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  • Frau 50+ sucht .... ja, hmmm .... was eigentlich?

    Diskussion · 104 Beiträge · 15 Gefällt mir · 1.997 Aufrufe

    nach über 30 Beziehungsjahren, wo zumindest ich treu war

    bin ich "endlich" Single (sprich: wurde durch eine Jüngere ersetzt)

    und jetzt ..... ???

    datingsites sind extrem müüüüühsam

    Freizeitplatformen wie GE/spontacts/friendseek
    bieten zum Glück die Chance, nette Leute kennenzulernen
    aber ganz abgesehen von netten Gesprächen und Aktivitäten

    leider wird Freundschaft immer schwieriger
    weil unsere Zeit immer oberflächlicher wird

    und oberflächliches Bla, Bla hat mich noch nie interessiert


    noch viiiiieeeeel schwierger ist Dating/Beziehung/Freundschaft+

    wie lerne ich "die Liebe meines Lebens" kennen?

    oder weniger anspruchsvoll (frau sollt die Ziele ja net zuuuu hoch stecken): 
    "wenn denn schon sonst nix, aber a bisserl Sex wär nett, von Zeit zu Zeit"


    an die Liebe meines Lebens glaube ich längst nicht mehr 🥲

    Sex wäre super, aber ich hab da ein extremes handicap
    ich brauche Vertrautheit bzw. Vertrauen, sonst geht gar nix 


    wie komm ich raus aus diesem SUMPF?

     

    wie geht Ihr damit um?


    Tipps und Ratschläge werden gerne gelesen

    möglicherweise sogar angenommen 😉

     

    16.03.25, 16:33

Beiträge

  • 17.03.25, 13:24

     

    Colin:

     

    Ute:

     

    😆

     

    Der Kerl ist 33. 

     


    war es ein Date und, noch wichtiger, wer hat bezahlt? ;o)

     

    🤣

     

    Die Wahrheit ist total reales Leben. Ich habe in einer Wohnort bezogenen Gruppe gefragt, wer mir mal eben auf die Schnelle meine Gangschaltung justieren kann. Der junge Mann hat mal Zweiradmechaniker gelernt und wohnt um die Ecke. 

     

    Aber ja, er kam frisch geduscht und gut duftend 😉 und wollte nach getanter Arbeit auf einen Kaffee mit rauf. Er wohnt hier noch nicht lange und hat keinen Anschluss. Und er wollte mit mir Billard spielen gehen.

     

    Aber die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen 😅

     

     

  • 17.03.25, 13:23
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Marta wieder gelöscht.
  • 17.03.25, 13:21

     

    Ute:

     

    Der Kerl ist 33. 

    Wie kam denn dieses seltsame "Gespräch" überhaupt zustande? Und es dauerte auch ziemlich lange. Sehr strange! Vielleicht bist du eine Studienperson für ihn gewesen?

  • 17.03.25, 13:20
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Marta wieder gelöscht.
  • 17.03.25, 13:18 - Zuletzt bearbeitet 17.03.25, 13:19.

     

    Ute:

     

    Erv:

     

     

    Ich würde die Geschichte anders bewerten.

    Das war die Taktik eines Mannes der eine Frau kennenlernen wollte. Um dem Gegenüber eine angenehme Situation zu bieten sollte man die eigene Redezeit begrenzen; u.A. auch um nicht als Vielschwätzer oder Selbstdarsteller zu gelten.

    Da er aber immer aufs Handy blickte, hatte er offensichtlich kein Interesse an der Person oder dem Inhalt - Hauptsache was mit Hintern. Darum auch der Vorschlag sich nochmals zu treffen.

    😆

     

    Der Kerl ist 33. 

     


    😂 war es ein Date und, noch wichtiger, wer hat bezahlt? 😉

  • 17.03.25, 13:13

     

    Dagmar:

     

    Ute: 

     

    Ich führe seit Jahren einen Kalender in Excel.

     

    Alles, was ich erledigt habe, fülle ich mit Hintergrund grün.

