Kennst du das? Du hast einen richtig schönen Abend, tolle Gespräche, viel gelacht – aber dann passiert eine Sache, die dich nervt. Vielleicht eine spitze Bemerkung, eine unangenehme Diskussion oder eine Person, die die Stimmung drückt. Und plötzlich geht dein Fokus nicht mehr auf all das Gute, sondern auf diesen einen negativen Moment. Obwohl 90 % des Abends schön waren, fühlt es sich am Ende so an, als hätte das Negative überwogen.
Warum ist das so? Warum bleibt uns ein unfreundlicher Kommentar länger im Kopf als fünf nette Komplimente? Warum beschäftigen wir uns im Nachhinein oft mehr mit dem einen unangenehmen Moment als mit all den positiven Erlebnissen?
Dieses Phänomen kennen wir aus vielen Bereichen des Lebens:
• Nach einem tollen Urlaub erinnern wir uns plötzlich hauptsächlich an den einen Regentag oder den verlorenen Koffer.
• Im Job bekommen wir zehnmal positives Feedback – aber die eine kritische Anmerkung hält uns nachts wach.
• In Beziehungen kann eine Meinungsverschiedenheit einen ganzen schönen Tag überschatten.
Liegt es an uns? An unserer Wahrnehmung? Oder ist unser Gehirn einfach so programmiert?
Lasst uns darüber diskutieren! Warum bleibt das Negative so haften – und vor allem: Wie können wir lernen, das Positive mehr zu schätzen?
Was denkt ihr? Habt ihr solche Situationen erlebt? Wie geht ihr damit um?
Thomas Kissing