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  • 90 % schön, 10 % nervig – warum bleibt nur das Nervige hängen?

    Diskussion · 17 Beiträge · 4 Gefällt mir · 706 Aufrufe

    Kennst du das? Du hast einen richtig schönen Abend, tolle Gespräche, viel gelacht – aber dann passiert eine Sache, die dich nervt. Vielleicht eine spitze Bemerkung, eine unangenehme Diskussion oder eine Person, die die Stimmung drückt. Und plötzlich geht dein Fokus nicht mehr auf all das Gute, sondern auf diesen einen negativen Moment. Obwohl 90 % des Abends schön waren, fühlt es sich am Ende so an, als hätte das Negative überwogen.

     

    Warum ist das so? Warum bleibt uns ein unfreundlicher Kommentar länger im Kopf als fünf nette Komplimente? Warum beschäftigen wir uns im Nachhinein oft mehr mit dem einen unangenehmen Moment als mit all den positiven Erlebnissen?

     

    Dieses Phänomen kennen wir aus vielen Bereichen des Lebens:

     

    • Nach einem tollen Urlaub erinnern wir uns plötzlich hauptsächlich an den einen Regentag oder den verlorenen Koffer.

     

    • Im Job bekommen wir zehnmal positives Feedback – aber die eine kritische Anmerkung hält uns nachts wach.

     

    • In Beziehungen kann eine Meinungsverschiedenheit einen ganzen schönen Tag überschatten.

     

    Liegt es an uns? An unserer Wahrnehmung? Oder ist unser Gehirn einfach so programmiert?

     

    Lasst uns darüber diskutieren! Warum bleibt das Negative so haften – und vor allem: Wie können wir lernen, das Positive mehr zu schätzen?

     

    Was denkt ihr? Habt ihr solche Situationen erlebt? Wie geht ihr damit um?

    Thomas Kissing 

    15.03.25, 00:26

Beiträge

  • 16.03.25, 14:13

    Hallo Thomas, da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.  So ist es wirklich. Das Negative überwiegt bzw. bleibt länger haften. Daher soll man jeden Tag dankbar sein. Dankbarkeit lenkt auf das Positive. Wenn du jeden Tag dankbar bist auch über die kleinen Dinge im Alltag, dann überwiegt das Positive. Ist das Glas halb voll oder halb leer? Deine persönliche Einstellung kann vieles verändern.

  • 16.03.25, 12:08

    Hallo in die Runde, 

    hallo Thomas,

     

    um es mal mit Meat Loaf zu sagen (das darf ich, denn so alt bin ich): Two out of three ain‘t bad…

    90 % finde ich überwältigend viel. Wenn wir unsere alten Freundschaften betrachten, sind das die 100 % ? Wohl eher selten! Denn alle verändern sich im Laufe ihres Lebens, und mal hat man mehr Verbindung zueinander und mal weniger. 

    Das Negativ-Sehen und die Betrachtung der restlichen 10 % kenne ich auch nur zu gut, da ich mich oft eher auf der pessimistischen Seite des Lebens bewegt habe. Da ergeben sich mindestens 2 Fragen: was erwartest du/ was erwarten wir von einer Plattform wie GE?; was triggert dich/ triggert uns bei den restlichen 10 % (und müssen wir uns da nicht selbst anschauen?!?). 
    Freunde zu finden bedeutet sicherlich auch die Bereitschaft, die Menschen zu nehmen, wie sie sind.

    Einen schönen Sonntag zusammen,

    Saskia

  • 15.03.25, 15:32

    Warum ist das Nervige nervig? 
    Da geht etwas in uns in Resonanz.

    Wir können prüfen, 

    ob es noch etwas Aktuelles ist, was wir kennen,

    etwas Altes, was wir schon bearbeitet haben, aber deswegen eben kennen, 

    oder ob da ein blinder Fleck berührt wurde. 

    Letzteren erkennt man am Grad der eigenen Aufgeregtheit.