    Was ich nicht erledigt habe, ziehe ich auf den nächsten Tag. So vergesse ich nichts und mein Gehirn ist nicht im Dauerstress. Und ja, Keller aufräumen ziehe ich wohl schon 1 Jahr ;)

     

    Insgesamt sind das alles meine Verträge mit mir. Und ich bin auch liebevoll mit mir, wenn ich etwas nicht gemacht habe, ich muss nicht perfekt sein.

     

    Du bist echt ein Wahnsinn und ich nehm Dich mir zum Vorbild

     

    Hatte ich vergessen: 

    Die Erfüllung der Verträge schafft Vertrauen in mich selbst und was ich mir zutraue, traue ich auch anderen zu.

  • 17.03.25, 13:09

     

    Erv:

     

    Marta:

     

    Das ist eine Gesprächstaktik von Menschen die das Reden nicht gelernt haben. Die sind ja von Menschen die viel und gerne reden richtig gut unterhalten. Sie stellen Fragen, gehen kaum oder gar nicht auf die Antwort ein. Der Vielredner bemüht sich eine verständliche Antwort zu geben, etwas zu erklären,...

    Am Anfang entsteht tatsächlich der Eindruck eines Gesprächs.

    Umgekehrt geben sie selbst kaum Antworten und auch keinen Einblick in ihr Inneres. Sehr ermüdend.

     

    Ich würde die Geschichte anders bewerten.

    Das war die Taktik eines Mannes der eine Frau kennenlernen wollte. Um dem Gegenüber eine angenehme Situation zu bieten sollte man die eigene Redezeit begrenzen; u.A. auch um nicht als Vielschwätzer oder Selbstdarsteller zu gelten.

    Da er aber immer aufs Handy blickte, hatte er offensichtlich kein Interesse an der Person oder dem Inhalt - Hauptsache was mit Hintern. Darum auch der Vorschlag sich nochmals zu treffen.

    😆

     

    Der Kerl ist 33. 

  • 17.03.25, 13:07

     

    Colin:

     

    Ute:

     

     

    Hi Colin,
    es fiel mir schwer, aber ich habe verstanden, dass es Menschen gibt, die Kommunikation nie gelernt haben und das gleich oft auf mehreren Ebenen. Manchen fehlt es nur am Wortschatz, andere haben aber Knoten im Hirn und können nicht reagieren, andere nehmen schon gar nicht vollumfänglich auf.

    Das ist etwas, wofür ich meinem streitbaren Vater heute noch dankbar bin, dass er sich den pubertären Auseinandersetzungen und auch später immer gegensätzlichen Ansichten gestellt hat. Den Rest hat mir mein Job beigebracht. Um aber emotional im wohlwollenden Sinn kommunizieren zu können, muss ich die Interaktion verlangsamen. 

    Ich hatte die Tage so einen Kontakt, der wohl irgendwo mal gelesen hat: Wer fragt, gewinnt!" Der stellte mir eine persönliche Frage und darauf habe ich selten eine kurze Antwort. Das war ihm wohl zu viel, er griff nach dem Handy, schnappte dann ein Satzfragment von mir auf und stellte die nächste Frage. Für mich war aber die vorherige noch gar nicht abgehandelt. Nach 2 Std., war ich völlig platt, weil die vielen Fragen für mich ein Zick-Zack-Springen waren, wir kamen von einem Thema zum nächsten.

    Wer hat jetzt den Fehler begangen? 
    Interessant fand ich, dass er gleich am nächsten Tag mit mir losziehen wollte, während ich den Kontakt beenden will.

     

    Hi Ute,


    Ich vermute, es liegt nicht so sehr daran, dass die Menschen nicht kommunizieren können, sondern daran, dass Männer und Frauen im Allgemeinen unterschiedlich kommunizieren.


    Beispielsweise spricht eine Frau über ihre Probleme, weil sie gehört und bestätigt werden möchte. Der Mann sucht nach einer Lösung, weil uns beigebracht wird, unsere Gefühle nicht auszudrücken, sondern etwas dagegen zu tun, damit es uns oder unserer Partnerin besser geht.

     

    Dies ist ein weiterer Grund, warum Therapien, insbesondere Paartherapien, für Männer unerträglich sind.  "Einfach viel Gerede vom Nichtstun".  Männer sehen den Sinn nicht und wollen es einfach so schnell und einfach wie möglich hinter sich bringen. "nächste Frage !!!"

