Mehr Zeit für sich. Weniger müssen. Selbst entscheiden, wie der Tag aussieht. Das klingt verlockend – und ist manchmal überraschend schwierig. Denn freie Zeit bedeutet noch nicht, dass wir wissen, was wir mit ihr anfangen möchten.
Vielleicht sind wir es gewohnt, für andere da zu sein, Erwartungen zu erfüllen oder eigene Wünsche zurückzustellen. Auch wenn heute mehr möglich wäre, hören wir innerlich noch: „Das gehört sich nicht“, „Sei vernünftig“ oder „Erst sind die anderen dran“.
Zugleich beginnt Freiheit für uns an unterschiedlichen Stellen. Manche können ihr Leben weitgehend selbst gestalten, andere tragen weiterhin Verantwortung für Angehörige oder erleben gesundheitliche und finanzielle Grenzen. Uns interessiert, welche Spielräume wir tatsächlich haben – und welche wir uns selbst zugestehen.
Was möchte ich mit den Möglichkeiten anfangen, die ich heute habe?
Auf unserer zweiten Reisestation lassen wir uns von diesen Fragen anregen:
Wir sprechen darüber in wechselnden Dreiergruppen. Jede Person erhält vier Minuten ununterbrochene Redezeit. Die beiden anderen hören aufmerksam zu. Anschließend bleiben sieben Minuten, um gemeinsam aufzugreifen, was uns bewegt hat.
Ihr entscheidet selbst, was ihr erzählen möchtet. Es braucht keine fertigen Antworten. Unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen sind willkommen – auch darin, was Freiheit für Frauen und Männer im Laufe ihres Lebens bedeutet hat.
Wir möchten einander näher kennenlernen und Gedanken mitnehmen, die auch nach dem Treffen weiterwirken. Vielleicht begleitet uns dabei besonders diese Frage:
Welche Freiheit habe ich längst – aber nutze sie noch nicht?
Bitte seid 15 Minuten vor Beginn da, damit wir in Ruhe ankommen und gemeinsam starten können. Mit Beginn um 18:00 Uhr schließen wir den Raum.
Wir freuen uns auf euch!