  • 15.03.25, 14:48

     

    Nanda:

    Hoi zäme

     

    Ist es denn so wichtig, dass Du wahr genommen wirst? Wie Andere Dich erleben? Ich behaupte frech: Eigentlich doch nicht... oder?

    Nö. Denn:

    Es sind ja nicht Personen, zu denen Du ein engeres Verhältnis pflegst und sie regelmässig triffst!

     

    Wie Andere Dich sehen, ist deren Verantwortung. Wie Du selber sprichst und bist- das ist ganz Deine eigene Verantwortung. Hauptsache es macht Dich zufrieden, egal ob Du Resonanz findet oder nicht. Du kennst die Leute nicht und bist ja nicht deren Lehrer. So darf auch jeder selber entscheiden, was er von einer Begegnung mit Dir mitnimmt. So wie Du das ja auch tust in Bezug auf andere Personen.

     

    Ich plädiere für dasselbe wie schon vorher eine Frau schrieb:

     

    Treffen auf GE - klar mit der Zeit kennt man einige Leute- geniesst man am Besten, indem man einfach dankbar ist, das überhaupt erleben zu können... unverbindlich oder auch mal tiefsinnig plaudert... und eine gewisse Oberflächlichkeit und Distanz akzeptiert. Locker ist. Einfach nur Spass hat.

    So funktioniert nun mal diese App.

     

    Einige Menschen treffen sich mit der Zeit auch privat, aber das höre ich eher selten. Und das sind ganz sicher nicht solche Personen, die Dich übergehen...;-)

     

    Und vergiss nie: Es hat seinen Grund, warum man hier ist: Einsamkeit. Oft ist das der Hauptgrund. Und bei Treffen freuen sich dann solche Menschen, endlich plaudern zu können- und vergessen etwas das Zuhören. Oft merken sie es nicht einmal richtig. Gibt es immer wieder und gehört halt auch ein bisschen zu GE.

     

    Ich persönlich hatte grosse Mühe mit dem Umstellen. Ich pflegte vor der Scheidung einen grossen Freundeskreis, danach gab es halt als Konsequenzen daraus Verabschiedungen. Ich finde es immer noch leicht befremdend,  dass manche mir bisher unbekannte Leute an einem Abend ihr Herz öffnen und echt viel sehr Persönliches erzählen. Dann geht man heim- und das war's.

    Ist bis heute nicht wirklich mein Ding. Dieses " und das war's...". Ich glaube daran werde ich mich nie gewöhnen. Aber so funktioniert nun mal die App.

     

    Sie ist trotzdem toll und bietet viel.

     

    Und ausgelassen und locker sein- eben mal nicht alles auf die Goldwaage legen müssen- das tut sooooo gut!!!

     

    Liebe Grüsse Nanda

    Hoi Nanda,

     

    Danke für deine Nachricht und deine Sichtweise. Mir geht es gar nicht darum, wie mich andere wahrnehmen, sondern eher um Menschen, die negativ auffallen – und das nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Teilnehmern.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es viele spannende Begegnungen gibt und sogar Freundschaften oder Beziehungen entstehen können – sei es freundschaftlich oder romantisch. Letztendlich hängt es aber stark von einem selbst ab: Was man möchte, was nicht, und wie man die Situation für sich nutzt oder eben nicht.

    Danke für deine Aufmerksamkeit und deine Perspektive!

    Liebe Grüsse, Thomas

  • 15.03.25, 14:26

    Hoi zäme

     

    Ist es denn so wichtig, dass Du wahr genommen wirst? Wie Andere Dich erleben? Ich behaupte frech: Eigentlich doch nicht... oder?

    Nö. Denn:

    Es sind ja nicht Personen, zu denen Du ein engeres Verhältnis pflegst und sie regelmässig triffst!

     

    Wie Andere Dich sehen, ist deren Verantwortung. Wie Du selber sprichst und bist- das ist ganz Deine eigene Verantwortung. Hauptsache es macht Dich zufrieden, egal ob Du Resonanz findet oder nicht. Du kennst die Leute nicht und bist ja nicht deren Lehrer. So darf auch jeder selber entscheiden, was er von einer Begegnung mit Dir mitnimmt. So wie Du das ja auch tust in Bezug auf andere Personen.