     

    Wenn die Frau dem Problem eine Aktion zuordnet, hilft das dem Mann. z.B : „Ich hatte gerade einen schlechten Tag auf der Arbeit. Können wir darüber reden?  du musst mir nur zuhören und mich am Ende umarmen.“


    Anstatt zu sagen: „Du schenkst mir nie mehr Aufmerksamkeit“, sag: „Früher hast du mir oft eine Nackenmassage gegeben, und das hat mir sehr gefallen.“

     

    Edit : Wir Männer können weder Gedanken lesen noch haben wir eine Kristallkugel in die Welt gesetzt bekommen. Wenn du denkst: „Wenn er mich lieben würde, würde er mir einfach eine Nackenmassage geben, ohne dass ich etwas sagen müsste“, dann wirst du nur verbittert, und es ist deine eigene Schuld. 😝

     

    In den 90 Minuten sollte es nicht nur um Negatives gehen, sondern auch um alles Positive, was ihr in der Woche füreinander getan habt. (Handlung und wie ihr euch dabei gefühlt habt.)

     

    Nur zur Info, das war einfach nur eine Begegnung. 

  • 17.03.25, 13:06

     

    Marta:

     

     

    Das ist eine Gesprächstaktik von Menschen die das Reden nicht gelernt haben. Die sind ja von Menschen die viel und gerne reden richtig gut unterhalten. Sie stellen Fragen, gehen kaum oder gar nicht auf die Antwort ein. Der Vielredner bemüht sich eine verständliche Antwort zu geben, etwas zu erklären,...

    Am Anfang entsteht tatsächlich der Eindruck eines Gesprächs.

    Umgekehrt geben sie selbst kaum Antworten und auch keinen Einblick in ihr Inneres. Sehr ermüdend.

     

    Ich würde die Geschichte anders bewerten.

    Das war die Taktik eines Mannes der eine Frau kennenlernen wollte. Um dem Gegenüber eine angenehme Situation zu bieten sollte man die eigene Redezeit begrenzen; u.A. auch um nicht als Vielschwätzer oder Selbstdarsteller zu gelten.

    Da er aber immer aufs Handy blickte, hatte er offensichtlich kein Interesse an der Person oder dem Inhalt - Hauptsache was mit Hintern. Darum auch der Vorschlag sich nochmals zu treffen.

  • 17.03.25, 13:04

     

    Fritz:

     

    Dagmar:

     


    Danke Martha,

    Selbstachtung hatte ich früher mal, die kommt hoffentlich mit der Zeit wieder

    Selbstliebe zu lernen ist mein größter Wunsch und wichtigstes Ziel

     

    LG, Dagmar

    Zur selbstliebe ist unabdingbar das gefühl, bzw die Gewissheit, der selbstwirksamkeit

    wenn man/frau von allen verlassen ist, einem niemand zuhört, man für niemand wichtig ist, oder gerade für die, die einem wichtig sind, nicht wichtig ist oder sich so fühlt

    dann kann man sich selbst so viel lieben wie man will es hilft nichts

    deswegen ist "selbstliebe" auch im Angebot dieser ganzen ratgeber und coaches

    es besagt nur, dass sie ohnmächtig und unfähig sind was konkretes zu erreichen, und dann können sie so die Verantwortung auf den patienten abschieben und auch noch so tun als hätten sie jetzt was wichtiges beigetragen

    aber selbstwirksamkeit ist nicht leicht zu erreichen

     

    Heißt Selbstliebe nicht, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist? Macht dich das allein nicht mehr geschätzt, liebenswert, glücklich und zufrieden?

    (Solange du dir bewusst bist, dass du nicht perfekt bist und es immer Raum für Verbesserungen gibt)

     

  • 17.03.25, 13:02

     

    Marta:

     

    Ute:

     

     

    Hi Colin,
    es fiel mir schwer, aber ich habe verstanden, dass es Menschen gibt, die Kommunikation nie gelernt haben und das gleich oft auf mehreren Ebenen. Manchen fehlt es nur am Wortschatz, andere haben aber Knoten im Hirn und können nicht reagieren, andere nehmen schon gar nicht vollumfänglich auf.

