Bin auf ein interessantes Thema gestoßen "Werteorientierte Partnersuche". Angeblich gibt es 6 große Wertorientierungen, die man für sich analysieren kann und dann in einem "CHELIF Werteprofil" auch auf seinem Profil posten kann (ich hab das mal gemacht), um Menschen zu finden, die die gleichen Werte haben. Die Idee ist aus diesem Ebook: https://www.amazon.de/dp/B08VJJGQPP/ ). Was meint ihr dazu? LG Garfunkel
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Sonja (15.02.2021 10:07):
@ Werner
"Werte sind für Mich Bewertung also kontraproduktiv."
Das ist Deine persönliche Meinung.
In der Psychologie und Soziologie sind das allerdings Elemente, die ausgiebig erforscht werden.
Selbst wenn DU dir DEINER Werte nicht bewusst bist Werner, lebst Du nach bestimmten Werten.
Wenn ich Deine Zeilen so überfliege, so scheint das "Liebe" oder auch "Freiheit" zu sein - Das was für Dich "Liebe" bzw "Freiheit" bedeutet, besteht jedoch auch wieder aus Werten bzw. Charaktereigenschaften. (Etwas zulassen, nicht bewerten...)
Liebe Sonja,
Da hast Du Recht.
Jedoch desto mehr Du Dich damit beschäftigst. Desto mehr werden Deine Werte in der Vielzahl der Worte Gedanken Hoffnungen Erwartungen zerstreut.
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Sonja (15.02.2021 09:41):
@ Garfunkel
Jemand der im Idealismusbereich eine 6 hat, kann auch ein fanatischer Rechtsextremer sein.
Der engagiert sich kaum im sozialen Bereich.
Auch anzumerken ... auch "Idealismus" ist nicht zwingend altruistisch, sondern bei den meisten Menschen eher egozentrisch. Also wären diese beiden Aspekte eher abzufragen.
Extremismus in jeder Form ist schädlich, egal ob links oder rechts. Wäre ein eigener Bereich, wie extremistisch man ist (wobei das ja wiederum themenbezogen ist).
Und natürlich spiegeln ja die Auswertungen eben nur das Selbstbild wieder, und in keinster Weise das reale Auftreten.
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Sylvia (15.02.2021 10:44):
Generell ist es wichtig, die eigenen Werte und damit sich selbst zu kennen. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten gehört zur Selbsterfahrung und da Werte sich im Laufe des Lebens verändern, ist es immer wieder gut sich zu fragen "ist mir das was ist mir wichtig" bzw. "was passt in mein Leben".
Selbst wenn man die Werte des potentiellen Partners kennt, sagt das nicht aus, dass die Übereinstimmung gegeben ist. Wie Sonja schon anmerkte, kann Idealismus ein sehr zweischneidiges Schwert sein … und so kann es bei vielem sein. Rational oder schon ein wenig zwanghaft etc.
Ein Werte-Matching ist eine weitere Möglichkeit, wie ein Hobby-Matching, ein Blutgruppen-Matching, ein Geschmacks-Matching … und trotzdem wird sich die Übereinstimmung erst im persönlichen Umgang, im Gespräch, im gemeinsamen Lachen, bei gemeinsamen Unternehmungen zeigen. Schränken uns diese Matchings nicht auch ein in der Offenheit sich auf jemand Unbekannten einzulassen?
Und vor allem sagt das Matching von Werten letztendlich ja auch noch nichts darüber aus, wie sehr auch die Persönlichkeiten matchen bzw. die persönlichen Themen bzw. "Problemzonen" dann zerstörerischen Einfluss ausüben.
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Sonja (14.02.2021 22:56):
@ Alfred
Ich geb Dir recht, für einen ersten Anhaltspunkt ist es ganz ok.
Aber den Wertetest wie von Markus Hornung ausführlich beschrieben (es gibt ähnliche im Internet frei verfügbar) kann man innerhalb von einer halben Stunde durchführen. Er ist viel detaillierter und geht auf die konkrete Lebenssituation ein.
Ja, klar, bin ich völlig bei dir.
Das "CHELIF Werteprofil" halte ich für die Partnersuche für VÖLLIG ungeeignet.
Na ja, ist die Frage, welchen Anspruch ich habe. Viele Dates scheitern ja grade am Anfang des Singlelebens daran, dass man eigentlich selber nicht weiss, wer man ist. Und um diese allgeminenen Facetten einmal grob herauszuarbeiten finde ich's schon geeignet.