     

    Ich plädiere für dasselbe wie schon vorher eine Frau schrieb:

     

    Treffen auf GE - klar mit der Zeit kennt man einige Leute- geniesst man am Besten, indem man einfach dankbar ist, das überhaupt erleben zu können... unverbindlich oder auch mal tiefsinnig plaudert... und eine gewisse Oberflächlichkeit und Distanz akzeptiert. Locker ist. Einfach nur Spass hat.

    So funktioniert nun mal diese App.

     

    Einige Menschen treffen sich mit der Zeit auch privat, aber das höre ich eher selten. Und das sind ganz sicher nicht solche Personen, die Dich übergehen...;-)

     

    Und vergiss nie: Es hat seinen Grund, warum man hier ist: Einsamkeit. Oft ist das der Hauptgrund. Und bei Treffen freuen sich dann solche Menschen, endlich plaudern zu können- und vergessen etwas das Zuhören. Oft merken sie es nicht einmal richtig. Gibt es immer wieder und gehört halt auch ein bisschen zu GE.

     

    Ich persönlich hatte grosse Mühe mit dem Umstellen. Ich pflegte vor der Scheidung einen grossen Freundeskreis, danach gab es halt als Konsequenzen daraus Verabschiedungen. Ich finde es immer noch leicht befremdend,  dass manche mir bisher unbekannte Leute an einem Abend ihr Herz öffnen und echt viel sehr Persönliches erzählen. Dann geht man heim- und das war's.

    Ist bis heute nicht wirklich mein Ding. Dieses " und das war's...". Ich glaube daran werde ich mich nie gewöhnen. Aber so funktioniert nun mal die App.

     

    Sie ist trotzdem toll und bietet viel.

     

    Und ausgelassen und locker sein- eben mal nicht alles auf die Goldwaage legen müssen- das tut sooooo gut!!!

     

    Liebe Grüsse Nanda

  • 15.03.25, 10:49

     

    Thomas:

    IMG_0270.jpeg

    Thomas:

     

    Oh, eine Ferndiagnose – und das ganz ohne Termin! Aber mal ehrlich, so viel Beschäftigung mit meiner Psyche … könnte es sein, dass du da vielleicht etwas auf dich selbst projizierst? Keine Sorge, passiert den Besten!


     

    Mir ist aufgefallen, dass Fritz in dieser Diskussion persönliche Angriffe gegen mich richtet. Ich möchte darauf hinweisen, dass dies möglicherweise mit einer früheren Diskussion zusammenhängt, in der ich seinen Beitrag sachlich kritisiert bzw. eine Ermahnung ausgesprochen habe. Anstatt auf der Sachebene zu bleiben, wird nun leider versucht, die Debatte durch persönliche Beleidigungen zu führen. Ich plädiere dafür, wieder zur inhaltlichen Diskussion zurückzukehren und auf gegenseitigen Respekt zu achten.

    Thomas Kissing

    Beleidigende Postings dürfen/ sollten gemeldet werden.

    Es sollte hier eine sachliche und konstruktive Diskussion möglich sein!

  • 15.03.25, 10:47

     

    Fritz:

    Das nennt man: "narzisstische Kränkung".

    Du bist halt ein Narzisst, und dann bist du schnell und leicht gekränkt. und denkst an nichts anderes mehr.

    Lieber Fritz, bist du Psychiater oder Psychotherapeut? 

     

  • 15.03.25, 10:30

    Thomas:

    Liegt es an uns? An unserer Wahrnehmung? Oder ist unser Gehirn einfach so programmiert?
     

    An unserem Streben perfekt zu sein, dies wird auch in der Gesellschaft erwartet und propagiert. Wir können aber unsere Einstellung zu dem Unvorhergesehenen/ Negativen ändern. Das passiert nicht im Handumdrehen, aber mit der Zeit bestimmt. 
     