    Das ist etwas, wofür ich meinem streitbaren Vater heute noch dankbar bin, dass er sich den pubertären Auseinandersetzungen und auch später immer gegensätzlichen Ansichten gestellt hat. Den Rest hat mir mein Job beigebracht. Um aber emotional im wohlwollenden Sinn kommunizieren zu können, muss ich die Interaktion verlangsamen. 

    Ich hatte die Tage so einen Kontakt, der wohl irgendwo mal gelesen hat: Wer fragt, gewinnt!" Der stellte mir eine persönliche Frage und darauf habe ich selten eine kurze Antwort. Das war ihm wohl zu viel, er griff nach dem Handy, schnappte dann ein Satzfragment von mir auf und stellte die nächste Frage. Für mich war aber die vorherige noch gar nicht abgehandelt. Nach 2 Std., war ich völlig platt, weil die vielen Fragen für mich ein Zick-Zack-Springen waren, wir kamen von einem Thema zum nächsten.

    Wer hat jetzt den Fehler begangen? 
    Interessant fand ich, dass er gleich am nächsten Tag mit mir losziehen wollte, während ich den Kontakt beenden will.

    Das ist eine Gesprächstaktik von Menschen die das Reden nicht gelernt haben. Die sind ja von Menschen die viel und gerne reden richtig gut unterhalten. Sie stellen Fragen, gehen kaum oder gar nicht auf die Antwort ein. Der Vielredner bemüht sich eine verständliche Antwort zu geben, etwas zu erklären,...

    Am Anfang entsteht tatsächlich der Eindruck eines Gesprächs.

    Umgekehrt geben sie selbst kaum Antworten und auch keinen Einblick in ihr Inneres. Sehr ermüdend.

     

    Aber der Vielredner ist ja auch ermüdend?!

     

    Vielleicht waren die Fragen für den Status der Bekanntschaft einfach zu persönlich? Ich hätte abblocken sollen, oder?

  • 17.03.25, 12:36 - Zuletzt bearbeitet 17.03.25, 12:53.

     

    Ute:

     

    Colin:

     

     

    Eine kontinuierliche, regelmäßige Kommunikation ist wichtig. Beziehungs-coaches empfehlen oft min 90 Minuten pro Woche.

     

     

    Hi Colin,
    es fiel mir schwer, aber ich habe verstanden, dass es Menschen gibt, die Kommunikation nie gelernt haben und das gleich oft auf mehreren Ebenen. Manchen fehlt es nur am Wortschatz, andere haben aber Knoten im Hirn und können nicht reagieren, andere nehmen schon gar nicht vollumfänglich auf.

    Das ist etwas, wofür ich meinem streitbaren Vater heute noch dankbar bin, dass er sich den pubertären Auseinandersetzungen und auch später immer gegensätzlichen Ansichten gestellt hat. Den Rest hat mir mein Job beigebracht. Um aber emotional im wohlwollenden Sinn kommunizieren zu können, muss ich die Interaktion verlangsamen. 

    Ich hatte die Tage so einen Kontakt, der wohl irgendwo mal gelesen hat: Wer fragt, gewinnt!" Der stellte mir eine persönliche Frage und darauf habe ich selten eine kurze Antwort. Das war ihm wohl zu viel, er griff nach dem Handy, schnappte dann ein Satzfragment von mir auf und stellte die nächste Frage. Für mich war aber die vorherige noch gar nicht abgehandelt. Nach 2 Std., war ich völlig platt, weil die vielen Fragen für mich ein Zick-Zack-Springen waren, wir kamen von einem Thema zum nächsten.

    Wer hat jetzt den Fehler begangen? 
    Interessant fand ich, dass er gleich am nächsten Tag mit mir losziehen wollte, während ich den Kontakt beenden will.

     

    Hi Ute,


    Ich vermute, es liegt nicht so sehr daran, dass die Menschen nicht kommunizieren können, sondern daran, dass Männer und Frauen im Allgemeinen unterschiedlich kommunizieren.


