Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • „Ist Schicksal stärker als Erkenntnis?“

    Diskussion · 43 Beiträge · 5 Gefällt mir · 934 Aufrufe

    Stell dir vor, du wachst nicht in deinem heutigen Bett auf – sondern 20 Jahre in der Vergangenheit. Du bist wieder 25, aber in dir steckt das volle Wissen deines 45-jährigen Selbst.

    Du weißt, was geschehen wird. Wer stirbt. Welche Beziehungen zerbrechen. Wo Chancen verpasst und Fehler gemacht werden. Und du willst eines: helfen, warnen, retten.

     

    So ist es mir in einem Traum passiert.

    Ich stand auf dem alten Spielplatz – dort, wo wir als Jugendliche oft waren – und sprach mit meinem ältesten Freund. Ich wusste: Er würde bald sterben, weil ihn eine Sucht zerstört.

    Ich flehte ihn an, hörte mich sagen: „Du stirbst. Ich war auf deiner Beerdigung.“

    Aber er verstand mich nicht – oder wollte mich nicht verstehen.

    Die Drogen hatten bereits seine Wahrnehmung verzerrt.

    Ich konnte ihm sagen, was kommen würde – doch es änderte nichts.

     

    Und genau das wirft eine größere Frage auf:

     

    Wie viel Macht haben wir wirklich – selbst wenn wir alles wissen?

    Ist das Schicksal stärker als jede Erkenntnis?
     

    💬 Was denkst du?

    Kann man Menschen vor ihrem eigenen Weg bewahren, wenn man sieht, wohin er führt – oder braucht es immer den eigenen Entschluss zur Veränderung?

     

    Schreib deine Gedanken unten in die Kommentare.

    Ich bin gespannt auf eure Sichtweisen.

    Thomas Kissing 

    06.06.25, 12:43

Beiträge

  • 07.05.26, 14:48

    🗣️ Du sprichst mir damit wirklich aus der Seele.

     

    Genau so sehe ich das auch. Für mich hat das nichts mit „Einmischung“ zu tun, sondern mit Mitgefühl und Verantwortung – besonders wenn man merkt, dass ein Mensch in einer toxischen Situation gefangen ist.

  • 07.05.26, 14:43

     

    Ute:

     

    Waldgeist:

    Wenn es um meine eigenen Kinder geht, sehe ich es als Pflicht, sie vor schlimmen Wegen zu bewahren.
    Gerade als Elternteil kann man nicht einfach zusehen, wenn man erkennt, dass ein Mensch in eine zerstörerische Richtung geht ! 


     

    Würde meine Tochter an jemanden geraten, der sie misshandelt und ihr dadurch schwere seelische oder körperliche Schäden zufügt, dann würde ich alles daransetzen, dieses Schicksal zu verändern.


     

    Ich glaube deshalb nicht, dass man immer nur sagen kann: „Jeder muss seinen eigenen Weg gehen.“
    Manchmal bedeutet Liebe auch, einzugreifen, zu warnen und jemanden zu schützen   selbst dann, wenn es unbequem wird.


     

    Ob man am Ende alles verhindern kann, ist eine andere Frage.
    Aber tatenlos zuzusehen wäre für mich keine Option. 🙋‍♂️


     

     

    Das wäre übergriffig.

    Eltern sollten grundsätzlich darauf vertrauen können, ihre Kinder ausreichend gut ins Leben begleitet zu haben, dass sie nur für sie tragbare Erfahrungen machen.

    Wenn Kinder extrem folgenschwere Entscheidungen treffen, warum sollten dann ausgerechnet die prägenden Eltern gute Ratgeber sein?


    Ich denke , dass Liebe Menschen oft blind machen kann. Gerade in toxischen Beziehungen erkennen Außenstehende manchmal früher, wie gefährlich eine Situation wirklich ist, während die Betroffenen selbst emotional gefangen sind.


     

    Und natürlich sind Eltern nicht perfekt. Sie machen Fehler wie jeder andere Mensch auch. Aber für mich geht es dabei weniger um Perfektion, sondern um Verantwortung und Mitgefühl.


     

    Im Grunde ist es doch zweitrangig, ob jemand das dann „Einmischung“ oder „übergriffig“ nennt, wenn man dadurch einen Menschen vor schwerem Leid oder dauerhaften Schäden bewahren kann.


     

  • 07.05.26, 14:29

     

    Waldgeist:

    Wenn es um meine eigenen Kinder geht, sehe ich es als Pflicht, sie vor schlimmen Wegen zu bewahren.
    Gerade als Elternteil kann man nicht einfach zusehen, wenn man erkennt, dass ein Mensch in eine zerstörerische Richtung geht ! 