    Ich frage mich normalerweise: ist in dieser Anmerkung/ Kritik/ Meinung etwas dran oder hat es eher mit der Person/ Situation zu tun? Kann ich es ändern? Muss ich mich gerade jetzt an diesem schönen Abend darum kümmern/ mir darüber Gedanken machen oder kann ich es auf später verschieben? 

  • 15.03.25, 09:52

    Hallo Thomas, wieder ein schönes Thema, Danke dir.

    Dazu fällt mir ein Erlebnis ein, das schon fast 30 Jahre her ist. Ich jobbte im Theater als Gardarobiere, ich hatte ein Auge auf ein Tontechniker geworfen. Es gab ein Fest für alle Angestellten und ich liess mich extra an der Bar einteilen, damit ich so unauffällig mit ihm ein Wort wechseln könnte und in die Augen schauen. Als er rein kam hüpfte mein Herz vor Freude, als er mich sah, verdrehte er die Augen und ging weg von der Bar. Das war ja nur ein Augenblick, aber mein Abend war dahin, ich am Boden zerstört. Keine Komplimente noch Flirtversuche anderer Herren nahm ich mehr wahr.Der Abend war legendär für die anderen, für mich nur eine böse Erinnerung.

    Das passiert, wenn man die Macht des Selbstwertes und Wohlbefinden den anderen überlässt.


    Chris Color beschreibt es sachlich perfekt, Emotion geknüpft mit Geschehnis=Erinnerung

  • 15.03.25, 08:52

    Das "warum" ist mir mittlerweile oft nicht mehr so wichtig, sondern eine Lösung zu finden.

    In diesem Fall hilft es mir den Fokus auf die positiven Dinge zu legen. 
    Natürlich gibt es immer einen Grund warum wie Dinge so tun wie wir es machen, aber sich damit zu beschäftigen war bei mir oft nicht zielführend und hat wertvolle Lebenszeit verbraucht.
    Dankbarkeit für die Möglichkeiten die ich habe und mich nicht damit zu beschäftigen welche ich vielleicht nicht habe.

    Kennt ihr die ganzen Sinnsprüche, wie:  "Carpe diem"  oder "der Weg ist das Ziel"?

    Kaum jemand, der diese Sprüche verwendet, lebt danach.

    Deshalb, Theorie schön und gut...komm ins Handeln!


    Ändere deine Perspektive, dann ändert sich deine Sichtweise.

     


     

     

  • 15.03.25, 08:35 - Zuletzt bearbeitet 15.03.25, 08:36.

    https://www.dasgehirn.info/aktuell/frage-an-das-gehirn/warum-erinnern-wir-uns-besser-schlechte-momente-als-gute

     

    Negatives wird eher an Emotionen gekoppelt und ist daher leichter zu erinnern.

    Evolutionär halft es früher wohl negative Situaltionen zukünftig eher zu vermeiden.

     

    Man kann sich in Erinnerung rufen was positiv war und das erlebte quasi dadurch "überschreiben":

    https://www.christa-heer.ch/blog/schon-drei-gute-dinge-taeglich-machen-gluecklich/

     

    Macht vielleicht etwas Arbeit aber: von nix kommt nix und der Rest ist eh archaisch ;)

  • 15.03.25, 07:25

     

    Andrea:

    Es liegt an einem selbst, ob man sich auf das Positive oder das Negative im Leben fokussiert. Jeder geht mit Erlebnissen und Situationen anders um. An seiner Haltungsweise kann man arbeiten, wenn diese einen selbst stört. 

    Genauso gibt es von Grund aus eher optimistische oder pessimistische Menschen. Menschen, die sich und/oder andere hinterfragen.

    Manche Sachen kann man nicht ändern, z. B. wenn etwas schief geht, nicht alles liegt in unserer Macht/Kontrolle. Man kann sich natürlich darüber aufregen oder lernen, eine lockere Sichtweise zu entwickeln. 

    Dass man nicht mit allen Menschen gleich gut kann, ist normal. Warum hat der Mensch, den Drang, sich immer anzupassen zu wollen? 