    Beispielsweise spricht eine Frau über ihre Probleme, weil sie gehört und bestätigt werden möchte. Der Mann sucht nach einer Lösung, weil uns beigebracht wird, unsere Gefühle nicht auszudrücken, sondern etwas dagegen zu tun, damit es uns oder unserer Partnerin besser geht.

     

    Dies ist ein weiterer Grund, warum Therapien, insbesondere Paartherapien, für Männer unerträglich sind.  "Einfach viel Gerede vom Nichtstun".  Männer sehen den Sinn nicht und wollen es einfach so schnell und einfach wie möglich hinter sich bringen. "nächste Frage !!!"

     

    Wenn die Frau dem Problem eine Aktion zuordnet, hilft das dem Mann. z.B : „Ich hatte gerade einen schlechten Tag auf der Arbeit. Können wir darüber reden?  du musst mir nur zuhören und mich am Ende umarmen.“


    Anstatt zu sagen: „Du schenkst mir nie mehr Aufmerksamkeit“, sag: „Früher hast du mir oft eine Nackenmassage gegeben, und das hat mir sehr gefallen.“

     

    Edit : Wir Männer können weder Gedanken lesen noch haben wir eine Kristallkugel in die Welt gesetzt bekommen. Wenn du denkst: „Wenn er mich lieben würde, würde er mir einfach eine Nackenmassage geben, ohne dass ich etwas sagen müsste“, dann wirst du nur verbittert, und es ist deine eigene Schuld. 😝

     

    In den 90 Minuten sollte es nicht nur um Negatives gehen, sondern auch um alles Positive, was ihr in der Woche füreinander getan habt. (Handlung und wie ihr euch dabei gefühlt habt.)

  • 17.03.25, 12:32

    Ich hab mittlerweile das Gefühl, das es um die Antworten der Anderen geht, werd mir auch eine Massage gönnen 😉💚

    Colin:

     

    Michael:

     

    Was ist eine erfolgreiche Beziehung, mir sind mehrere heiße Liebesbeziehungen lieber als eine langweilige Zweck - Nutzen Beziehung bis ans Lebensende. Zwischendurch komme ich auch gut alleine zurecht oder mit ein paar Freundinnen. Wenn ich meine verheirateten Nachbarn über 60 im gemeinsamen Haushalt ansehe, bin ich froh dass ich das nicht habe.

     

    Ja, da stimme ich zu – keine Beziehung ist besser als eine schlechte. Mir geht es ziemlich genau wie dir.

     

    Was ich sagen wollte, ist, dass viele Beziehungen hintereinander nicht unbedingt bedeuten, dass man persönlich erfolgreich ist. Menschen, die gute, lange und gesunde Beziehungen führen, halte ich für erfolgreicher.

    Dagmar:

     

    Marta:

    Man ist am Anfang so sehr mit der Trauer und Verarbeitung beschäftigt, dass man teilweise nichts anderes wahrnehmen kann.

    Selbstliebe hat ganz viel mit Fürsorge sich selbst gegenüber zu tun. Das beschränkt sich nicht nur auf ein Gefühl, sondern beinhaltet „gesunde“ Handlungsweise.

    Nach meiner ersten Beziehung war meine Trauer so groß, dass ich wochenlang nicht schlafen und essen konnte und es sich körperlich angefühlt hat, als könnte ich tatsächlich die Wände hochklettern. Also hab ich Sport gemacht so oft es ging, damit ich wieder schlafen konnte.

    Heute ist es nachgewiesen, dass Kraftsport viel besser bei Liebeskummer hilft als jede Psychotherapie.

    Man kann sich mit Freunden treffen oder telefonieren, was unternehmen, ab und zu mal feiern und Pause vom Schmerz einlegen, die Familie besuchen und sich von der Mama/Oma/Tante verwöhnen lassen, eine Massage buchen für die fehlenden Berührungen, Kurse besuchen,…

    Was Menschen verursacht haben, können Menschen wieder richten. Das gilt für die körperliche wie auch die emotionale Ebene. Den größten Teil der Wiederaufrichtung wird man selbst stemmen müssen. Man darf um Hilfe bitten und sie auch annehmen. Das alles und noch viel mehr ist Selbstliebe.