Das von mir unten angeführte "Ästhetikprinzip" ist für mich sehr sehr wichtig. Für mich ist wichtig, dass die Umgebung schön und stimmungsvoll ist. Dafür wende ich aber kaum Zeit auf, weil ich meine Umgebung ja bereits so gestaltet habe, bzw. weil das ja immer ein Teilaspekt meiner anderen Tätigkeiten ist. Mir ist auch wichtig, dass ein Partner ein Auge für das Schöne hat bzw. zu tieferen Empfindungen fähig ist. Die Ästhetik ist oft ein Nebenaspekt anderer Tätigkeiten. Die Trennung ist nicht vollziehbar.
Im Prinzip kann ich es nachvollziehen, da ich auch ein sehr ästetich orientierter Mensch bin. Nur da sind wir halt wiederum im Detail. Das was Du als ästetisch definierst, würde mich wahrscheinlich ziemlich kalt lassen. Bei dir geht's um die Umgebung, um das Aussen. Bei mir aber um's Innen. d.h. primär um den Fluss, die Reibungslosigkeit, egal ob in einer menschlichen Persönlichkeit, in einer Beziehung oder technischen Gebilden oder Vorgängen. Das Aussen ist mir fast völlig egal. Das ist halt bei allgemeinen Ausdrücken so das Problem, dass man das jeweilige Verständnis dann sehr genau ausdefinieren muss.
Und wie schon unten angeführt ein Wert 6 bei Sport und Gesundheitsorientierung heißt für den einen pflanzliche Ernährung, für den anderen bedeutet es 3 Stunden Fitnesscenter täglich.
Diese Zahl ist völlig nichtssagend in der Partnersuche und die Kategorien viel zu grob.
So einfach gestrickt sind Menschen nicht, dass man sie Anhand von 6 Kategorien definieren kann.
Gebe ich dir wiederum recht, und deckt sich ja auch mit dem was ich oben gesagt habe ... man muss dann mehr ins Detail gehen. Das kann ich dann eben entweder auf kommunikativer Ebene vorher abgleichen, wenn ich mir meiner eigenen Facetten bewusst bin, oder ich muss es halt empirisch nach "gefällt/gefällt nicht" machen ... dem Grund warum so viele Partnerschaften so kurz sind.
Drum denke ich eben, jeder Test ist primär einmal ein Mittel um die eigene Persönlichkeit zu erforschen ... aber es ergibt sich nicht zwingend ein Matching daraus. Denn es braucht ja grade in einer jahrelangen Partnerschaft nicht nur das "gleich ticken", was ziemlich langweilig wäre, sondern auch in manchen Bereichen ein bisschen Herausforderung und "Würze" der Beziehung.
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Generell ist es wichtig, die eigenen Werte und damit sich selbst zu kennen. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten gehört zur Selbsterfahrung und da Werte sich im Laufe des Lebens verändern, ist es immer wieder gut sich zu fragen "ist mir das was ist mir wichtig" bzw. "was passt in mein Leben".
Selbst wenn man die Werte des potentiellen Partners kennt, sagt das nicht aus, dass die Übereinstimmung gegeben ist. Wie Sonja schon anmerkte, kann Idealismus ein sehr zweischneidiges Schwert sein … und so kann es bei vielem sein. Rational oder schon ein wenig zwanghaft etc.
Ein Werte-Matching ist eine weitere Möglichkeit, wie ein Hobby-Matching, ein Blutgruppen-Matching, ein Geschmacks-Matching … und trotzdem wird sich die Übereinstimmung erst im persönlichen Umgang, im Gespräch, im gemeinsamen Lachen, bei gemeinsamen Unternehmungen zeigen. Schränken uns diese Matchings nicht auch ein in der Offenheit sich auf jemand Unbekannten einzulassen?
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@ Werner
"Werte sind für Mich Bewertung also kontraproduktiv."
Das ist Deine persönliche Meinung.
In der Psychologie und Soziologie sind das allerdings Elemente, die ausgiebig erforscht werden.
Selbst wenn DU dir DEINER Werte nicht bewusst bist Werner, lebst Du nach bestimmten Werten.
Wenn ich Deine Zeilen so überfliege, so scheint das "Liebe" oder auch "Freiheit" zu sein - Das was für Dich "Liebe" bzw "Freiheit" bedeutet, besteht jedoch auch wieder aus Werten bzw. Charaktereigenschaften. (Etwas zulassen, nicht bewerten...)
