Stell dir vor, du stehst in einem Raum voller Türen. Hinter jeder Tür könnte etwas Neues, vielleicht sogar Besseres auf dich warten. Aber eine der Türen ist alt und schäbig, sie hat Kratzer und ist von innen ziemlich unangenehm, doch du kennst sie gut. Du hast sie schon oft geöffnet und weißt, was dich erwartet. Die anderen Türen sind unbekannt, du weißt nicht, was sich dahinter verbirgt. Deine Entscheidung fällt dir schwer – gehst du das Risiko ein, eine neue Tür zu öffnen, oder bleibst du bei der, die du schon kennst, auch wenn sie nicht ideal ist?
Diese Frage stellt sich vielen von uns immer wieder in verschiedenen Lebensbereichen: Warum neigen wir dazu, uns in alten, weniger guten Mustern festzuhalten, anstatt neue Wege zu gehen, die uns vielleicht mehr bringen könnten? Ist es wirklich besser, das Schlechte zu akzeptieren, nur weil es bekannt ist?
Teilt eure Gedanken! Warum fällt es uns so schwer, das Unbekannte zu betreten? Und was könnte uns helfen, uns von den alten Gewohnheiten zu lösen?
Thomas Kissing