     

    Sport tut gut, da hast Du recht. Im Sommer war ich täglich mindestens zwei Stunden spazieren und mindestens eine Stunde schwimmen
    Freunde treffen wär prinzipiell auch nett, nur fehlt´s mir dazu NOCH an Freunden
    Mama, Oma, Tante gibt´s nicht, also bleibt nur die Massage - ich glaub die buch ich am Besten gleich 😉
     

     

    Dagmar:

     

    Ulli:

     

    Du warst teilweise wahrscheinlich auch schon die Mutter deiner Mutter...

    Hier wurden schon einige Wege für dich aufgezeigt, ich denke mir, du kannst heilen.

    Geht nicht von heute auf morgen, ist klar.

    Und ob jetzt schnell eine neue Beziehung gut wäre - ?

     

    NEIN für eine neue Beziehung bin ich noch nicht bereit

    erstmal möchte ich Freundschaft le

    Dagmar:

     

    Ute:

     

     

    Und wo liegt die Ursache dafür?


    in meiner Kindheit: ich wurde zur Selbstaufgabe erzogen
    und war die "Beste Freundin" meiner 

     

     

    Dagmar:

     

    Ute:

     

     

    Kennst du die Ursache? 
     

     

    worüber ich enttäuscht bin? 

    Selbstbetrug, Dummheit, unnötige Ängste und die absolute Unfähigkeit mir selbst wichtig zu sein und mir selbst Gutes zu vergönnen
     

    Dagmar:

     

    Colin:

    Wenn eine Beziehung endet, liegt es selten nur an einer Seite. Deinen Ex zu kritisieren, mag dir hier zwar Mitgefühl einbringen (besonders von Frau zu Frau), bringt dich aber nicht viel weiter, und Selbstmitleid ist das nutzloseste Gefühl überhaupt.

     

    Ich rate dir, zwei Listen zu schreiben. Eine Liste a) mit den Fehlern, die er deiner Meinung nach gemacht hat, und eine weitere Liste mit b) den eigenen Beiträgen zum Scheitern der Beziehung. Du kannst an Liste a) nichts ändern. Arbeite an Liste b) daran, die beste Version deiner selbst zu werden – wenn du erfolgreich bist, wird das Gute dich finden, und bis dahin wirst du vielleicht erkennen, dass du als Single glücklicher bist.

     

    Ironischerweise bringt es dich weiter, wenn du davon ausgehst, dass du selbst mehr für die Trennung verantwortlich bist und daran arbeitest, als wenn du deinem Ex die Schuld gibst. Die meisten Menschen tun jedoch das Gegenteil, um ihr Ego zu schützen und Sympathie von anderen zu gewinnen.

     

    Lieber Colin, 

    Mitgefühl suche ich keines, weil das bringt mich nicht weiter

    ich habe jetzt extra nochmal alle meine Diskussionsbeiträge hier durchgelesen
    und finde keinen Beitrag indem ich meinen Ex kritisiert habe

    betrachtest Du die Aufzählung aller MEINER Fehler als Kritik am Ex ???
    ER hat mich ja nicht dazu gezwungen, dass ICH ihm sein Leben richte

    die Liste a) könnte ich zwar schreiben, aber wozu?
    über seine Fehler will ich gar nicht mehr nachdenken
    das ist Vergangenheit, mir geht´s um meine Zukunft

    die Liste b) ist recht kurz: ich war in die Idee einer Beziehung verliebt
    habe jahrzehntelang alles ignoriert, was nicht zu dieser Idee gepasst hat

    und versucht ganz im Alleingang eine Beziehung aufrecht zu erhalten

    die es von Anfang an nicht wirklich gab
     

    hätte ich mich nicht mit Zähnen und Krallen an meine fixe Idee geklammert

    wäre die Beziehung schon vor 20 Jahren vorbei gewesen

    LG, Dagmar
     

     

    Dagmar:

     

    Matthias:

     

    Du musst mit dir ins Reine kommen. 

     

    Wenn ich aber lese was du schreibst, lese ich Verbitterung, Verletztheit und Enttäuschung und hoffe Erwartungen... 