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Anleitung:
- Macht zuerst aus der Liste ganz unten eine Auswahl der Werte, die Euch ansprechen.
- Geht mehrmals drüber bis nur noch 10 übrig sind.
- Diese tragt Ihr dann in die Tabelle "10 wichtigste Werte" ein.
- Vergleicht jeden Wert (Buchstaben) mit jedem anderen.
- Wenn ihr A mit B vergleicht, schreibt den Buchstaben hin, der Euch wichtiger ist.
- In der Tabelle darunter tragt Ihr ein wie oft jeder Buchstabe vorkommt.
- Danach könnt Ihr die Werte in der Reihenfolge eintragen. - Das sind Eure wichtigsten Werte.
Bitte beachten:
Immer zuerst überlegen, für welchen Kontext ihr die Werte betrachtet. Im Berufsleben sind Euch andere Werte wichtig als in der Partnerschaft/Liebe. - Macht Euch daher eine Werteliste fürs Partnersuchen und/oder eine Liste für das Arbeitsleben.
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Werte sind für Mich Bewertung also kontraproduktiv. Warum sind Werte für Dich wichtig. Welche Bedürfnisse stecken dahinter. Ich finde etwas Anderes.
Jedoch wie kommst zum Idealismus. Was oder wer macht Dich vollkommen.
Es gibt soviele Worte für Alles mögliche und Sogenannte kluge Texte.
Befreie Dich Selber von allen Abhängigkeiten. Dann erkennst was wirklich wichtig zum Leben ist.
Nur weil wer sich sozial engagiert. Heisst das Nicht das dieser Sozial ist. Sondern dahinter stecken Bedürfnisse. Erlöse Dich von Deinen Bedürfnissen dann Bewertest nicht mehr.
Und Jeder Jede Mensch ist eine Bereicherung für Dich.
Bedingungslose Liebe ist der einzige Weg zur Heilung.
Und Jeder Jede weiss natürlich genau was Einen Befreit oder Glücklich macht. Die Frage ist wie kommst zu Deinem Seelen Frieden.
Und warum verändert sich vieles in der Partnerschaft usw. Zuerst hast Werte dann verbiegst Deine Werte und dann verändert sich Dein ganzes Leben. Wie kommst wieder zurück zum Ausgangspunkt. Was lernst daraus. War für mich immer wichtig.
Derzeit interessiert mich warum virtuell Leben und nicht einfach Real es tun.
Sogar was Ich schreibe ist Bewertung. Wieviel Beeinflussen Dich anderer Worte oder Meinungen.
Darum liegt in der Stille für mich eine Tiefe Befriedigung. Ich sollte still sein und fühlen.
Was Ich bin. Liebe deinen Nächsten wie Dich Selbst. 🙈🙉🙊👁️
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Kopiert Euch die Werte in eine Excelliste oder in ein Word Dokument.
Anleitung siehe oben
Werteliste
Abenteuerlust Akzeptanz Aufmerksamkeit Abgrenzung Anerkennung Ausdauer Abwechslung
Anspruch Austausch Achtsamkeit Anstand Authentizität Achtung Aufklärung Ästhetik Aktualität
Balance Bequemlichkeit Beständigkeit Begeisterung Beruf Bewegung Beharrlichkeit Bescheidenheit
Bildung Berechenbarkeit
Chancenorientierung
Dankbarkeit Diplomatie Disziplin Demut Distanz halten Durchsetzungsvermögen Dienstbereitschaft Diskretion Dynamik Dienen
Effektivität Empathie/Erfolg Effizienz Einfühlungsvermögen Ergebnisorientierung
Ehre Energie Erkenntlichkeit Ehrgeiz Engagement Erotik Ehrlichkeit Entscheiden Etikette
Einfachheit Entspannung Exklusivität Emotionalität Experimentierfreude
Fairness Fortschritt Freundschaft Familie Freiheit Frieden Faszination Freizeit Führung
Fitness Freude Fürsorge Fleiß Freundlichkeit Flexibilität
Geborgenheit Genuss Gewinnen Geduld Gerechtigkeit Glaube Gehorsam Gestaltungsfreiheit
Glaubwürdigkeit Gelassenheit Gesundheit Gleichheit Geld Großmut Großzügigkeit
Genauigkeit/Präzision
