicht so toll vor. Unabhängig vom Geschlecht. Ab 70 wenn Sex sicher weniger wichtig wird könnte ich mir vorstellen dass es Menschen eher wichtig wird sich auf spirituelle Erfahrungen zu konzentrieren, sozusagen auf den Tod und die Ewigkeit vorzubereiten. Vielleicht ist man da ganz froh alleine zu sein. Vielleicht auch nicht.

    Bin mit Dir nicht so ganz einverstanden. Bin jetzt 70  und denke noch lange nicht an Spiritualität und das Ableben und Tod. Geniesse noch mein Leben und das hoffentlich noch lange. 100 moechte ich allerdings nicht werden.


    Kann ich nicht nachvollziehen. Habe ich schon mit 20 daran gedacht.

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.