    Du sendest vermeidende Signale aus... und nicht "ich brauche dich nicht, aber ich bin bereit für dich, aber komme auch alleine klar". 

     

    Ich wünsche dir alles Gute 

    LG Matthias 


    Lieber Matthias, 

    verletzt und enttäuscht bin ich wirklich sehr
    (enttäuscht eigentlich hauptsächlich von mir selbst)

    verbittert bin ich nicht, das passt nicht zu mir 

    natürlich hast Du völlig recht, dass ich mit mir ins Reine kommen muss

    ich arbeite daran, aber der Weg ist lang und steinig

    Alles Liebe, Dagmar

     

    Dagmar:

    undefined

  • 17.03.25, 12:30

    Beim Lesen deines Profils und deiner Fragestellung habe ich das Gefühl, dass du dir die ganz große Liebe wünschst.

    Manchmal ist "die große Liebe" auch eine zu große Erwartungshaltung, die so hoch ist, dass kein Mann sie erfüllen wird. 

     

    Schaue mal auf Youtube nach "vermeidender Bindungstyp". 

    Da gibt es eine Schwarz haarige Psychologin, die es sehr gut erklärt. 

     

    Noch eine motivierende Geschichte... 

    Eine Frau zieht in neue Wohnung wegen Trennung. Sie will eigentlich keinen neuen Mann, lernt aber auf einer meiner Wanderung einen netten Mann kennen... sie unterhalten sich viel. Alle TN sagen sie passen gut zusammen... halbes Jahr später sind sie ein Paar. Das war vor 2,5 Jahren und ich freue mich jedes mal, wenn ich sie sehe 👍🤔. 

     

    Meine Ex lernte hierüber beim bouldern ihren Freund kennen, mit dem sie kürzlich zusammen zog. 

     

    Wichtig sind neben den "kommunikativen" Aktivitäten vor allem nicht zu große TN Zahl zu wählen (max.12-14).

  • 17.03.25, 12:24
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Marta wieder gelöscht.
  • 17.03.25, 12:13

     

    Dagmar:

     

    Ute: 

     

    Ich führe seit Jahren einen Kalender in Excel.

     

    Alles, was ich erledigt habe, fülle ich mit Hintergrund grün.

    Was ich nicht erledigt habe, ziehe ich auf den nächsten Tag. So vergesse ich nichts und mein Gehirn ist nicht im Dauerstress. Und ja, Keller aufräumen ziehe ich wohl schon 1 Jahr ;)

     

    Insgesamt sind das alles meine Verträge mit mir. Und ich bin auch liebevoll mit mir, wenn ich etwas nicht gemacht habe, ich muss nicht perfekt sein.

     

    Du bist echt ein Wahnsinn und ich nehm Dich mir zum Vorbild

     

    Damit da kein falscher Eindruck entsteht: Vieles dauert nur wenige Minuten und ich gestalte das variabel. Gestern insgesamt fast 3 Std. Sport (davon 1,5 Std. Boogie tanzen), heute nur 15 Minuten. Gestern kein Spaziergang, heute vielleicht 1 Std. Es ist wichtig, sich nicht selbst zu überfordern! Immer schön in sich hinein spüren, wie sich der Körper fühlt. Aber ich weiß, wenn das Hirn sich auf der Couch wohlfühlt, kann man das manchmal gar nicht so gut auseinander halten.

     

    Gute Selbstfürsorge benötigt leider sehr viel Zeit, so dass man das Leben verlangsamen muss. Ich war sehr lange auf der Überholspur und es ist mir extrem schwer gefallen. Man glaubt, vieles zu verpassen, aber es passiert das Gegenteil: Die Wahrnehmung wird intensiver und deshalb erLEBT man das Leben viel intensiver. Da braucht man dann kein Drama mehr 🤗

     

  • 17.03.25, 11:59

     

    Colin:

     

     

    Eine kontinuierliche, regelmäßige Kommunikation ist wichtig. Beziehungs-coaches empfehlen oft min 90 Minuten pro Woche.