    Weil er ein soziales Wesen ist. Die Frage ist, in welchem Grad man dies tut und wann man sich dabei selbst verliert. 

     

    In der Situation, die du beschreibst, scheinst du dich irgendwann nicht mehr wohl gefühlt zu haben. Dass dir deine Emotion in dem Moment selbst aufgefallen ist, ist schonmal gut. Vielleicht hilft es dir, wenn du dich selbst fragst, was dich an dieser Person so getriggert hat? Waren es bestimmte Verhaltensweisen oder hat die Person dich an andere Personen in deinem Leben erinnert? 

    Evaluiere für dich im Nachhinein, wie du das nächste Mal mit solchen Situationen umgehen möchtest und was du dann tun kannst, damit du dich wohler fühlst. 

    Vielen Dank Andrea, für deinen konstruktiven Beitrag! Du hast recht, es liegt an uns, wie wir mit Situationen umgehen und worauf wir unseren Fokus legen. Der Drang, sich anzupassen, kommt sicher von unserem Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit, aber es ist wichtig, dabei nicht unsere eigene Identität zu verlieren.

     

    Ich werde mir auf jeden Fall die Frage stellen, was mich an der Person so getriggert hat – vielleicht hat ihr Verhalten Erinnerungen an andere Personen geweckt. Dein Hinweis, eine lockere Sichtweise zu entwickeln, hilft mir sehr, für das nächste Mal besser vorbereitet zu sein. Nochmals danke für deine Gedanken!


     

  • 15.03.25, 06:53 - Zuletzt bearbeitet 15.03.25, 07:08.
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    Thomas:

     

    Fritz:

    Das nennt man: "narzisstische Kränkung".

    Du bist halt ein Narzisst, und dann bist du schnell und leicht gekränkt. und denkst an nichts anderes mehr.

    Oh, eine Ferndiagnose – und das ganz ohne Termin! Aber mal ehrlich, so viel Beschäftigung mit meiner Psyche … könnte es sein, dass du da vielleicht etwas auf dich selbst projizierst? Keine Sorge, passiert den Besten!


     

    Mir ist aufgefallen, dass Fritz in dieser Diskussion persönliche Angriffe gegen mich richtet. Ich möchte darauf hinweisen, dass dies möglicherweise mit einer früheren Diskussion zusammenhängt, in der ich seinen Beitrag sachlich kritisiert bzw. eine Ermahnung ausgesprochen habe. Anstatt auf der Sachebene zu bleiben, wird nun leider versucht, die Debatte durch persönliche Beleidigungen zu führen. Ich plädiere dafür, wieder zur inhaltlichen Diskussion zurückzukehren und auf gegenseitigen Respekt zu achten.

    Thomas Kissing

  • 15.03.25, 06:39

     

    Fritz:

    Das nennt man: "narzisstische Kränkung".

    Du bist halt ein Narzisst, und dann bist du schnell und leicht gekränkt. und denkst an nichts anderes mehr.

    Oh, eine Ferndiagnose – und das ganz ohne Termin! Aber mal ehrlich, so viel Beschäftigung mit meiner Psyche … könnte es sein, dass du da vielleicht etwas auf dich selbst projizierst? Keine Sorge, passiert den Besten!


     

  • 15.03.25, 06:30 - Zuletzt bearbeitet 15.03.25, 06:32.

    Es liegt an einem selbst, ob man sich auf das Positive oder das Negative im Leben fokussiert. Jeder geht mit Erlebnissen und Situationen anders um. An seiner Haltungsweise kann man arbeiten, wenn diese einen selbst stört. 

    Genauso gibt es von Grund aus eher optimistische oder pessimistische Menschen. Menschen, die sich und/oder andere hinterfragen.

    Manche Sachen kann man nicht ändern, z. B. wenn etwas schief geht, nicht alles liegt in unserer Macht/Kontrolle. Man kann sich natürlich darüber aufregen oder lernen, eine lockere Sichtweise zu entwickeln. 

    Dass man nicht mit allen Menschen gleich gut kann, ist normal. Warum hat der Mensch, den Drang, sich immer anzupassen zu wollen? 