Harmonie Hingabe Humanismus Herausforderung Höflichkeit Humor Hilfe geben/Helfen
Idealismus Information Integrität Identität Innovation Intelligenz Kampf Kongruenz Kontrolle
Klarheit Konkurrenzfähigkeit Körperbewusstsein Kollegialität Konsens Kraft Komfort Konsequenz
Kreativität Kommunikation Konstanz Kundenorientierung Kompetenz Kontinuität Kunst
Kompromissfähigkeit Kultur
Leidenschat Liebe Lust Leistungsfähigkeit Loyalität Luxus Lernen
Macht Mitdenken Mode Manieren Mitgefühl Moral Marktführerschaft Muße Musik
Menschlichkeit Mobilität Mut
Nachhaltigkeit Nächstenliebe Neugierde Nachsicht Natur
Offenheit Ordnung Originalität Optimismus
Partnerschaft Perspektive Prestige Perfektion Pflichtbewusstsein Privatsphäre Persönliche Entwicklung Phantasie Profit Pünktlichkeit
Qualität
Rationalität Respekt Ruhe Realitätssinn Risikobereitschaft Ruhm Religion Rücksichtnahme
Sachverstand Selbstwert Spaß Sauberkeit Seriosität Spiritualität Schnelligkeit Service Sport
Schönheit Sexualität Stabilität Selbstachtung Sicherheit Stärke Selbstbestimmung Sinnhaftigkeit Stil
Selbständigkeit Sinnlichkeit Stille Selbstdisziplin Solidarität Strebsamkeit Selbstmotivation Sorgfalt
Struktur Selbstverantwortung Sparsamkeit System
Tatkraft Toleranz Transparenz Teamgeist Tradition Treue Tiefe
Umgänglichkeit Unbekümmertheit Unterstützung Unabhängigkeit Unterhaltung
Veränderung Vergnügen Vertrauen Verantwortung Verhältnismäßigkeit Vertrautheit
Verbesserung Verständnis Vitalität Wachstum Wettbewerb Wirksamkeit Wahrheit Wissen Wohlstand
Wertschätzung
Zielstrebigkeit Zusammenarbeit Zuverlässigkeit Zugehörigkeit Zusammenhalt Zweckmäßigkeit
Zurückhaltung
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@ Garfunkel
Jemand der im Idealismusbereich eine 6 hat, kann auch ein fanatischer Rechtsextremer sein.
Der engagiert sich kaum im sozialen Bereich.
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Sonja (14.02.2021 22:56):
@ Alfred
Ich geb Dir recht, für einen ersten Anhaltspunkt ist es ganz ok.
Aber den Wertetest wie von Markus Hornung ausführlich beschrieben (es gibt ähnliche im Internet frei verfügbar) kann man innerhalb von einer halben Stunde durchführen. Er ist viel detaillierter und geht auf die konkrete Lebenssituation ein.
Das "CHELIF Werteprofil" halte ich für die Partnersuche für VÖLLIG ungeeignet.
Das von mir unten angeführte "Ästhetikprinzip" ist für mich sehr sehr wichtig. Für mich ist wichtig, dass die Umgebung schön und stimmungsvoll ist. Dafür wende ich aber kaum Zeit auf, weil ich meine Umgebung ja bereits so gestaltet habe, bzw. weil das ja immer ein Teilaspekt meiner anderen Tätigkeiten ist. Mir ist auch wichtig, dass ein Partner ein Auge für das Schöne hat bzw. zu tieferen Empfindungen fähig ist. Die Ästhetik ist oft ein Nebenaspekt anderer Tätigkeiten. Die Trennung ist nicht vollziehbar.
Und wie schon unten angeführt ein Wert 6 bei Sport und Gesundheitsorientierung heißt für den einen pflanzliche Ernährung, für den anderen bedeutet es 3 Stunden Fitnesscenter täglich.
Diese Zahl ist völlig nichtssagend in der Partnersuche und die Kategorien viel zu grob.
So einfach gestrickt sind Menschen nicht, dass man sie Anhand von 6 Kategorien definieren kann.
.. ja, stimmt, 6 Kategorien sind wohl zu wenig, wär interessant, welche dann noch dazugehören? ..
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Ich würde die Werte nicht ganz verwerfen.
Nach Markus Hornung hilft es jedem von uns zu wissen, was uns antreibt, wofür wir stehen.