     

    Würde meine Tochter an jemanden geraten, der sie misshandelt und ihr dadurch schwere seelische oder körperliche Schäden zufügt, dann würde ich alles daransetzen, dieses Schicksal zu verändern.


     

    Ich glaube deshalb nicht, dass man immer nur sagen kann: „Jeder muss seinen eigenen Weg gehen.“
    Manchmal bedeutet Liebe auch, einzugreifen, zu warnen und jemanden zu schützen   selbst dann, wenn es unbequem wird.


     

    Ob man am Ende alles verhindern kann, ist eine andere Frage.
    Aber tatenlos zuzusehen wäre für mich keine Option. 🙋‍♂️


     

     

    Das wäre übergriffig.

    Eltern sollten grundsätzlich darauf vertrauen können, ihre Kinder ausreichend gut ins Leben begleitet zu haben, dass sie nur für sie tragbare Erfahrungen machen.

    Wenn Kinder extrem folgenschwere Entscheidungen treffen, warum sollten dann ausgerechnet die prägenden Eltern gute Ratgeber sein?

  • 07.05.26, 14:26

    Wenn es um meine eigenen Kinder geht, sehe ich es als Pflicht, sie vor schlimmen Wegen zu bewahren.
    Gerade als Elternteil kann man nicht einfach zusehen, wenn man erkennt, dass ein Mensch in eine zerstörerische Richtung geht ! 


     

    Würde meine Tochter an jemanden geraten, der sie misshandelt und ihr dadurch schwere seelische oder körperliche Schäden zufügt, dann würde ich alles daransetzen, dieses Schicksal zu verändern.


     

    Ich glaube deshalb nicht, dass man immer nur sagen kann: „Jeder muss seinen eigenen Weg gehen.“
    Manchmal bedeutet Liebe auch, einzugreifen, zu warnen und jemanden zu schützen   selbst dann, wenn es unbequem wird.


     

    Ob man am Ende alles verhindern kann, ist eine andere Frage.
    Aber tatenlos zuzusehen wäre für mich keine Option. 🙋‍♂️


     

  • 07.05.26, 12:52

     

    Thomas Kissing:

     

    Nina:

    Ich frage mich echt, wieso wir Gefühle haben? Wenn wir alles mögliche dafür tun diese auszublenden und nichts zu fühlen

    Eine berechtigte Frage.

    Vielleicht, weil Fühlen manchmal weh tut – und weil wir oft nicht gelernt haben, wie wir mit diesen Gefühlen umgehen können. Schmerz, Angst, Trauer, Wut – das sind keine angenehmen Zustände. Und wenn wir nie beigebracht bekommen haben, dass es okay ist, sie zuzulassen, suchen wir Wege, sie zu vermeiden.
     

    Dazu kommt: Vor nicht mal allzu langer Zeit lebten unsere Eltern und Großeltern in extremen Ausnahmesituationen – Krieg, Vertreibung, Not. In solchen Zeiten war Überleben das Wichtigste. Gefühle mussten oft unterdrückt werden, um handlungsfähig zu bleiben. Angst oder Verzweiflung konnten lebensgefährlich sein, wenn sie einen lähmten. Dieses „Funktionieren“ hat sich in vielen Familien über Generationen weitervererbt.

     

    Heute tragen wir diese Muster noch in uns – obwohl wir vielleicht zum ersten Mal in der Lage wären, sicher zu fühlen.

    Vielleicht brauchen wir nicht weniger Gefühle – sondern mehr Räume, in denen wir sie zeigen dürfen, ohne verurteilt zu werden.

    Das feier' ich.

     

    Die Vergangenheit kann keiner ändern. Wie man mit der Vergangenheit umgeht bleibt jedem selbst überlassen. 

    Screenshot_20260507_124529_WhatsApp.jpg
  • 06.05.26, 16:22

    Ohne Einsicht ändert ein Betroffener seinen Weg nicht. Schicksal ist eher, ob er zur Einsicht gelangt.

     

    Ich denke, da helfen Warnungen wenig. Meine Mutter sagt immer, im Mittelalter wäre sie wohl auf dem Scheiterhaufen gelandet. Dennoch habe ich schon oft genug "hab ich doch gewusst und dich gewarnt" zu hören gekriegt ...

  • 06.05.26, 05:31

    Spannende Frage.