    Weil er ein soziales Wesen ist. Die Frage ist, in welchem Grad man dies tut und wann man sich dabei selbst verliert. 

     

    In der Situation, die du beschreibst, scheinst du dich irgendwann nicht mehr wohl gefühlt zu haben. Dass dir deine Emotion in dem Moment selbst aufgefallen ist, ist schonmal gut. Vielleicht hilft es dir, wenn du dich selbst fragst, was dich an dieser Person so getriggert hat? Waren es bestimmte Verhaltensweisen oder hat die Person dich an andere Personen in deinem Leben erinnert? 

    Evaluiere für dich im Nachhinein, wie du das nächste Mal mit solchen Situationen umgehen möchtest und was du dann tun kannst, damit du dich wohler fühlst. 

  • 15.03.25, 05:59 - Zuletzt bearbeitet 15.03.25, 06:08.

     

    Elli:

     

    Thomas:

    Ich hatte neulich einen richtig schönen Abend mit einer Gruppe von Leuten. Wir haben gut gegessen, gelacht, neue Menschen kennengelernt – es war wirklich eine tolle Atmosphäre. Besonders schön war, dass ich mich ganz ungezwungen in die Gespräche einbringen konnte, etwas, das mir früher nicht so leichtgefallen ist. Ich habe mich wohlgefühlt, interessante Gespräche geführt und sogar jemandem ein Kompliment gemacht, das gut ankam.

     

    Aber dann war da diese eine Person, die die Stimmung für mich gedrückt hat. Jemand, der immer im Mittelpunkt stehen wollte, Gespräche dominiert hat und eine gewisse negative Energie in die Runde gebracht hat. Jedes Mal, wenn ich meine Meinung zu einem bestimmten Thema geäußert habe, hatte ich das Gefühl, dass ich nicht ernst genommen oder in eine bestimmte Schublade gesteckt werde. Ich wollte eigentlich einfach nur den Abend genießen, aber das hat mich immer wieder rausgebracht.

     

    Jetzt frage ich mich: Warum beschäftigt mich das im Nachhinein so sehr? 90 % des Abends waren super, aber ich denke immer wieder an diesen einen negativen Eindruck. Ich fühle mich ohnmächtig, weil ich in dem Moment nicht wusste, wie ich besser reagieren soll. Hätte ich es ignorieren sollen? Deutlicher meine Grenze setzen? Oder ist es einfach normal, dass uns das Negative stärker im Kopf bleibt?

     

    Dieses Phänomen passiert doch ständig: Ein schöner Moment wird durch eine Kleinigkeit überschattet. Ein einziger negativer Eindruck wiegt oft mehr als viele positive. Aber warum ist das so? Und wie kann man lernen, den Fokus bewusst auf das Positive zu lenken?

     

    Wie erlebt ihr das? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Und wie geht ihr damit um?

    Thomas Kissing 

    Interessant wäre es, wenn die Menschen mal richtig miteinander reden würden,  finde dieses Lästern im Nachhinein, sehr amüsant. 

     

    Positiv -einfach Spaß zusammen haben 😉

    Spaß haben kann jeder. Solange er die probleme ausblendet und dissoziiert.

     

    Die Konflikte, die Lasten in den Beziehungen und im Kontakt ansprechen, das richtige Maß finden zwischen Selbstbeitrag und Fremdbeitrag, Konflikte und Probleme durchzuhalten ohne sofort seine Autarkie zu sichern durch ghostimg, blocken, Verbissenheit, empörung, das kann kaum einer.

     

    Würden sie das können, könnte man dann auch einfach echten spaß zusammen haben.

     

    Dazu gehört auch die unfähigkeit zur Authentizität in echtzeit, was dann durch dieses "dieses Lästern im Nachhinein" abreagiert wird.