Haben wir unsere Werte identifiziert, können wir daran gehen, zu schauen ob wir auch tatsächlich danach leben und im nächsten Schritt unsere Ziele danach ausrichten.
Ich poste im nächsten Beitrag eine lange Liste mit Werten (kann individuell ergänzt werden wenn etwas fehlt). Und danach die Anleitung wie man zu seinen Top Ten und daraus zu seinen Top drei kommt. Vielleicht ist es interessant hier mal über die Werte zu diskutieren, denn das trägt der Titel der Diskussion in sich.
Schaffen wir es die typischen Mann/Frau Klischees wegzulassen und uns tatsächlich auf eine Diskussion zu fokussieren die uns weiterbringt?
Ich würde dabei auch den Organisator bitten, nicht nur auf die Etikette zu achten (keine persönlichen Anschuldigungen und solche Beiträge sofort und rigoros zu löschen) sondern auch darauf zu achten, dass wir beim Thema bleiben.
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Sonja (15.02.2021 09:19):
@ Martin
Der Mensch ist nicht degeneriert, sondern im Gegenteil: Wir Menschen sind mittlerweile so hoch komplex und haben so viele verschiedene Interessen und so viele verschiedene kulturelle Hintergründe (da reicht schon Stadt und Land für einen Kulturunterschied), dass es mit der Ähnlichkeit sehr schwierig ist.
Früher war es insofern leichter, als Frauen dadurch, dass sie sich nicht selbst erhalten konnten, von einem Mann abhängig waren, heute haben Frauen eine zusätzliche Alternative: Ohne männlichen Partner bleiben (obwohl sie das nicht wirklich wollen)
In unserer komplexen Gesellschaft sind soziale Kompetenzen und positive Charaktereigenschaften mehr gefragt, denn je und die werden in unseren Schulen wenig trainiert. - Dabei sind die nicht nur in der Beziehung, sondern auch im Arbeitsleben wichtig und werden immer mehr verlangt.
Sonja, du kennst doch sicher die Textzeile von , Ana hot Imma des Bummerl,
„man sucht und sucht sein ganzes Leben, auf einmal ist man grau und alt“!
Mit ein wenig Bodenständigkeit und Schmetterlinge im Bauch , relativiert sich so vieles!
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... ich finde man kann bei den üblichen Single-Profilen doch nicht so klar herauslesen, ob jemand eher ein familienorientierter Mensch ist, oder etwa ein kreativer Mensch, und besonders die Kategorie "Idealismus" finde ich ganz persönlich spannend - ich möchte gerne eine Partnerin die sich im Sozial- oder Umweltbereich engagiert (gut, da könnte ich natürlich nach dem Beruf suchen ...). Deshalb finde ich das doch recht interessant ...
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Kommt darauf an. An was Du glaubst :
Glaubst Du an Ying Yang. Nützen Dir Werte gar nichts. Weil Dir zuerst immer die Anteile die Dir fehlen begegnen. Um weiterzukommen.
Glaubst Du an die Vergangenheit. Wird Dir immer das Vergangene begegnen. Bis deine Vergangenheit erlöst ist. Um weiterzukommen.
Glaubst Du an Reinkarnation. Wirst Du immer Deine Vorleben erleben. Bis Du Sie erkennst. Deine Fehler um Weiterzukommen.
Im Prinzip richten sich Werte nach dem wie weit Du bist und gerade stehst. Sobald Du bemerkst das Werte nur einer Bewertung dienen. Werden Werte nur Schall und Rauch sein.
Und Du bestimmst was Dir begegnet und nicht Dein Glaube Werte Fremdbestimmung.
Du Selber hast es in der Hand. Was Dir begegnet. Sobald Du etwas bewertest. Kehrt es sich für Dich ins Gegenteil. Glaube oder ein Spiegel Gesetz. Ich Glaube oder ich weiss/bin ist ein grosser Unterschied.
Halte von Selbsthilfe Büchern selten was.
Es begegnet Dir im Leben was Du gerade bist und stehst und nicht glaubst zu sein. Genau so begegnen Dir Menschen oder Bücher. Für Dich sind Sie richtig zu diesem Zeitpunkt. Für Andere widerrum nicht.
Was bedeutet das. Lebe im JETZT nimm an was Dir begegnet oder lass es sein. Es ist immer Richtig zu diesem Zeitpunkt. Falls nicht wirst es bemerken. Bis Du die einzige Wahrheit die für Alle gilt erkennst.