    Ich glaube nicht, dass Schicksal stärker ist als Erkenntnis - eher ist es so, dass Erkenntnis allein oft nicht reicht, um etwas zu verändern.


    Man kann vieles sehen und wissen 📌, aber Veränderung passiert meist erst dann, wenn ein Mensch innerlich wirklich bereit dafür ist.


    Gerade in deinem Beispiel wird das deutlich: Von außen wirkt der Weg klar, vielleicht sogar schmerzhaft klar - aber von innen fühlt es sich oft ganz anders an.


    Vielleicht ist es also weniger „Schicksal vs. Erkenntnis“, sondern eher der richtige Zeitpunkt für Einsicht ⏳


    Und der lässt sich nicht erzwingen.

  • 05.05.26, 23:41

     

    Thomas Kissing:

    undefined

    Der Mensch, der ich nun mit 47 bin, kann Menschen führen, verführen, energetisieren, vernichten, empowern dank einer gewaltigen körperlichen und stimmlichen Präsenz, einem Fundus an starken Worten,  gewählter Gestik und Schlagfertigkeit, vielen gesammelten und geliehenen Weisheiten und großer Eloquenz: der Narzisst in mir, ließe mir gar keine Wahl als mich der Forderung des Schicksals zu stellen. Bei Erfolg kann sich nämlich sein kleines Ego in der Anerkennung sonnen. 

  •  

    Michael:

    Schön wäre es, dann müsste ich mich erst in 20 Jahren mit den Folgen meines Myokardinfarkt auseinandersetzen. 
    Langsam wird es Langweilig dein Konterfei zu Betrachten sowie deine Themen zu Lesen. Aber einige  Menschen haben eben das Bedürfnis sich zu Profilieren, wie viele Tastaturen verschleißt du eigentlich im Monat.
    Wünsche eine schöne Woche.

    Hallo Michael,

    dein Kommentar ist durchaus meinungsstark – was ja auch eine Form des Sich-Zeigens ist. Vielleicht suchen wir alle auf unsere Weise nach Gehör. Ich jedenfalls schreibe, weil mir bestimmte Themen wirklich am Herzen liegen – nicht, um mich zu profilieren.
     

    Und falls du mal Lust hast, inhaltlich einzusteigen: Ich freue mich über echten Austausch.

    Dir trotzdem eine gute Woche – ehrlich gemeint.

  • Schön wäre es, dann müsste ich mich erst in 20 Jahren mit den Folgen meines Myokardinfarkt auseinandersetzen. 
    Langsam wird es Langweilig dein Konterfei zu Betrachten sowie deine Themen zu Lesen. Aber einige  Menschen haben eben das Bedürfnis sich zu Profilieren, wie viele Tastaturen verschleißt du eigentlich im Monat.
    Wünsche eine schöne Woche.

  • 08.06.25, 20:00

    Welch tiefe Gedanken.  

     

    Ich weiß nicht was ich tun würde aber ich denke nicht,  dass ich etwas ändern könnte obwohl ich sicher versuchen würde den geliebten Menschen die Augen zu öffnen über die Konsequenzen ihres Verhaltens. 

    Ich würde aber ganz sicher versuchen die Zeit mit ihnen in Liebe und echter Nähe zu verbringen und mich in Akzeptanz zu ihrem selbstgewählten Schicksal zu üben und damit zurecht zu kommen es nicht lenken zu können. Je enger dieBeziehung,  umso schwerer bzw. schier unmöglich fühlt es sich an.

     

    Wer Kinder erzieht steht oft vor solchen Situationen und weiß,  wie wenig Macht man hat. Da nutz einem das ganz Wisse nichts... 

  • 07.06.25, 14:27

    Ich denke, das eigene Leben ändern ist schon schwer genug, wie soll man da ein anderes verändern? 

    Was würdest du denn brauchen um dich von einem Weg abzubringen? Eine Beziehung die andere als gefährlich einschätzen, zu beenden. Oder eine Urlaubsreise nicht antreten weil auf dem Weg ein Unfall passiert?

    wenn überhaupt, kann man nur das eigene Schicksal ändern.

    ich frage mich gerade ob der Text irgendwie negativ klingen könnte. Ich will nicht belehren oder es besser wissen. Das sind nur meine 50cent.

    groovy Greetz!