  • 15.03.25, 05:51

     

    Thomas:

    Ich hatte neulich einen richtig schönen Abend mit einer Gruppe von Leuten. Wir haben gut gegessen, gelacht, neue Menschen kennengelernt – es war wirklich eine tolle Atmosphäre. Besonders schön war, dass ich mich ganz ungezwungen in die Gespräche einbringen konnte, etwas, das mir früher nicht so leichtgefallen ist. Ich habe mich wohlgefühlt, interessante Gespräche geführt und sogar jemandem ein Kompliment gemacht, das gut ankam.

     

    Aber dann war da diese eine Person, die die Stimmung für mich gedrückt hat. Jemand, der immer im Mittelpunkt stehen wollte, Gespräche dominiert hat und eine gewisse negative Energie in die Runde gebracht hat. Jedes Mal, wenn ich meine Meinung zu einem bestimmten Thema geäußert habe, hatte ich das Gefühl, dass ich nicht ernst genommen oder in eine bestimmte Schublade gesteckt werde. Ich wollte eigentlich einfach nur den Abend genießen, aber das hat mich immer wieder rausgebracht.

     

    Jetzt frage ich mich: Warum beschäftigt mich das im Nachhinein so sehr? 90 % des Abends waren super, aber ich denke immer wieder an diesen einen negativen Eindruck. Ich fühle mich ohnmächtig, weil ich in dem Moment nicht wusste, wie ich besser reagieren soll. Hätte ich es ignorieren sollen? Deutlicher meine Grenze setzen? Oder ist es einfach normal, dass uns das Negative stärker im Kopf bleibt?

     

    Dieses Phänomen passiert doch ständig: Ein schöner Moment wird durch eine Kleinigkeit überschattet. Ein einziger negativer Eindruck wiegt oft mehr als viele positive. Aber warum ist das so? Und wie kann man lernen, den Fokus bewusst auf das Positive zu lenken?

     

    Wie erlebt ihr das? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Und wie geht ihr damit um?

    Thomas Kissing 

    Interessant wäre es, wenn die Menschen mal richtig miteinander reden würden,  finde dieses Lästern im Nachhinein, sehr amüsant. 

     

    Positiv -einfach Spaß zusammen haben 😉

  • 15.03.25, 00:31

    Ich hatte neulich einen richtig schönen Abend mit einer Gruppe von Leuten. Wir haben gut gegessen, gelacht, neue Menschen kennengelernt – es war wirklich eine tolle Atmosphäre. Besonders schön war, dass ich mich ganz ungezwungen in die Gespräche einbringen konnte, etwas, das mir früher nicht so leichtgefallen ist. Ich habe mich wohlgefühlt, interessante Gespräche geführt und sogar jemandem ein Kompliment gemacht, das gut ankam.

     

    Aber dann war da diese eine Person, die die Stimmung für mich gedrückt hat. Jemand, der immer im Mittelpunkt stehen wollte, Gespräche dominiert hat und eine gewisse negative Energie in die Runde gebracht hat. Jedes Mal, wenn ich meine Meinung zu einem bestimmten Thema geäußert habe, hatte ich das Gefühl, dass ich nicht ernst genommen oder in eine bestimmte Schublade gesteckt werde. Ich wollte eigentlich einfach nur den Abend genießen, aber das hat mich immer wieder rausgebracht.

     

    Jetzt frage ich mich: Warum beschäftigt mich das im Nachhinein so sehr? 90 % des Abends waren super, aber ich denke immer wieder an diesen einen negativen Eindruck. Ich fühle mich ohnmächtig, weil ich in dem Moment nicht wusste, wie ich besser reagieren soll. Hätte ich es ignorieren sollen? Deutlicher meine Grenze setzen? Oder ist es einfach normal, dass uns das Negative stärker im Kopf bleibt?

     

    Dieses Phänomen passiert doch ständig: Ein schöner Moment wird durch eine Kleinigkeit überschattet. Ein einziger negativer Eindruck wiegt oft mehr als viele positive. Aber warum ist das so? Und wie kann man lernen, den Fokus bewusst auf das Positive zu lenken?

     

    Wie erlebt ihr das? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Und wie geht ihr damit um?

    Thomas Kissing 

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