Die Liebe. 💋💖💕👁️
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@ Martin
Der Mensch ist nicht degeneriert, sondern im Gegenteil: Wir Menschen sind mittlerweile so hoch komplex und haben so viele verschiedene Interessen und so viele verschiedene kulturelle Hintergründe (da reicht schon Stadt und Land für einen Kulturunterschied), dass es mit der Ähnlichkeit sehr schwierig ist.
Früher war es insofern leichter, als Frauen dadurch, dass sie sich nicht selbst erhalten konnten, von einem Mann abhängig waren, heute haben Frauen eine zusätzliche Alternative: Ohne männlichen Partner bleiben (obwohl sie das nicht wirklich wollen)
In unserer komplexen Gesellschaft sind soziale Kompetenzen und positive Charaktereigenschaften mehr gefragt, denn je und die werden in unseren Schulen wenig trainiert. - Dabei sind die nicht nur in der Beziehung, sondern auch im Arbeitsleben wichtig und werden immer mehr verlangt.
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Offensichtlich ist der Mensch heute schon so degeneriert, dass er für alles eine Bedienungungs Anleitung braucht!
Man muss also eine Prioritätenliste setzten , zudem vielleicht noch ein Brainstorming machen, damit füttert man schließlich den PC und sendet seine Wunschliste an Google, Amazon oder ans Universum! Die Antwort von Google erfolgt umgehend , dass dein passendes Pendant schon in Nowosibirsk auf dich Dich wartet ! Amazon hat zwar geliefert, konnte dich aber nicht antreffen und die Antwort vom Universum, das adäquate XX Chromosom wird noch gesucht, Wunder dauern eben etwas länger!
Alles sehr kompliziert und dabei entscheiden oft 3 Sekunden!
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Ingrid:
Haben wir bereits verlernt, auf unser instinktives "Bauchgefühl" zu hören?
Das Bauchgefühl ist kein Garant für ein gutes Ergebnis. Bauchgefühl spiegelt unsere früheren Erfahrungen wieder oder bedient niedere Instinkte.
Zwei Beispiele dazu:
- Manche Frauen/Männer suchen bei de Partnerwahl instinktiv immer wieder Typen, die ihrem Vater/Mutter gleichen. Wenn diese Person jedoch ein herrischer, unterdrückender "Macher" war, ist das für eine Beziehung keine gute Wahl.
- Manche Frauen/Männer lassen sich vom "guten" Aussehen blenden. - Das erzeugt ein "geiles" Gefühl und Verliebtheit. Gutes Aussehen muss jedoch nicht bedeuten "guter" Charakter.
Das Bauchgefühl kann passen muss aber nicht.
Ähnliche Werte sind tatsächlich eine gute Ausgangsbasis für eine langfristige Beziehung.
Jemand dem Sauberkeit wichtig ist, verträgt sich langfristig schwer mit jemandem der sehr unordentlich ist. Damit so eine Kombination funktioniert, muss etwas anderes hinzukommen:
Positive Charaktereigenschaften:
Kompromissbereitschaft, Kritikfähigkeit aber auch Offenheit um Punkte anzusprechen, die nicht passen. Und noch viele positive Eigenschaften mehr.
Und für eine gute Beziehung sind auch positive Gefühle notwendig:
Liebe und Wertschätzung, Freude und Spaß miteinander haben können
Eine gute Beziehung ist ein komplexes Geflecht aus vielen Bausteinen.
6 Wertekategorien reichen da nicht.
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Ingrid (15.02.2021 07:34):
Mein Gott, wie wissenschaftlich, und alles möglichst kopfgesteuert. Ich bezweifle, ob das der richtige Ansatz bei der Partnersuche bzw. überhaupt im zwischenmenschlichen Verkehr ist. Vielmehr geht es doch darum, ob ich für jemand Zuneigung empfinden kann, oder eben nicht. Haben wir bereits verlernt, auf unser instinktives "Bauchgefühl" zu hören? Im Grunde steckt meiner Meinung nach hinter diesem ausgeklügelten "Wertesystem" doch nur die Angst, wieder an den "Falschen" zu geraten. Aber alle suchen wir Liebe, und Liebe gibt es nicht ohne Leiden. Wir werden es wohl einfach riskieren müssen...
Ich glaube dass es Liebe gibt ohne Leiden