  • Es ist in meinem Interesse nicht jetzt zu unterstreichen wer als grösserer Opfer aus den ganzen Situationen rauskommt wenn überhaupt. Sondern wie Präventive betreiben? Wie schaffen, dass es gar nicht oder wenig dazu kommt? Und leider Gottes muss ich immer wieder gestehen bei mir war es der Glaube. Manchmal berührte ich nicht mal den Boden sondern traf so richtig mit meinem Gesicht auf den Pflasterstein und ich hob mich wieder auf aber nicht alleine der Glaube sondern Setting und Menschen um einen herum sind wichtig. Physische Einsamkeit nicht erfahren müssen aber wenn dann sich aufgehoben fühlen. Leiden ja aber wie schafft man es sich nicht und andere auch nicht verletzen? Kontrolle? Wer hat soviel Kontrolle zu sagen ich habe das nie getan sich und andere nie verletzt zu haben? Ein Vorschlag: in der Schule als neues Fach (Selbst-)kontrolle ausüben lernen. Was hab ich davon wenn ich weiss wieviel 27-5 ergibt wenn ich in mir geerbte Emotionen trage und im nächsten Augenblick oder geplant zu Waffen greife und Hunderte von Tausenden Menschen ermorde…

  • 07.06.25, 13:54

     

    Nina:

    Wenn es nur Grosseltern gewesen wären, war selber im Krieg und ich verstehe auf was du hinaus willst aber da appellier ich wie du es bereit erwähnt hast auf Selbstverantwortung. Ich muss nicht die gleichen Dinge durchmachen wie meine Grosseltern oder Eltern. Viele entscheiden sich bewusst es anders zu machen

    Da hast du vollkommen recht. Man müsste aber für sich auch prüfen, ob man nicht unbewusst das Ganze miträgt ohne es selber zu wissen. Aus der systemischen Aufstellung heraus, weiss man, das oft nachfolgende Generationen, das Leid oder den Leidensdruck mittragen und das von klein auf. Also ist es manchmal  gar nicht so einfach, sich hier wirklich abzugrenzen. 

  • 07.06.25, 13:48

     

    Nina:

    Ich frage mich echt, wieso wir Gefühle haben? Wenn wir alles mögliche dafür tun diese auszublenden und nichts zu fühlen

    Es sind nicht die Gefühle, es sind die Emotionen die es schwer machen. 

    Gefühle sind rein nur Wahrnehmungsträger, was dann ausgelöst wird an E-Motionen, dass kommt auf die Prägung und Erfahrung an.

     

    Der Mensch hat rein nur ein Ziel und zwar zu Überleben und mit diesen Emotionen sind reiner Selbstschutz und der Versuch uns wieder in Balance zu bringen. 

     

    Emotionen dienen also unserem Selbsterhalt nicht mehr und nicht weniger

  • Wenn es nur Grosseltern gewesen wären, war selber im Krieg und ich verstehe auf was du hinaus willst aber da appellier ich wie du es bereit erwähnt hast auf Selbstverantwortung. Ich muss nicht die gleichen Dinge durchmachen wie meine Grosseltern oder Eltern. Viele entscheiden sich bewusst es anders zu machen

  •  

    Nina:

    Ich frage mich echt, wieso wir Gefühle haben? Wenn wir alles mögliche dafür tun diese auszublenden und nichts zu fühlen

    Eine berechtigte Frage.

    Vielleicht, weil Fühlen manchmal weh tut – und weil wir oft nicht gelernt haben, wie wir mit diesen Gefühlen umgehen können. Schmerz, Angst, Trauer, Wut – das sind keine angenehmen Zustände. Und wenn wir nie beigebracht bekommen haben, dass es okay ist, sie zuzulassen, suchen wir Wege, sie zu vermeiden.
     

    Dazu kommt: Vor nicht mal allzu langer Zeit lebten unsere Eltern und Großeltern in extremen Ausnahmesituationen – Krieg, Vertreibung, Not. In solchen Zeiten war Überleben das Wichtigste. Gefühle mussten oft unterdrückt werden, um handlungsfähig zu bleiben. Angst oder Verzweiflung konnten lebensgefährlich sein, wenn sie einen lähmten. Dieses „Funktionieren“ hat sich in vielen Familien über Generationen weitervererbt.

     

    Heute tragen wir diese Muster noch in uns – obwohl wir vielleicht zum ersten Mal in der Lage wären, sicher zu fühlen.

    Vielleicht brauchen wir nicht weniger Gefühle – sondern mehr Räume, in denen wir sie zeigen dürfen, ohne verurteilt zu werden.