     

     

    Hi Colin,
    es fiel mir schwer, aber ich habe verstanden, dass es Menschen gibt, die Kommunikation nie gelernt haben und das gleich oft auf mehreren Ebenen. Manchen fehlt es nur am Wortschatz, andere haben aber Knoten im Hirn und können nicht reagieren, andere nehmen schon gar nicht vollumfänglich auf.

    Das ist etwas, wofür ich meinem streitbaren Vater heute noch dankbar bin, dass er sich den pubertären Auseinandersetzungen und auch später immer gegensätzlichen Ansichten gestellt hat. Den Rest hat mir mein Job beigebracht. Um aber emotional im wohlwollenden Sinn kommunizieren zu können, muss ich die Interaktion verlangsamen. 

    Ich hatte die Tage so einen Kontakt, der wohl irgendwo mal gelesen hat: Wer fragt, gewinnt!" Der stellte mir eine persönliche Frage und darauf habe ich selten eine kurze Antwort. Das war ihm wohl zu viel, er griff nach dem Handy, schnappte dann ein Satzfragment von mir auf und stellte die nächste Frage. Für mich war aber die vorherige noch gar nicht abgehandelt. Nach 2 Std., war ich völlig platt, weil die vielen Fragen für mich ein Zick-Zack-Springen waren, wir kamen von einem Thema zum nächsten.

    Wer hat jetzt den Fehler begangen? 
    Interessant fand ich, dass er gleich am nächsten Tag mit mir losziehen wollte, während ich den Kontakt beenden will.

  • 17.03.25, 11:56

     

    Marta:

    Man ist am Anfang so sehr mit der Trauer und Verarbeitung beschäftigt, dass man teilweise nichts anderes wahrnehmen kann.

    Selbstliebe hat ganz viel mit Fürsorge sich selbst gegenüber zu tun. Das beschränkt sich nicht nur auf ein Gefühl, sondern beinhaltet „gesunde“ Handlungsweise.

    Nach meiner ersten Beziehung war meine Trauer so groß, dass ich wochenlang nicht schlafen und essen konnte und es sich körperlich angefühlt hat, als könnte ich tatsächlich die Wände hochklettern. Also hab ich Sport gemacht so oft es ging, damit ich wieder schlafen konnte.

    Heute ist es nachgewiesen, dass Kraftsport viel besser bei Liebeskummer hilft als jede Psychotherapie.

    Man kann sich mit Freunden treffen oder telefonieren, was unternehmen, ab und zu mal feiern und Pause vom Schmerz einlegen, die Familie besuchen und sich von der Mama/Oma/Tante verwöhnen lassen, eine Massage buchen für die fehlenden Berührungen, Kurse besuchen,…

    Was Menschen verursacht haben, können Menschen wieder richten. Das gilt für die körperliche wie auch die emotionale Ebene. Den größten Teil der Wiederaufrichtung wird man selbst stemmen müssen. Man darf um Hilfe bitten und sie auch annehmen. Das alles und noch viel mehr ist Selbstliebe.

     

    Sport tut gut, da hast Du recht. Im Sommer war ich täglich mindestens zwei Stunden spazieren und mindestens eine Stunde schwimmen
    Freunde treffen wär prinzipiell auch nett, nur fehlt´s mir dazu NOCH an Freunden
    Mama, Oma, Tante gibt´s nicht, also bleibt nur die Massage - ich glaub die buch ich am Besten gleich 😉
     

  • 17.03.25, 11:45

     

    Ute: 

     

    Ich führe seit Jahren einen Kalender in Excel.

     

    Alles, was ich erledigt habe, fülle ich mit Hintergrund grün.

    Was ich nicht erledigt habe, ziehe ich auf den nächsten Tag. So vergesse ich nichts und mein Gehirn ist nicht im Dauerstress. Und ja, Keller aufräumen ziehe ich wohl schon 1 Jahr ;)

     

    Insgesamt sind das alles meine Verträge mit mir. Und ich bin auch liebevoll mit mir, wenn ich etwas nicht gemacht habe, ich muss nicht perfekt sein.

     

    Du bist echt ein Wahnsinn und ich nehm Dich mir zum Vorbild

  • 17.03.25, 11:43 - Zuletzt bearbeitet 17.03.25, 11:46.
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Marta wieder gelöscht.

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