Leiden zwingt uns zur Bewegung, zur Veränderung, zum Wachstum. Es ist der stärkste Antrieb für Entwicklung, weil es uns herausfordert, über uns selbst hinauszuwachsen. Glück hingegen ist verführerisch – es lullt uns ein, lässt uns innehalten, und in diesem Innehalten kann der Drang zur Weiterentwicklung verblassen.
Vielleicht ist das Leben genau darauf ausgerichtet: ein Tanz zwischen Glück und Schmerz, zwischen Momenten der Ruhe und Zeiten der Herausforderung. Vielleicht liegt die wahre Kunst des Lebens darin, beides anzunehmen – das Leiden als Lehrmeister und das Glück als kurze Rast auf der langen Reise.
Und vielleicht ist das, was wir wirklich suchen, nicht das ewige Glück, sondern eine tiefere Erfüllung, die sowohl im Schmerz als auch in der Freude existieren kann.
Lustig, wie der Morgen solche Gedanken bringt – aber genau solche Reflexionen sind es, die uns wirklich lebendig machen.