  • Ich frage mich echt, wieso wir Gefühle haben? Wenn wir alles mögliche dafür tun diese auszublenden und nichts zu fühlen

  •  

    Boris:

    Ich frage mich, wenn wir genau wissen, dass Drogen nicht zu Glück, Freude, Gesundheit, Liebe, Fülle, Frieden und Freiheit führen, sondern zu Tod (Hunderttausende Tote jährlich alleine in Deutschland), Kummer, Leid, Gewalt, Tragödien und viel mehr) warum wir dulden, dass Drogen öffentlich beworben werden dürfen, neben Süßigkeiten in den Geschäften stehen und gefeiert werden. 

    Warum gibt es nicht tiefgründige Aufklärungskampagnen bereits in der Schule, öfters in den Nachrichten, im Radio und auf anderen Kanälen. Psychologie der Drogen, was Drogen physisch im Körper anrichten, wie sie ihn vergiften, wie sie ihn zerstören, wie sie zu Depressionen führen, wie Drogen Körper und Geist vernichten.

    Am effektivsten ist immer, die Ursachen zu ändern, in die richtige Richtung zu lenken, die Ausrichtung neu zu kalibrieren, hinsichtlich zu dem, was wir alle (!) wollen: Liebe, Freude, Gesundheit, Fülle, Frieden und Freiheit. 

     

    Genau das möchte jemand auch erreichen, der Drogen nimmt, mit diesen Drogen. Nur warum wird nicht von klein auf den Menschen eindrücklich und zu tiefst verständlich erklärt, dass dies mit Drogen niemals nachhaltig funktioniert. Das funktioniert ausschließlich ohne Drogen - nachhaltig und auf einem sehr viel höheren Level, welches mit Drogen niemals zu erreichen ist.  

    Ein interessanter Punkt, den du ansprichst – und ich möchte noch einen Gedanken ergänzen:

    Schon als Kinder lernen wir, dass wir nicht bei Rot über die Straße gehen oder nicht über eine achtspurige Autobahn laufen, weil wir wissen: Das endet mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich. Dieses Wissen ist klar, greifbar und wird mit deutlichen Bildern vermittelt.


     

    Bei Drogen ist das anders. Sie haben – so paradox das klingt – vermeintliche Vorteile: Sie betäuben, helfen beim Vergessen, lindern Schmerz – zumindest für einen Moment. Sie wirken schnell, einfach, unmittelbar.

    Und genau darin liegt die Gefahr: Der „Nutzen“ ist spürbar, die Zerstörung oft schleichend.


     

    Deshalb reicht reine Aufklärung allein oft nicht aus. Wer Drogen konsumiert, tut das meist nicht aus Unwissen, sondern aus innerem Schmerz oder dem Wunsch, etwas nicht fühlen zu müssen.

    Und gerade weil es diese Bandbreite an vermeintlichen Vorteilen gibt, ist der Vergleich mit der roten Ampel oder der Autobahn nicht ganz so leicht übertragbar.

    Die Entscheidung gegen Drogen braucht nicht nur Wissen – sondern auch Hoffnung, Alternativen und oft eine tragende Gemeinschaft.

  • 07.06.25, 13:30

     

    Boris:

    Ich frage mich, wenn wir genau wissen, dass Drogen nicht zu Glück, Freude, Gesundheit, Liebe, Fülle, Frieden und Freiheit führen, sondern zu Tod hunderttausende tote jährlich alleine in Deutschland, Kummer, Leid, Gewalt und viel mehr) warum wir dulden, dass Drogen beworben werden dürfen, neben Süßigkeiten in den Geschäften stehen und gefeiert werden. 

    Warum gibt es nicht tiefgründige aufklärungskampagnen bereits in der Schule, öfters in den Nachrichten und vielmehr. 

    Wenn effektivsten ist immer, die Ursachen zu ändern, in die richtige Richtung zu lenken, die Ausrichtung neu zu kalibrieren, hinsichtlich zu dem, was wir alle wollen - Liebe, Freude, Gesundheit, Fülle, Frieden und Freiheit. 

     

    Genau das möchte jemand auch Erreichen der Drogen nimmt, nur warum wird nicht von klein auf den Menschen richtig erklärt, dass dies betrogen nicht nachhaltig funktioniert, ausschließlich ohne Drogen und das nachhaltig und auf einen viel höheren Level. 

    Subjektiv gesehen müsste man eher das Fach Psychologie von klein auf fix in die Schule mit aufnehmen. Den mit Drogen kompensierst du ja etwas, was du nicht sehen willst, dich überforderst und flüchtest. Würden wir also von klein auf lernen, dass es okay ist nicht alles schon zu können und abliefern zu müssen und das Bewertungsystem in der Schule abschaffen, wären wir schon einen grossen Schritt weiter. In Sachen selfcare

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.